Literatursalon Donau

Kategorie: Programm

Läutet die Glocken!

Literatur unter Bäumen #3
Donnerstag, 3. August, 19.30 Uhr:
Glocken & Kanonen – mit dem Bilgerverlag, Zürich:
Ricco Bilger und seine Autoren Kaspar Schnetzler und Boris Kerenski
Wiley Kiosk (im Sport- und Freizeitpark Wiley)
MUSIK: Sléndro, Basel

Eintritt: 6 Euro

Der Freundlichkeit und Ehre vertrauend, die Ihre werte Person allen Arten von Büchern erweist und damit wohlwollend die schönen Künste fördert, hauptsächlich die, welche sich nicht herablassen, dem gemeinen Volk zu schmeicheln und zu dienen, möchte ich das Genie Konrad von Einsiedeln unter Ihrem Schutz und Schirm ans Licht der Öffentlichkeit bringen.

Gezeichnet: Kaspar Schnetzler (nach Miguel de Cervantes Saavedra).
Aus: Glocken & Kanonen

 

RICCO BILGER versammelt in seinem Bilgerverlag erlesene Literatur abseits ausgetretener Pfade. Er kommt mit seinem Autor KASPAR SCHNETZLER, der wiederum aus „Glocken & Kanonen“ liest. Eine Geschichte um die Glockengießer in Zürich, die da spielt in den Jahren 1548 bis 1589. Ricco Bilger wiederum lockt uns ins Nirwana schöner Bücher Marke Bilger.
MUSIK:
„Sléndro“ heißt die interkulturelle musikalische Begegnungen von Weltmusik und freier Improvisation, wie sie von Komponist und Multi-Instrumentalist Christoph Gisin und Band-Kollege Jérôme von Allmen kreiert wird. Zu „Glocken & Kanonen“ entstehen Klangflächen, die in neue musikalische Territorien locken!

www.slendro.ch

Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen im Geschäftsgebäude der NUWOG statt (Schützenstrasse 32). Informationen hierzu erhalten Sie am Veranstaltungstag unter Tel. (0731) 7050-2121.

HEUTE: Fernweh in Wort und Musik!

Heute Abend … fast Open Air!

Das Wetter ist verdrießlich. Keine Frage. Aber wir lassen uns die Laune nicht verderben, sondern weichen aus ins Trockenquartier in der Schützenstrasse 32 in Neu-Ulm (der markante Ziegelbau!), wo wir uns mit Bernd Schuchter und Lukas Meschik in Fernweh-Literatur versenken, den Klängen von Slendro lauschen und uns mit kleinen Leckereien vom Team des Café D’Art verwöhnen lassen.

Das „Open Air“ sei uns heute Abend die Freiheit der Gedanken!

https://www.facebook.com/events/233028420543000/

Unser Trockenquartier, wenn der deutsche Sommer mal wieder garstig ist:  Schützenstrasse 32, Nuwog-Gebäude (der markante moderne Ziegelbau, Erdgeschoss).

Noch drei Tage bis zum Fernweh!

Stimmen wir uns ein! Jetzt beginnt der Sommer erst. Ferienzeit. Fernwehzeit. Wer nicht aus der Stadt flieht, kann mit uns und guter Literatur aus dem jungen Limbus-Verlag einen Abend lang ferne Orte, fremde Städte und Vertrautes in der Fremde genießen.

BERND SCHUCHTER ist Autor und Verleger von „Limbus“. Zuletzt erschienen seine Romane Link und Lerke (2013), Föhntage (2014). Der LIMBUS VERLAG verlegt seit über
zwölf Jahren literarische, engagierte Literatur und lesbare Essays zu den Themen Kulturpolitik oder Geistesgeschichte.
LUKAS MESCHIK, geboren 1988 in Wien, portraitiert als junge Stimme der österreichischen Literatur seine Generation – die nicht mehr ganz Jungen, noch nicht ganz Erwachsenen – in sensibler, vorsichtig exakter Sprache, mit präzisen, fremd-bekannten Bildern.

MUSIK:
Aus Basel kommt „Sléndro“ zu uns. Improvisationen und Eigenkompositionen als
Weltmusik-Jazz-Minimal-Fusion: aus den Klängen von Trompete, Dousn‘ Goni (Jägerharfe), Gitarre und Loop-Effekten erklingen unvergessliche Grooves und Improvisationen Von Christoph Gisin und Jérôme von Allmen. Einzigartige Fernweh-Töne.
http://www.slendro.ch

 

Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen im Geschäftsgebäude der NUWOG statt (Schützenstrasse 32). Informationen hierzu erhalten Sie am Veranstaltungstag unter Tel. (0731) 7050-2121.

Wir sagen Danke!

Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Unterstützern, Sponsoren, unzähligen Helfern und den Verlegern und Autoren bedanken, es war eine wunderbare Zeit.
Wir sagen vielen Dank an das grandiose Publikum!

Wir freuen uns, daß die Presse unsere Veranstaltungen sehr aufmerksam verfolgte, so daß auf unserer Website nun ein schöner Rückblick aus Artikeln zur Verfügung steht!

Dank Kathrin Häckert haben wir auch eine schöne Foto-Dokumentation, die es ebenfalls auf unserer Website gibt.
… und hier eine sicherlich noch wachsende Liste von interessanten Lese-Empfehlungen der Autoren.

Wir sagen Danke – freuen uns auf ein Wiedersehen – und wünschen rundum einen gelungenen Sommer und ein erfolgreiches (Literatur-)Jahr!

 

Herzliche Grüße von den Machern der Literaturwoche Donau,

Florian L. Arnold, Rasmus Schöll
& Team: Kathrin Häckert, Marco Kerler, Klaus Rinkel

Heute: das große Abschlussfest!

Liebe Freunde der Literatur,
es war wunderschön, es war erstaunlich, eigenwillig, bunt, oftmals sehr lustig (und nie hatten wir das richtige Mikrofon) – das schöne Literaturfestival in Ulm und Neu-Ulm, die „Literaturwoche Donau“, geht in die Zielgerade. Wir freuen uns auf ein großes Fest der Autoren und unabhängigen Verlage, der Livemusik und des Genusses:

Sa. 6. Mai, ab 15:00
Bitte zu Tisch! Ein Fest für die Literatur!
Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, Neu-Ulm
Eintritt (ganzer Tag) 11* / 16 Euro
Abendkasse (ab 19 Uhr) 5* / 7 Euro
(* für Mitglieder des Fördervereins „Literatursalon Donau e. V.“)

Stadtschreiber Marco Kerler ist die „TextFlechte“ …
Die „Flugfische“ heben ab …
Silke Knäpper liest „Hofkind“ und Ivan Antonic erfindet dazu herrliche Melodien …
Ulrich Holbein zündet die „Knallmasse“ …
Philip Krömer kredenzt neue Texte …
Dazu durchgehend: Musik, Kunst, Street Food.
Und abends illuminieren „Hauslaib Lichtwelten“ den Neu-Ulmer Himmel.

15:00, TextFlechte, Marco Kerler
16:00, Konzert, About Ally
17:00, Silke Knäpper (Musik Ivan Antonic)
18:00. Philip Krömer, „Kumari“
19:00, Lesung und Performance mit den „Flugfischen“
20:00, Ulrich Holbein, „Knallmasse“
ab ca. 21:30, Konzert, Habama Music

Genießen Sie mit uns dieses abschließende „Festmahl der Literatur“, frei nach dem großen Geist und Genießer Kurt Tucholsky:
„Entspanne Dich. Laß das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!“

Herzliche Grüße von den Machern der Literaturwoche Donau,

Florian L. Arnold, Rasmus Schöll
& Team: Kathrin Häckert, Marco Kerler, Klaus Rinkel

Heute: Mehr Lyrik geht nicht! 19:30 Uhr!

Heute abend,  Freitag, 5. Mai, feiern wir ab 19:30 Uhr die Lyrik im Ulmer Café „Jedermann“. Die Moderation übernimmt Marcus Golling (Augsburger Allgemeine).
Programmatisch festgezurrt unter dem Titel „Mehr Lyrik geht nicht!“ ist dieser Abend in Kooperation mit dem „KunstWerk e. V.“ in Ulm eine kleine feine Runde der Gegenwartslyrik.  Wir freuen uns  auf Heike Fröhlich, Adrian Kasnitz und Sascha Kokot, für die Musik sorgt der wunderbare Songwriter Liam Cairns!

Reisen Sie mit uns nach Tanger!

Do. 4. Mai, 19:30
Florian Vetsch, Boris Kerenski: Tanger Telegramm (Bilgerverlag)
Steinwerkstatt Vogel,  Wileystraße 21, Neu-Ulm
Eintritt 10* / 12 Euro

Florian Vetsch und Boris Kerenski nehmen Sie mit auf eine faszinierende Reise in eine Stadt, deren Name allein schon pure Poesie ist: Tanger. Die erste deutschprachige Textsammlung mit der Erinnerung an die „weiße Stadt“ Tanger. Während es in den spanischen, französischen, englischen und arabischen Sprachräumen längst Anthologien zu der weltliterarisch relevanten Stadt an der Meerenge von Gibraltar gibt, fehlte im deutschen Sprachraum bislang eine solche Textsammlung. Diese Lücke schließt das „Tanger-Telegramm“.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.02.2005

Ein Lesebuch, wie man es sich wünscht: voll lebenspraller Geschichten, vielseitig, schön aufgemacht, die einzelnen Beiträge gut eingebettet in einen editorischen Rahmen.
„Die Abenteurer und Literaten, die Exzentriker und die Gescheiterten, sie werden lebendig in den Texten bekannter und unbekannter Autoren (mit einem Schwerpunkt auf deutschsprachigen Texten). Viele davon sind hier erstmals veröffentlicht, also werden auch Tanger-Kenner noch fündig“. Dazu zahlreiche Collagen, alte Fotografien, Skizzen und Kalligraphien sowie ein Verzeichnis ausgewählter Literatur.
„Alles vorbildlich!“

Gehirnfasching mit radikalem Blech

Die Band buffzack der vier Münchner Musiker Andreas Unterreiner (Trompete/Flügelhorn), Lukas Jochner (Posaune), Florian Mayrhofer (Tuba) und Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug) präsentiert eine Musik, die sich stilistisch nur schwerlich in eine Schublade stecken lässt. Gewürzt mit einer Prise Humor und Poesie lassen die vier bunt gewandeten Herren eine Musik erklingen, die düstere Metal-Fans Arm in Arm verträumt schunkeln und betagte Damen (und Herren) die Musiker mit Feinrippunterwäsche bewerfen läßt. Voilá!

 

Lyrikabend am Freitag: Sascha Kokot

Am Freitag, 5. Mai, feiern wir die Lyrik im Ulmer Café „Jedermann“.
Programmatisch festgezurrt unter dem Titel „Mehr Lyrik geht nicht!“ ist dieser Abend in Kooperation mit dem „KunstWerk e. V.“ in Ulm eine kleine feine Runde der Gegenwartslyrik.

Wir freuen uns  auf Heike Fröhlich, Adrian Kasnitz und Sascha Kokot, der den eher trüben Mai-Anfang geradezu perfekt in Reime fasst:

sobald die Sonne vertrieben ist

sobald die Sonne vertrieben ist
tauchen die Schwärme auf
sie kreisen über den Dächern
lassen sich für einen Moment
auf den steifen Ästen nieder
jagen unvermittelt wieder fort
verschwinden aus dem Blickfeld
unserer noch nicht erleuchteten Fenster
brechen durch das Gestrüpp höherer Flugrouten
lassen uns einen dämmernden Himmel zurück
den wir nicht deuten können

(aus dem Buch „Ferner“, Edition AZUR)

:: Rezension zu Sascha Kokots Buch „Ferner“ im Litertaurblatt.ch!

Mehr zum Abend finden Sie HIER. Wir freuen uns auf die Autoren!

Stadtschreiber Marco Kerler (2)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Jetzt hat er uns einen zweiten Auszug aus seinem Prosatext zugeschickt, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird:

„So ist das mit Ohrwürmern, die können einem ein Loch in den Kopf fräsen, ihre Eier hinein legen und weil dann so viel Gehirn fehlt, beginnt man zu lächeln, die ganze Zeit.
Nur das Lächeln verstockt ihm, als er die Augen der Alten spürt, auf seiner Haut, in seinem Gesicht, wie sie ihn abtasten, begutachten, als wäre er ein Stück Fleisch beim Metzger, das sie am besten noch blutig verschlingen möchte. (…)“

Dienstag, 2. Mai: Cass Verlag

Di. 2. Mai, 19:30
Cass Verlag – Dr. Katja Cassing stellt ihren Verlag vor
Griesbadgalerie Ulm, Seelengraben 30, 89073, Ulm
Eintritt: 6* / 8 Euro

Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Japanologen Jürgen Stalph, hat Dr. Katja Cassing einen Verlag für japanische Literatur für den deutschsprachigen Buchmarkt gegründet – und vermittelt diesem seit einigen Jahren, wie vielgestaltig sich die japanische Literatur der Gegenwart präsentiert. Katja Cassing übersetzt die Bücher ihres Cass Verlages selbst und gestaltet auch die Bücher, die in ihrem cass verlag erscheinen, der im thüringischen Bad Berka ein hochproduktives japanologisches Kompetenzzentrum darstellt.

Katja Cassing hat zwölf Jahre lang in Tokio gelebt, studiert und geforscht.   Ihren Verlag gründete Katja Cassing im Jahr 2000 noch von Tokio aus. Sie verschlang schon damals mit Vorliebe japanische Krimis und fand immer, dass es davon zu wenige auf Deutsch gibt. Diese Lücke sollte der Verlag schließen, der sich inzwischen aber auch für andere Genres geöffnet hat. Anfangs hat Katja Cassing alle zwei Jahre ein Buch geschafft, inzwischen sind es zwei Titel pro Jahr.

„Ich möchte nur gute Bücher machen“, sagt Katja Cassing. Sie führt ihren kleinen Verlag mit einer Mischung aus Enthusiasmus und Akkuratesse, die auch für die jahrelange Arbeit an einem „deutsch-japanischen Wörterbuch“ unerlässlich sind.

In der Griesbadgalerie Ulm stellt sie uns ihren Verlag vor – und es gibt zahlreiche Lesehäppchen aus den schön gestalteten Cass-Büchern.

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Stadtschreiber Marco Kerler (1)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Diesen ersten Textauszug seines Textes, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird, hat er uns übermittelt:

„Das Loch ist größer geworden, hebt und senkt sich, scheint zu atmen. Auch die Gestalt hat es verändert, nun trichterförmig, wartet und da beginnt eine dampfende Flüssigkeit sich ihren Weg zu bahnen, hinab in den Schlund. Zögerlich dreht sich der Trichter, wird schneller. Die Flüssigkeit strudelt, hinterlässt ein Geräusch, ein Gluckern, ist verschwunden. Wird Schwärze von Tageslicht geschlagen.“

Der lange Sonntag der Literatur!

Heute, am 30. April, feiern wir mit guter Literatur in den Mai. Um 16 Uhr begrüßen wir Fee Katrin Kanzler und Tina Walz vom Hörbuchverlag „Der Diwan“ in der Stadtbücherei Neu-Ulm. Anschließend gehen wir zur Stadtbibliothek Ulm, wo wir uns mit Kirsten Fuchs gemeinsam wundern: „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig!“

So. 30. April, 16:00
Fee Katrin Kanzler und Tina Walz vom Hörbuchverlag „Der Diwan“ im Gespräch.
Stadtbücherei Neu-Ulm, Heiner Metzger Platz 1, Neu-Ulm
Eintritt: 6* / 8 Euro
Fee Katrin Kanzler als Doppelbegabung, die schreibt und zeichnet. Tina Walz, die Kanzlers jüngsten Roman „Sterben lernen“ in ein Hörbuch verwandelte. Ein entspannter Nachmittag mit Lesen, Hören, Schauen und Staunen.
:: Website FVA
:: Website Der Diwan, Hörbuchverlag

So., 30. April, 19:30
Kirsten Fuchs: Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig (Voland & Quist)
Stadtbibliothek, Vestgasse 1, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro
Sie schreibt frech, charmant, fesselnd, ohne Hemmungen. Kirsten Fuchs schoß mit „Mädchenmeute“ in den 7. Himmel des Literaturbetriebs. Mit ihrem neuen Buch „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig“ (Voland & Quist) stellt sie Klischees auf den Prüfstand und läßt Körper vor Glück wackeln.
„Ich lache ausgelassen. Meine Oberschenkel wackeln dabei vor Glück. Glücksfleisch ist das.“
:: Leseprobe
:: Kirsten Fuchs: Interessanter einkaufen
:: Website Kirsten Fuchs

Heute: Thomas Meyer!

Sa. 29. April, 19:30
Thomas Meyer: Rechnung über meine Dukaten (Diogenes)
Club Orange, VH Volkshochschule Ulm, Kornhausplatz 5, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Thomas Meyer hat mit „Rechnung über meine Dukaten“ (Diogenes Verlag) einen sehr vergnüglich zu lesenden Roman über den exzentrischen König Friedrich Wilhelm I. vorgelegt. Dieser gab Unsummen aus für die Langen Kerls, seine persönliche Leibgarde aus lauter riesigen Männern, die er zwangsrekrutieren oder gar entführen ließ.
Das widerfährt auch dem jungen Bauern Gerlach, den er zu seinem neuen Liebling erklärt. Aber auch die großgewachsene Konditorstochter Betje findet Gefallen an ihm. Betje, eine Riesin, eine großgewachsene junge Frau, die sich so sehr nach einem Mann sehnt, zu dem sie aufblicken kann, nein: muss. Den Kopf in den Nacken legen müssen, um küssen zu können: das ist ihre Sehnsucht …

Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Studium der Jurisprudenz als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Erste Beachtung als Autor erlangte er 1998 mit im Internet veröffentlichten Kolumnen. 2007 machte er sich selbständig als Autor und Texter.
Sein erster Roman „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ wurde zu einem Best- und Longseller. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.
Thomas Meyer lebt und arbeitet in Zürich.

Der Abend im Club Orange der vH Ulm beginnt um 19:30 Uhr – mit einem kleinen Konzert der Band ABOUT ALLY.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der vH Ulm.

>> Leseprobe

Heute: Anna Weidenholzer

Fr., 28. April, 19:30
Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Mattes & Seitz)
Stadtbibliothek Ulm, Vestgasse 1, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Sie gehört zu den großen Talenten der jungen österreichischen Literatur, ihre feinsinnige Sprache begeisterte Leser und Kritiker geradezu einhellig: Anna Weidenholzer. Ihr neues Buch ist eine ganz eigenwillige, lyrische Glückssuche: Karl, ein pensionierter Lehrer, macht sich eines Tages auf, herauszufinden,
was das Glück sei. Der Glücksforscher landet in einem schneelosen Skiort. Mit feinem Sinn für das Skurril-Komische legt Weidenholzer den Finger sanft in die Wunden unserer Zeit …

Heute: Mirko Bonné und Carolin Callies

Do. 27. April, 19:30
Mirko Bonné: Feuerland
& Carolin Callies: Fünf Sinne & nur ein Besteckkasten
(Schöffling & Co.)
Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, Neu-Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Bei der Leipziger Buchmesse erhielt der Frankfurter Verlag „Schöffling & Co.“ den Kurt-Wolff-Preis 2017. „Seit fast einem Vierteljahrhundert erschließt der Verlag mit untrüglichem Gespür und nicht nachlassender Neugier“ immer wieder neue Autoren für die deutsche Gegenwartsliteratur in Lyrik und Prosa, teilte die Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene in Leipzig mit. Immer wieder erweist sich Schöffling somit als idealer Verlag gerade für jene Leser, die sowohl verkannte und übersehene Schätze der Vergangenheit wie auch qualitätvolle Gegenwartsliteratur entdecken möchten.

Diese Entdeckungslust soll sich heute Abend in der schönen Kunstgalerie Venet Haus Galerie in Neu-Ulm aufs Publikum übertragen!

Mit Mirko Bonné und Carolin Callies haben wir zwei Autoren der jungen Schöffling-Garde zu Gast bei der Literaturwoche. Mirko Bonné präsentiert in seinem Prosaband „Feuerland“ Episoden aus der Grenzregion zwischen Wirklichkeit und Phantasie.

Carolin Callies erfindet in ihrem Lyrik-Debüt „seltsame Geschichten“ z. B. vom „Wohnen in einer Obstschublade“. Uns schrieb sie als Vorbereitung des Abends diese Zeilen:

„gib mir kompost & ich tu das für dich & wenn das hier endet,
der tag blumig war, voller falter & tafeln,
dann mach ich eine buchhaltung in salbei auf. ist längt ein versäumnis.“

Beide Autoren erscheinen beim renommierten Verlag „Schöffling & Co.“, der soeben mit dem Kurt Wolff Preis ausgezeichnet wurde für seine unermüdliche Förderung und Entdeckung neuer Talente.
:: Website Mirko Bonné
:: Website Carolin Callies
:: Leseprobe „Fünf Sinne …“
:: Verlagshomepage

 

„Ein absolut verlockendes Programm“

„Am liebsten würde ich ab dem 24. April meinen Wohnsitz für einige Tage von Augsburg nach Ulm verlegen – bietet doch die „Literaturwoche Donau“ vom 24. 4. bis zum 7. Mai ein absolut verlockendes Programm.“

Birgit Böllinger vom schönen Literaturblog SÄTZE&SCHÄTZE empfiehlt die Literaturwoche Donau. Und die hat ihr Angebot 2017 auf literarische Feinschmecker und Literaturvielfraße eingestellt. Fasten? Nicht bei uns. Es ist angerichtet!#

> weiterlesen!

Ein blaues Band …

Frühling läßt sein blaues Band …
… dichtete einst Eduard Mörike, dessen Witwe bis zu ihrem Tod in Neu-Ulm lebte, und das gar nicht ungern, wie man hörte.
Aber nicht Mörikes blaues Band, sondern die in tiefem Blau von Martin Leibinger gestalteten Plakate und Flyer der Literaturwoche Donau 2017 machen in diesen Tagen das Stadtbild in Ulm, Neu-Ulm und drumerulm blauer.
und auch die Presse scheint sich schon zu freuen auf unser Festmahl der Literatur – die neuesten Meldungen gibt es >>HIER zum nachlesen!

Blau, so blau … Die Plakate zur Literaturwoche Donau 2017 hängen!

Lesepunkte 2016

++  04. 07. 2016  ++

Bachtyar Ali zu Gast in Neu-Ulm – am 21. Juli 2016

++ In Neu-Ulm am 21. Juli 2016, Steinwerkstatt Vogel
Zusammen mit dem Kulturprojekt „Cafe Beirut“ haben wir einen Lesungs- und Begegnungsabend mit dem Autor Bachtyar Ali und seinem Schweizer Verleger Lucien Leitess eingefädelt: Am 21. Juli kommt Bachtyar Ali nach Neu-Ulm und stellt seinen grandiosen Roman „Der letzte Granatapfel“ selbst vor. Schon jetzt ist der Roman auf der SWR-Bestenliste, Rang 7. Er könnte, nach unserer bescheidenen Meinung, ruhig noch ein paar Plätze weiter vorrücken!
>> Bestenliste des SWR – mit „Der letzte Granatapfel“

 

++  01. 06. 2016  ++

Lutz Seiler stellt sein neues Buch vor:
„Die römische Saison“

++ In Ulm am 24. JUNI 2016 in der Museumsgesellschaft
2014 war sein Roman „Kruso“ der sympathische Favorit für den Deutschen Buchpreis, nicht wenige freuten sich mit dem Lyriker Lutz Seiler für diese Auszeichnung. Ein großartiges Buch über Eigenbrötler und Figuren am Rande von Gesellschaft und Zeitgeschichte. Dieser Roman hat eine interessante Vorgeschichte – die nun im kleinen Ulmer Verlag „Topalian & Milani“ erstmals in Buchform erscheinen wird.
Seiler berichtet darin sehr offen und mit subtilem Witz von den Anforderungen des Schreibprozesses. Wie sich eine Idee verwandelt, entgleitet und einer neuen Idee weichen muß . Seiler berichtet mit Offenheit und subtilem Witz von den unvorhersehbaren Einflüssen, die sein Aufenthalt in der „Villa Massimo“ in Rom auf ein geplantes Romanprojekt hatte – und wie am Ende aus den Trümmern einer Idee die Geschichte von „Kruso“ geboren wird.

Ein lebendiger Text über das Schreiben, über das Bittersüße des Schaffensprozesses. Auch hier beweist der Autor sein Talent für die Magie des Augenblicks, in dem Freude und Traurigkeit eng miteinander verbunden sind.

Wir freuen uns am 24. Juni 2016 um 19:30 Uhr auf diese Buchpremiere, die der „Literatursalon Ulm e. V.“ in Kooperation mit der Museumsgesellschaft Ulm und dem Verlag Topalian & Milani veranstaltet. Der Autor wird sein Buch selbst vorstellen.

++  10. 05. 2016  ++

Der Verein

++ Förderverein „Literatursalon Ulm e. V.“ gegründet
Kleine feine Literaturveranstaltungen abseits des üblichen – das wollen wir als Verein ermöglichen, auch in Kooperation mit anderen Vereinen und Institutionen in Ulm und Umland. Die Gründung fand im April 2016 statt – jetzt sind wir offiziell ein „e. V.“ und freuen uns auf literaturbegeisterte Mitglieder. Mehr zum Verein, seine Ziele und ein Beitrittsformular gibt es HIER.

++  09. 05. 2016  ++

Der Letzte macht die Lichter aus!

++ Abschluss der Literaturwoche Donau 2016 – und ein kräftiges Dankeschön!

Das war die Literaturwoche Donau 2016:
NORA GOMRINGER
VOLAND &QUIST
BILGERVERLAG
DEBORAH FELDMAN
GERTRAUD KLEMM
ROGER MONNERAT
KAI WEYAND
WALLSTEIN VERLAG, THORSTEN AHREND
SEBASTIAN GUGGOLZ
ANDREAS ESCHBACH
HUBERT KLÖPFER (KLÖPFER & MEYER)
TEATRO CAPRILE: DIE BESEITIGUNG DER RATLOSIGKEIT!
WALTER FREI
FELICITAS ANDRESEN
STEFANA SABIN
TOMMI BREM
LUCIEN LEITESS
UNIONSVERLAG
EDWIN GANTERT
EDITION DREIKLEIN
TOPALIAN & MILANI
MARCO KERLER
DANUBEBOOKS VERLAG

BUCHKUNST VON EINAR TURKOWSKI UND DEN CONNOR BROTHERS

MUSIK:
KNULP
ROADSTRING ARMY
DUO KURZWEIL
SIEGFRIED ARNOLD
AYHAN COSKUN

Wir sagen danke an:
– Klaus Rinkel
– Museumsgesellschaft Ulm e. V.
– Verena Schneider & Venet-Haus Galerie
– Patrick Schmidt fürs Fotografieren und Filmen!
– Literatursalon Ulm e. V.
– Samy Wiltschek
– Wibke Richter
– Johannes Vogel
– Heidi Völzke
– Martin Leibinger
– Kathrin Häckert
– Buchhandlung Jastram, Ulm
– Vorstatttheater Ulm
– Stadt Neu-Ulm und Frau Mareike Kuch
– Free Fm Ulm
– Tommi Brem
… und allen, die geholfen haben oder gute Gedanken beisteuerten!

Eure Literaturwochenmacher
Florian L. Arnold
Rasmus Schöll
vielen, vielen Dank! Und bis nächstes Jahr!

 

++  08. 05. 2016  ++

Rückblick von Jan Haag

++ Der Literaturblog von Jan Haag blickt zurück auf die „Literaturwoche Donau 2016“
Vielen Dank an Jan Haag, für diesen wunderbaren Rückblick auf die Literaturwoche Donau 2016. „Alles ging nicht. Dazu war das Programm der „Literaturwoche Donau 2016“ zu prall, zu vielfältig, zu dicht. Es hieß auswählen, mit anderen Terminen und Interessen abstimmen – auch gelegentlich schweren Herzens verzichten. Was blieb, war mehr als genug. Begegnungen mit Autoren und Autorinnen, Künstlerinnen und Künstlern, Verlegern, und nicht zuletzt Musikern die lange in Erinnerung bleiben.“
>> weiterlesen

++  05. 05. 2016  ++

Die Beseitigung der modernen Ratlosigkeit!
Teil 1

++ Teatro Caprile beseitigt Ratlosigkeit und Humormangel!
Ein Hoch auf Austria – dort blühen die herrlichsten verschrobenen Autorenblüten. Oder Konrad Bayer. Texte dieser und auch vieler anderer Autoren sind selten auf der Bühne. Das Teatro Caprile hat sich Texte vorgeknöpft, die niemals zuvor auf der Bühne zu erleben waren – und bringt uns damit endlich die heiß ersehnte „Beseitigung der modernen Ratlosigkeit“!
Texte von Daniil Charms, Konrad Bayer, György Dalos und Florian L. Arnold.
Aufführungen am
3. 5. 2016, 19:30 Uhr, VorstattTheater Ulm (Premiere)
4. 5. 2016, 19:30 Uhr, Museumsgesellschaft Ulm
5. 5. 2016, 19:30 Uhr, Venet-Haus Galerie, Bahnhofstr. 41, Neu-Ulm

>> LINK zur Website des Teatro Caprile
>> LINK zum Blog Faselloch: „Kennen Sie Konrad Bayer?“

++  02. 05. 2016  ++

Kennen Sie Walter Frei?
Kennen Sie Werner Dürrson?

++ Heute: Walter Frei liest Werner Dürrson 
Es mag sein, daß Sie Walter Frei nicht kennen, auch nicht Werner Dürrson. Aber es wäre sicherlich kein Fehler, beide kennen zu lernen.
Walter Frei ist Schauspieler und seit der ersten Stunde Teil der kleinen feinen Bühne „Theaterei Herrlingen“, wo er große Rollen spielte, eigene Stücke entwickelte, als Dramaturg und Regisseur wirkte – und auch Literaturabende konzipierte, die seit vielen Jahren Pflichtprogramm sind für die Literaturfreunde der Region Ulm. Frei ist ein großartiger Erzähler und Rezitator, dem es gelingt, Stimmungen und Personen so darzustellen, daß sie im wahrsten Sinne des Wortes „lebendig“ werden.
Er liest heute abend im Rahmen der Literaturwoche in der „Venet-Haus Galerie“ in Neu-Ulm und stellt den Lyriker Werner Dürrson vor, der einen einzigen großen Roman hinterließ – aber was für einen! „Lohmann – oder die Kunst, sich das Leben zu nehmen“ (Verlag Klöpfer & Meyer).
Eine schonungslose, autobiographische Rückschau, gesetzt in die schönsten und radikalsten Worte, die dem Lyriker Dürrson zur Verfügung standen. Ein mitreißendes Buch, ein Zeitdokument. Wir freuen uns darauf – 2. 5. 2016, 19:30 Uhr, Venet-Haus Galerie in Neu-Ulm
>> LINK zur Veranstaltung
>> Wo ist das?
>> Über Walter Frei & Theaterei Herrlingen (LINK)

++  01. 05. 2016  ++

Rückblick auf den Abend mit Gertraud Klemm

++  Was für eine schlagfertige, wortmächtige, dabei gut aufgelegte und witzige Autorin. Wir freuen uns, daß Gertraud Klemm bei uns zu Gast war und aus ihren Büchern „Aberland“ und „Muttergehäuse“ las und sehr offen Einblick in ihre Arbeit gewährte.
Sie blickt auch selbst zurück auf den Abend: „Dank an alle vom Team Literaturwoche Donau und Kulturbuchhandlung Jastram!“ 
>> LINK

++  30. 04. 2016  ++

Rückblick auf den Abend mit dem Bilgerverlag

++ Beitrag auf „Faselloch“ 
Neuentdeckungen, Wiederauflagen, die „Urbarmachung“ eines sechsten Literatur-Kontinents. Lesen Sie hier über den Bilgerverlag:
>> LINK

++  28. 04. 2016  ++

Wir gehen ins Museum!

++ Heute geht es ins Museum!
Neuentdeckungen, Wiederauflagen, Blicke über den Tellerrand: Ricco Bilgers Verlag ist eine Fundgrube für Leser, die nach dem Besonderen suchen. Das finden sie zum Beispiel im Werk von Roger Monnerat, der an diesem Abend seine Bücher vorstellt: blitzgescheite Prosa mit Einsprengseln von Humor und Surrealität.
“Kurzweil” begleitet uns musikalisch: virtuose, verspielte Kammermusik zwischen Klassik, Pop und Jazz.
Ort: Edwin-Scharff-Museum, Hermann-Köhl-Str. 12, 89231 Neu-Ulm

 

++  28. 04. 2016  ++

„Skizzen aus der Provinz“

++ Verlegersein kann auch in einer (relativ) kleinen Stadt Sinn machen. Vor allem, wenn man mit Herzblut Mut zur Nische beweist. Martin Gehring, selbst Autor und Publizist, schreibt in seinem Gastbeitrag beim Literaturblog „Faselloch“ über den Verleger- und Autorenabend der „Literaturwoche Donau“.
>> LESEN (Link)

++  27. 04. 2016  ++

„Ein Dienstagabend im April“

++ Dieser sehr schöne Bericht zum gestrigen Verleger- und Autorenabend, den Wibke Richter so fabelhaft moderierte, schickte uns Jan Haag (https://litos.wordpress.com)
Wir danken und möchten das gerne teilen – für alle, die nicht dabei sein konnten:
>> …weiterlesen!

++  26. 04. 2016  ++

Wo kommen die kleinen Verlage her?

++ Literatur, Gespräche, Musik: Bei diesem Autoren- und Verlegerfest im tradierten Neu-Ulmer Kulturcafé D’Art kommt die regionale Literaturszene zu Wort. Die Verlage DANUBEBOOKS VERLAG, TOPALIAN & MILANI VERLAG und EDITION DREIKLEIN stellen sich vor.
Was verlegen regionale unabhängige Verleger? Wie kommen sie an Autoren und Leser?
Darüber sprechen wir an diesem Abend auch mit den Autoren Tommi Brem, Martin Gehring, Marion Hartlieb und Marco Kerler, die jeweils ihre neuen Bücher vorstellen.
Zeigt eure Bücher: Autorenfest, Verlegerfest
Verlage und Autoren aus der Ulmer Region stellen sich vor.
Moderation: Wibke Richter
Livemusik von “Roadstring Army”
Eintritt: 5,00 €

++  23. 04. 2016  ++

Der mutige Schatzsucher

++ Sebastian Guggolz gründete seinen Verlag, um jene Autoren verlegen zu können, die ihm zusagen – vergessene Literaturnobelpreisträger wie Frans Emil Sillanpäa oder Heðin Brú, Michail Prischwin oder Andor Endre Gelléri. Guggolz, der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften studiert hatte und beim Berliner Verlag Matthes & Seitz tätig war, wagte 2013 den Weg in die verlegerische Eigenständigkeit. Er verlegt seither AutorenInnen des 19. und 20. Jahrhunderts aus Nord- und Osteuropa, die in Vergessenheit geraten sind.
Gutgelaunt las Sebastian Guggolz aus seinen Büchern und berichtete über den märchenhaften Gewinn in der Sendung „Quiz-Champion“, der es ihm ermöglichte, ohne finanziellen Druck seine verlegerische Vision umzusetzen. Ein anregender und geistreicher Gast, den Geld und Karriere nie interessierten, der immer nur eines wollte (und es erreicht zu haben scheint): so arbeiten zu können, wie es ihm gefällt.
>> Fotos des Abend auf unserer Bilderseite

++  22. 04. 2016  ++

Die starke Stimme der Lyrik

++ „Nora Gomringer ist die wohl wichtigste deutsche Dichterin ihrer Generation – und trotzdem ein Querkopf. Warum ihr Auftritt in Ulm mehr als eine Lesung ist… (…) Vor allem kann sie aber eines: Vortragen. Gomringer spricht, flüstert, schreit, singt und keucht, wenn sie ihre Texte rezitiert, sie verdreht die Augen und reckt die Hände nach oben. Auf den Poetry-Slam-Bühnen hat sie gelernt, wie man ein Gedicht zu einem Rocksong machen kann. Doch anders als gewöhnliche Slam-Poesie, die allzu oft nach Beifall heischt, verpuffen Gomringers Worte nicht, wenn dieser verebbt. Weil sie anspielungsreich („Ich bin Rilkes Panther-Tierpfleger“), humorvoll („Denn, wenn er nicht gestorben wäre, dann lebte er noch heute“) und auch tief bewegend sind.“
>> Der ganze Artikel von Marcus Golling in der Neu-Ulmer Zeitung hier: LINK

++  17. 04. 2016  ++

++ Maro-Verlagsabend entfällt! ++

++ Aufgrund familiärer Umstände muss der Verlagsabend mit dem Maro-Verlag am 24. April entfallen. Wir hoffen das Beste für Benno Käsmayr und daß wir ihn bei einer kommenden Auflage der Literaturwoche in Ulm begrüßen können!

++  17. 04. 2016  ++

Deborah Feldman zu Gast…

++ Deborah Feldman beeindruckt. Nicht nur als Autorin des Erfolgsromans „Unorthodox“, sondern auch im persönlichen Kontakt. Über 60 Gäste in der gesteckt vollen Buchhandlung Jastram erlebten eine junge, beeindruckende Autorin von zutiefst humanistischer Auffassung.
Fotos des Abends von Kathrin Häckert und anderen haben wir HIER.

++  15. 04. 2016  ++

Die Literaturwoche Donau 2016 ist … eröffnet!

++ Heute wurde die Literaturwoche Donau 2016 in der Venet-Haus Galerie eröffnet. Zahlreiche Gäste wollten sich den Blick auf die Buchkunst-Arbeiten von Einar Turkowski und den Connor Brothers nicht entgehen lassen. Die Literaturwochen-Macher gaben einen kurzen Ausblick auf kommende Attaktionen.
HIER gibt es einen schönen Pressebericht der Neu-Ulmer Zeitung.
Zum Beispiel Deborah Feldman am 15. April bei Jastram oder Nora Gomringer am 20. April in der Ulmer Museumsgesellschaft.
Einige Impressionen des Abends wie immer auf unserer Facebookseite und auch unter „Bilder“ (LINK)

++  09. 04. 2016  ++

Die Literaturwoche trägt sich zu Markte…

++ Heute gab es die Literaturwoche auf dem Wochenmarkt zu erleben. Bücher und Literatur neben Spargel und Kohl? Warum nicht. Es kam trotz aprilkalter Temperaturen gut an. Auf unserer Facebookseite ein paar Eindrücke der Aktion:
LINK ++

++  08. 04. 2016  ++

Turkowski und die Connor Brothers:
BuchKunst und KunstBuch

++ Heute in der Venethaus-Galerie: Auspacken der Arbeiten von Einar Turkowski und den Connor Brothers. Die Ausstellung wird großartig. ++

++  10. 03. 2016  ++

Das ganze Programm. Wirklich alles.

Das Programm der Literaturwoche Donau 2016 steht. Und ist gespickt mit tollen Gästen aus der Literatur. Dazu feine Musik. Tolle Buchkünstler. Schaut einfach selbst und seid dabei, wenn wir am 14. April in der Kunstgalerie „Venet-Haus Galerie“ in Neu-Ulm die (bis jetzt) größte Literaturwoche im Zeichen unabhängigen Verlegens und Schreibens eröffnen!
Hier die PDF-Datei zum Herunterladen, Schmökern, Weiterschicken … !

++  06. 02. 2016  ++

SCHLUSS … mit Hesse!

Eine schöne Nachricht für uns und alle Gäste der Literaturwoche Donau: Der Verlag Klöpfer & Meyer gibt sich zur Litraturwoche Donau 2016 die Ehre – und kommt zum Abschluss der Literaturwoche Donau 2016 am 7. Mai nach Neu-Ulm.
1991 wurde Klöpfer & Meyer als „Verlag für Schöne Literatur, Sachbuch und Essayistik“ in Tübingen gegründet, und zwar von Hubert Klöpfer, Klaus Meyer und einigen engagierten Compagnons.
Von Anfang an setzte der Verlag programmatisch nicht aufs bloß Erwartete, Marktgängige, Übliche, sondern er suchte das Besondere, die Entdeckung, die Überraschung – oder eben, frei nach Hannah Arendt: „Bücher fürs Denken & Lesen ohne Geländer“. An diesem Abend hören wir auch alles über das Buch „Sex mit Herrmann Hesse“.
Ab 21 Uhr spielt die junge Kultband KNULP. Knulp, der sympathische Landstreicher aus Hermann Hesses gleichnamigen Roman, ist der Pate und Namensgeber der Singer-Songwriterkooperation, von Marco Moritz und Marcus Molière. Folk und Seefahrtromantik zwischen Lemmy Kilmister und Bing Crosby.

 

++  01. 02. 2016  ++

Buchkünstler Einar Turkowski kommt nach Ulm

Das Ausstellungsprogramm zur kommenden Literaturwoche wird fein. Neben dem grandiosen Einar Turkowski, der in der Galerie im Venet-Haus seine Arbeit als Zeichner und Buchkünstler zeigt, kommen Londoner Buchkünstler „The Connor Brothers“.
Erstmals in Deutschland werden die witzigen Buch-Objekte der “Connor-Brothers” aus London gezeigt: Überarbeitungen von Buchcovern und -illustrationen entkitschen das Schmonzettenromanbild und machen aus Trash Kunst.
Eröffnung: 14. April 2016, 19:30 Uhr
Dauer der Ausstellung bis 28. Mai 2016. 
Große Vorfreude bei uns!

+++  13. 01. 2016  +++

Literaturwoche Ulm wird „Literaturwoche Donau“

Die nächste Literaturwoche in und um Ulm herum nimmt Formen an – und bringt ein paar Änderungen. Neben einem Förderverein, der momentan gegründet wird, öffnen wir uns für das Umland. Auch konzeptuell passen wir einiges an – was für uns bedeutet, daß wir ein wenig am Namen des „Kindes“ arbeiten und aus der „Literaturwoche Ulm“ die „Literaturwoche Donau“ machen.
Wenn wir am 14. April 2016 in der „Galerie im Venet-Haus“ in Neu-Ulm mit einer Ausstellung des Buchkünstlers Einar Turkowski starten, wird aber eines weiterhin Fixpunkt unserer Bemühungen sein: die Präsentation der unglaublich vielfältigen und kreativen Bereiche des unabhängigen Buchmarkts!

Florian L. Arnold & Rasmus Schöll,
Organisatoren der „Literaturwoche Donau 2016“

+++++

+++  28. 12. 2015  +++

Blick auf Lovecraft: Moebius:

Diesen Blick auf H. P. Lovecraft aus der Zeichenfeder des legendären Moebius wollen wir den Lesern unserer Seite nicht vorenthalten:
>> LINK


Lesepunkte 2015

+++  28. 06. 2015  +++

Literaturwoche 2015:
Zwischen Hesse, Lenin und Handke:
Unser Abend mit dem Mirabilis-Verlag

Freitag, 26. Juni 2015, 14:00. Erhitzt steigen Johanna und Dieter Sander aus einem ICE, der sie bei sommerlichen Temperaturen ohne funktionierende Klimatisierung nach Ulm brachte. Was manch anderem ernsthaft die gute Laune zerschlagen würde, kann den beiden seit langem in Köln lebenden Künstler nichts von ihrer Fröhlichkeit und ihrer Vorfreude auf den Abend in Ulm nehmen.

Der gemeinsame Abend mit Verlegerin Barbara Miklaw, die Dieter Sander 2012 in den Vorarbeiten zu Lothar Strucks großartigem Buch über Peter Handkes Filmarbeit (Link) kennen lernte, war eine Begegnung mit einer „Überzeugungstäterin“. Denn wie die anderen Verleger, die uns in dieser Literaturwoche Ulm die Ehre gaben, verdient auch sie mit ihrem Verlag nicht, sondern ermöglicht mit erheblichem finanziellen und ideellen Einsatz Bücher, die die Leser brauchen. Das sind neben Erzählungen von Ingo Schramm, Rainer Rabowski, Lothar Struck, F. L. Arnold und Varik Bazil auch Sach- und Themenbücher.
Eines der wertvollsten dieser Bücher wohl Sanders Bericht über Fritz Picard (auszusprechen mit einem akzentuierten „d“!). Der Buchhändler und Antiquar pflegte nicht nur ein ungewöhnlich prominentes Netz von Kontakten – er ist in einer demnächst erscheinenden CD auch selbst zu hören. Ein ebenso kurzweilig und intelligent berichtender Zeitzeuge wie Dieter Sander selbst.

Der war nicht nur als Toningenieur beim WDR tätig, sondern lernte als Dokumentarfilmer wichtige Künstler und Politiker der 50er bis 90er Jahre persönlich kennen; viele Kontakte pflegt er bis heute.
Man wird in Kürze mehr von ihm lesen können – eine entsprechende Vereinbarung kam am Rande der Literaturwoche zwischen Barbara Miklaw und Dieter Sander zustande.
>> Programm des Mirabilis-Verlags

 

27. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Ein Resümee der 17tägigen Veranstaltungsreihe auf „Con=Libri“

Jan Haags Blog „Con=Libri“ widmet sich literarischen Nischen – besonders möchten wir seine Artikel zu Arno Schmidt in Ulm und der Gruppe 47 in Ulm empfehlen.
Nun hat er ein schönes Resümee der diesjährigen Literaturwoche verfasst und wir finden, dass er unsere Highlights sehr treffend beschreibt – nachzulesen auf Con=Libri und hier:
„Die Literaturwoche Ulm ist gelungener Gegenentwurf zu kommerziellen “Literatur-Festivals”, die ausschließlich auf prominente Namen und aktuelle Bestseller-Titel setzen. Der Nische, dem Besonderen wird hier Bühne und Forum geboten. Dabei schließen sich Anspruch und Zuspruch keineswegs aus. Es kommen Menschen zusammen, die an ernsthaftem, deshalb nicht weniger unterhaltsamen Austausch über Literatur, Autoren, Verlage und den Buchhandel interessiert sind. Zudem ist es den Verantwortlichen gelungen ein Angebot mit einem sehr breiten Spektrum verschiedenster Ausdrucksformen auf die Beine zu stellen. Ein reizvolles Konzept mit Zukunft.“
>> Hier weiterlesen …

 

25. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Zwischen Hesse, Lenin und Handke: Ein Abend mit dem Mirabilis-Verlag

Freitag, 26. Juni 2015, 19:30
Zwischen Hesse, Lenin und Handke: Ein Abend mit dem Mirabilis-Verlag
Ort: aus der Begegnung, Ulm, Grüner Hof 7, 89073 Ulm
Es liest Dieter Sander
Piano: Johanna Sander
Moderation: Florian L. Arnold

Dieter Sander arbeitete als Toningenieur für den WDR, unter anderem im Frankreich-Studio in Paris mit Peter Scholl-Latour. Er hatte eine eigene Filmproduktion, Cinta-Film, und erhielt seine fotografische Ausbildung bei Prof. L. Fritz Gruber. Er fotografierte u. a. bei der Entstehung des Films „Chronik der laufenden Ereignisse“ von Peter Handke. Bei seinen Reisen durch die Welt lernte Dieter Sander außergewöhnliche Menschen kennen: Schauspieler, Musiker, Bildhauer, Maler, Literaten und Politiker – und eben auch Fritz Picard, den Gründer der legendären Buchhandlung „Calligrammes“ in Paris. Er stellt uns sein Buch über Fritz Picard vor.
Verlegerin Barbara Miklaw spricht über ihren ungewöhnlichen Verlag, der Preziosen wie dem Buch Dieter Sanders eine Heimat gibt.

 

24. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Beitrag zum Abend mit Verleger Jörg Becken

Marco Kerler, Autor, schrieb uns eine schöne Reminiszenz an den lebhaften Abend mit Verleger Jörg Becken.
Nachzulesen auf der Seite BEITRÄGE.

 

23. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Literalottofotos!

Nun haben wir von Jan Eiden ein paar schöne Fotos vom Literalotto-Spezial-Abend im Café Animo bekommen. Nicht nur unsere Gäste und Literalottopaten werden sich über diese Erinnerung freuen: Fotos der Literaturwoche Ulm 2015

 

22. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Teatro Caprile: Von Dienstfischen und Wassertrompetern
am 21. JUNI 2015, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Ulm

Ein großartiger Theaterabend in der Stadtbibliothek Ulm mit dem „Teatro Caprile“!
Fotos vom Abend finden Sie hier: L I N K

 

20. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Teatro Caprile: Von Dienstfischen und Wassertrompetern
am 21. JUNI 2015, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Ulm

Zur „Literaturwoche Ulm 2015“ gastierte das Wiener „Teatro Caprile“ mit einer furiosen Revue der skurrilen Szenen von Fritz von Herzmanovsky-Orlando. An zwei Abenden spielte das Ensemble seine überaus gelungenen Umsetzungen der Theaterstücke, Szenen und Fragmente des Wiener Schriftstellers, der 1954 in Meran starb und zu Lebzeiten nur einen Roman veröffentlichen konnte.

Fritz von Herzmanovsky-Orlando, geboren 1877 in Wien; war nach dem Studium einige Zeit als Architekt tätig, bevor er sich ganz dem zeichnerischen und literarischen Schaffen zuwandte. 1904/05 lernte er seinen dann lebenslangen Freund Alfred Kubin kennen und fand in München Anschluss an den Kreis der „Kosmiker“ um Karl Wolfskehl, Ludwig Klages und Alfred Schuler. Herzmanovsky-Orlando arbeitete 1904/05 als angestellter, danach als selbständiger Architekt. 1911/12 gab er wegen schmerzhafter chronischer Nierentuberkulose seinen Beruf auf. Da er von Haus aus finanziell unabhängig war, lebte er von da an als Privatier für die Kunst, zeichnete, sammelte, restaurierte und schrieb.

„Tarockanien“ hieß Torberg, als Parallelaktion zu Musils „Kakanien“, das Atlantis Herzmanowskys; beim Autor selber hieß es „Tarokei“, nach dem in Österreich hochgeschätzten Kartenspiel. In dem Land geht die Wonne nicht unter, wohl aber Verkehrsgerät: Zum Beispiel können „bedeutende Schnellzugslinien, deren Expresse unter Pomp, Gestank und Donner von irgend einer Grenzstation abgelassen werden, im Innern dieses Landes nach kurzer Zeit spurlos versiegen, nachdem sie zuerst den Speisewagen durch irgendeinen geheimnisvollen Abschuppungsprozeß verloren haben“.
>> LINK zur Facebookseite

 

18. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015
Johann Martin Miller – ein Ulmer Barockdichter
19. 6. 2015, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Ulm

Im Rahmen der Literaturwoche 2015 findet in der Stadtbibliothek Ulm am Freitag, den 19. Juni um 19:30 ein ganz besonders ulmischer Abend für den Ulmer Barockdichter Johann Martin Miller statt.
Johann Martin Miller ist als Verfasser des seinerzeit größten Kassenschlagers nach Goethes „Werther“ bekannt. Seine Gedichte sollten den Sohn der Stadt Ulm zeitweise im ganzen deutschen Sprachraum bekannt machen, Kollegen wie Goethe oder Mörike beeinflussen und Miller einen Platz in der Literaturgeschichte verschaffen. Ihr Ton und ihre Poetik, und damit auch die des produktiven “Nonnenlieddichters” Miller, klingen noch in den Werken Goethes, Mörikes und der Gebrüder Grimm nach.

Literaturwissenschaftler Michael Watzka hat vor kurzem im Berliner Elfenbein Verlag erstmals dessen sämtliche Gedichte herausgegeben.
Eintritt frei.

Johann Martin Miller
Die Zufriedenheit

Was frag’ ich viel nach Geld und Gut,
Wenn ich zufrieden bin!
Gibt Gott mir nur gesundes Blut,
So hab’ ich frohen Sinn,
Und sing’ aus dankbarem Gemüt
Mein Morgen- und mein Abendlied.

 

17. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015
Jajaverlag in der Ulmer „Stiege“ zu Gast
17. 6.2015, 19:30 Uhr, freier Eintritt

JAJAverlag ist Kult, die „Machwerke“ – wie Verlegerin Annette Köhn ihre Bücher liebevoll nennt – sind grafische Schmuckstücke und mit zahlreichen Preisen gekürt. Und wenn sie für ein tolles Buch auch mal den finanziellen Ruin riskiert, gehört das zum Verlagsleben.
Das aktuelle Projekt „Tobisch“ von Joachim Brandenberg stellen wir vor und mit ihm viele funkelnde Jaja-Buchperlen.
Grafische Blätter und Auszüge aus “Tobisch” und anderen Jaja-Büchern sind ab 1. Juni (bis 1. Juli) in der neuen Tête-à-Tête Galerie Neu-Ulm zu sehen.
Die Stiege zeigt außerdem ab sofort grafische Blätter aus dem bei Jaja erschienenen Buch „This is not Uganda“ von Tine Fetz.
JAJA auf STIEGE: Annette Köhn und Joachim Brandenberg
Ort: Stiege Ulm (Treppenabgang an der Herdbrücke, Donaustraße Ecke Rosengarten in Ulm)

 

17. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015
Markus Hablizel zu Gast

„Heißen Sie wirklich so oder ist das ein Künstlername?“
Zugegeben: Hablizel ist schon ein sehr cooler Name für einen Verlag. Aber nicht ein erfundener. Der Verlag heißt so wie sein Macher und Markus Hablizel ist Überzeugungstäter. Nachdem er für „SPEX“ und für den Suhrkamp-Verlag gearbeitet hatte, stieß er auf den Roman „Skunk“ des amerikanischen Autors Justin Courter. Das Buch hatte noch keinen deutschen Verlag. Weil es Markus Hablizel so gut gefiel, ließ er es übersetzen und gründete einen Verlag. Fast hätte ihn das in den Ruin getrieben. Doch er fand einen Ausweg und heute ist sein Verlag eine der ersten Adressen, wenn es um „realistische Literatur mit einem Einschlag ins Fantastische“ geht. Zu den Autoren in seinem Programm gehören unter anderem Lars Popp, Wolfgang Frömberg, Peter Neitzke und Dietmar Dath – von dem Hablizel sagt: „Einer der besten deutschen Autoren der Gegenwart“.
In der „Schneiderei“ in Ulm erzählte Markus Hablizel zwei Stunden lang gut gelaunt vor einem interessierten Publikum von Autorenbegegnungen, von Verlegerträumen und aus der Verlagsszene.
Über diesen gelungenen Gesprächsabend hat Autor Marco Kerler (Ulm) einen ganz besonderen Beitrag verfaßt: LESEN

 

16. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015
Im Garten der Buchgelüste

5 Uhr morgens.
Noch ein paar Stunden Schlaf nach einem Literaturabend, der nachwirkt. Müdigkeit will nach so einem Abend einfach nicht eintreten.

Stefan Weidle (Weidleverlag) und Jörg Sundermeier (Verbrecherverlag) sprachen im Botanischen Garten über ihre Arbeit. Über Bücher, die man machen muß, selbst wenn alle wirtschaftlichen Aspekte dagegensprechen. Über das Entsetzen, das einen befällt, wenn Bücher als „Profit Center“ etikettiert werden. Sie sprachen über ihre Arbeit in der „Kurt-Wolff-Stiftung“, die sich für unabhängige Verlage und Buchhandlungen einsetzt. Sie sprachen über TTIP und wie dieses Konstrukt das Ende der Buchlandschaft inklusive aller etablierten Buchhandelsstrukturen aufzulösen droht.
Aber vor allem sprachen sie über Bücher. Schöne Bücher. Bücher, die man gemacht haben muß. Etwa das grandiose Buch „Donner über dem Meer“ von Heinrich Hauser, das Stefan Weidle als „tatsächlich die schönste Prosa, die ich jemals herausgeben durfte“ bezeichnet.

Er las einen kleinen Auszug aus dem Buch, eine nach Erde, Salz, Nässe riechende Verlockung in ein Irland im Dauerregen. Da ist ein Schriftsteller mit sich allein, muß allein sein, um einen Roman zu vollenden, der sich ihm verweigert. Dieser handelt von einem Mann und einer Frau, die sich in nächtlicher Großstadt begegnen. Er nimmt sie mit auf sein Zimmer, doch bevor er etwas über sie erfahren kann, muss er den Notarzt holen. Zugleich kämpft der Schriftsteller mit dem Land. Und fährt wütend aus der haut, weil er ein sterbendes Schaf nicht am Leben erhalten kann. Ein wortmächtiger, poetischer, emotional packender Roman, fragmentiert, in eindrückliche Szenen eines vagabundierenden Lebens in Irland verpacktes Statement. Es geht nicht darum, einen Roman zu schreiben. Es geht um die Gestalt der Welt, wie wir sie durch die Sprache erschaffen.
Stefan Weidle empfindet einen solchen Respekt vor dem Autor, daß er gerne eine ungewöhnliche Aufgabe übernahm: Er ist Erbe der Grabstelle Hausers und kümmert sich um deren Erhaltung: „Als es darum ging, daß das Grab in Dießen am Ammersee aufgelöst werden sollte, sträubte sich in mir alles. Also habe ich das Grab übernommen um es zu erhalten“.

Jörg Sundermeier las unter anderem aus dem Buch „Das Leseleben“ des 1927 geborenen Georgiers Giwi Margwelaschwili. Eine editorische Glanzleistung: Jedes der 1500 Exemplare dieses Buches ist einzigartig. In jedem sind die Texte und Illustra­tionen in neuer Reihenfolge miteinander kombiniert. Jedes Unikat ist fortlaufend nummeriert. Denn es geht um die Frage, wie die fiktionale Welt eines Buches entsteht. Wer führt das Leseleben? Der Lesende? Die Buchfigur – die auch ohne den Leser existiert und sich entwickelt. Oder am Ende gar die Buchstaben, etwa das „O“, das von zwei „T“s erdrückt wird?
Sundermeier sprach ebenfalls über Georg Kreisler. Der Verbrecherverlag publizierte das einzige Bändchen mit Lyrik des Wiener Satirikers. Interessante Fußnote: „Er hat verboten, daß aus diesen Versen Vertonungen gemacht werden. Er selbst wollte die Gedichte auch nicht vertonen“, erklärt Sundermeier. Kreisler war 83, als er seinen ersten Gedichtband mit Sundermeier vorstellte.

Zuletzt betrat als Gast der Verleger und Publizist Markus Hablizel die Bühne. Mit seinem Hablizel-Verlag setzt er fort, was Weidle und Sundermeier seit vielen Jahren verlegerisch umsetzen: Die Idee eines inhabergeführten Verlages, der von einer vertrauensvollen und langfristigen Zusammenarbeit von Autor und Verlag lebt. So entstehen richtig gute Bücher.

19:30 Uhr.
Der Abend beginnt.
45 Gäste im Gewächshaus des Botanischen Gartens, die noch nicht wissen, daß sie zweieinhalb Stunden lang gebannt an den Lippen der Verleger hängen werden.

15. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Heute abend im
Botanischen Garten der Universität Ulm
* bei jedem Wetter! *

HEUTE, Montag, 15. Juni, 19:30 Uhr lernen wir im Botanischen Garten der Universität Ulm die beiden Verleger Stefan Weidle und Jörg Sundermeier kennen. Stefan Weidle widmet sich mit seinem Verlag der Literatur der 20er und 30er Jahre und Übersetzungen fremdsprachiger Gegenwartsliteratur. Die Kunst erhält in Form von Kunstkatalogen einen Raum, sowie bei der Umschlagsgestaltung durch Künstler.
Jörg Sundermeier gründete seinen Verbrecher-Verlag, weil er vom manischen Leser zum Publizisten werden wollte.
Zwei herausragende Verlegerpersönlichkeiten unterhalten sich amüsant und unzensiert über Autoren, Buchmarkt und die Entdeckerfreude des Verlegers an wiederentdeckten Klassikern und Literatur der Zukunft.
Ein Überraschungsgast komplettiert die Gästeliste des Abends.

Montag, 15. Juni 2015, 19:30 Uhr  |  Verbrecherverleger und Entdeckerfreuden: Stefan Weidle und Jörg Sundermeier
Ort: Botanischer Garten der Uni Ulm, Gewächshaus
* Veranstaltung findet auch bei typischem Ulmer Wetter statt! *
Eintritt: 6 / 4 €
Facebook: LINK

Weidle & Sundermeier im Botanischen Garten Ulm am 15. 6. 2015 um 19:30 UHR

Weidle & Sundermeier im Botanischen Garten Ulm am 15. 6. 2015 um 19:30 UHR

 

14. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Worte von Marco Kerler zu „Schöne Aussichten“

Am 14. 6. waren wir in der vollbesetzten „Schneiderei“ in Ulm mit „Münch & Sauer“ zu Gast. Ein großartiger, politisch-satirischer Kabarettabend. Marco Kerler, Autor aus Ulm, hat seine Eindrücke festgehalten. Zu finden auf unserer „Beiträge“-Seite (LINK)
Wir freuen uns auch, daß Literaturblogger Jan Haag, dessen Seite CON=LIBRI wir einem aufmerksamen Blick empfehlen möchten, über den Abend der Arno-Schmidt-Gesellschaft schrieb. Auch diesen Text finden Sie in den „Beiträgen“.

 

13. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Schöne Aussichten
mit „Münch & Sauer“

Wer kann mit Worten und Formulierungen treffender arbeiten wie Kabarettisten?
Mitten ins Schwarze treffen mit ihrem querköpfigen Kabarett Hanna Münch und Heike Sauer. Sie lassen ihren Blick schweifen, nicht schleifen.
Morgen, 14. Juni um 19:30 Uhr im Café „Schneiderei“ in Ulm (Schillerstraße 1/4)

 

13. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Arno Schmidt
und „Applausordnung“

Bernd Rauschenbach und Susanne Fischer von der Bargfelder „Arno-Schmidt-Stiftung“ stellten die Korrespondenzen des eigenwilligen Autorengenies vor, die man im Buch “Und nun auf, zum Postauto!” nachlesen kann. Darin versammelt: Briefe von Arno Schmidt an Max Ames, Alfred Andersch, Max Bense, Gerda Berger, Walter Boehlich, Heinrich Böll, Jörg Drews, Heinrich Dröge, Heinz Jerofsky, Lucy Kiesler, Ernst Krawehl, Ernst Kreuder, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Rudolf Walter Leonhardt, Jürgen Manthey, Wilhelm Michels, Else Murawski, Claus Nissen, Bernd Rauschenbach, Jan Philipp Reemtsma, Hans Riebesehl, Eberhard und Dorothea Schlotter, Clara Schmidt, Johannes Schmidt, Siegfried Unseld, A. Paul Weber, Hans Wollschläger u. a.
Wir erfuhren an diesem Abend, warum Arno Schmidt und Martin Walser nie mehr zu Freunden wurden und mit welch warmen Worten Schmidt seinen Kollegen Hans Wollschläger tröstete, als dessen Erstling von der Presse nur veralten aufgenommen wurde. Zuletzt auch eine interessante Fußnote: Schmidt, der sich immer wieder durch finanziell prekäre Situationen bringen mußte, bekam 1977 von Jan Philip Reemtsma das großzügige Angebot einer Unterstützung – wahlweise als monatliche Zahlung oder als Einmalzahlung. Schmidt bezog diese Förderung auf ein ganz spezielles Buchprojekt, den „Lilienthal“ – der auch in den letzten beiden Lebensjahren Schmidts nicht mehr aus dem Fragmentstadium herauskam.
Am Freitag, 13. 6. las Bernd Rauschenbach aus seinem eigenen Prosawerk „Applausordnung“ – der Mensch als Tier, das auftritt.
[TEXT: Arnold]

>> Und nun auf, zum Postauto! Suhrkamp Verlag 2013. 296 Seiten. ISBN 978-3-518-80370-7

 

10. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Eröffnung mit Tex Rubinowitz

Dünn, quirlig, mit lebendig blitzenden Augen und erstaunlicher Gestik gesegnet ist dieser Tex Rubinowitz, 1961 geborener Wahl-Wiener und Sieger des renommierten Bachmannpreises 2014 in Klagenfurt. Zur Literaturwoche Ulm 2015 hatte sich Initiator Florian L. Arnold diesen Autor und Zeichner als Eröffnungsgast gewünscht; ein Wunsch, der nun in der Museumsgesellschaft Ulm in Erfüllung ging. Wortreich, mit voluminöser Gestik und eindrucksvoller Mimik, hielt es den Mann nicht auf dem bereitgestellten Stuhl. Um sich in dem von Neugierigen überfüllten Saal der Museumsgesellschaft Ulm Gehör zu verschaffen, stieg Rubinowitz auf einen Stuhl – und blieb fast den ganzen Abend über dort. Er ließ keinen Platz für Eröffnungszeremonien, Formalitäten, Konventionen. Man kann es ihm nicht verübeln: Als Autor, Zeichner und Musiker hat schließlich seinen Ruf als Außenseiter und charismatischer Unangepasster zu verteidigen. Das ist ein Fulltime-Job mit einem Bachmann-Preis in der Tasche, 53 wechselvollen Jahren auf dem Buckel und einer ehrenden Ausstellung im Wiener Museum „Leopold“.

Aus seinen Büchern „Irma“ und „Die Sieben Plurale von Rhabarber“ las der Autor ein wenig vor. Wenig. Lieber erzählte er Schnurren und Anekdotisches rund um die Entstehung der Bücher, machte Witze und Wortspiele; wenn Rubinowitz auf der Bühne steht, sollte man besser auf alles gefasst sein. Ein paar mag es gegeben haben, denen der Abend nicht gefiel. Das Gros der Gäste wußte den unkonventionellen und begabten Erzähler freilich zu schätzen, der zuletzt fleißig Bücher signierte oder mit kleinen Zeichnungen verzierte.
Beispiele seiner Begabung als Karikaturist und Cartoonist zierten die Wände der Museumsgesellschaft – zu sehen sind diese mit klarem Strich skizzierten Cartoons bis 1. Juli im Foyer der Ulmer Stadtbibliothek unter dem Titel „Wollen wir uns Nichtduzen?“ (LINK)

Bei der Literaturwoche Ulm, die sich über fast drei Wochen erstreckt, wird es um die kleinen, um die unabhängigen Verlage gehen, denn: „Diese Verlage veröffentlichen Literatur noch, weil sie an die Literaten glauben, und nicht an den Profit.“
[TEXT: Arnold]

>> Presse-Spiegel

 

30. 05. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – die Ausstellungen

Literatur gewinnt immer durch das schön gestaltete Buch. So legen wir bei der diesjährigen Auflage der Literaturwoche auch Wert auf kleine Präsentationen schöner buchgrafischer Werke.
Ab 1. Juni sind in der Neu-Ulmer TAT-Gallery Arbeiten und Bücher des innovativen und verspielten Jajaverlags zu sehen. Die Eröffnung findet am 1. 6. um 19 Uhr statt. Die Bücher kann man bei Jastram (Schuhhausgasse, Ulm) erwerben – und findet dort auch eine Reihe amüsanter Kleinigkeiten und Non-Book-Gags von Jaja.

Ab dem 3. Juni zeigt das Café Schmizz am Judenhof in Ulm eine Auswahl von Thomas-Pynchon-Zeichnungen des Zeichnergenies Max Häring aus Giengen. Härings Zeichnungen spinnen die psychedelisch-bildmächtigen Welten des mythischen amerikanischen Autors kongenial weiter – wir freuen uns, daß der Künstler in die Bresche der Ausstellung mit Werken des Klakverlags springt und uns seine unnachahmliche Kunst zum Buch zeigt. (bis 10. 7. 2015).
>> FLYER zum Download

Nicht zuletzt wird die schon zum Eröffnungsabend gezeigte Cartoonkunst von Tex Rubinowitz ab 11. Juni im Foyer der Stadtbibliothek Ulm zu sehen sein. Rubinowitz‘ Figuren sind scheinbar einfach gezeichnet – aber hinter der klaren Linie und den lakonischen Sprüchen verbirgt sich saftige Satire und melancholischer Wahnwitz!

 

14. 05. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – das Programm

Die Literaturwoche Ulm wirft einen Blick auf kleine und unabhängige Verlage.
Was passiert dort, wo Verleger und Autoren noch ganz nah zusammen arbeiten?
Wer sind die Literaturmacher und -klassiker von Morgen?
Mit unseren Kooperationspartnern stellen wir ungewöhnliche neue Autoren und Verleger, eigenwillige Verlagsprogramme und Wortkünstler vor.
LINK zum Flyer (ISSUU)

 

Übersicht

Di., 09. Juni, 19:30 Uhr,
Eröffnung – mit TEX RUBINOWITZ
Eröffnung der Ausstellung mit Zeichnungen von Tex Rubinowitz
Museumsgesellschaft Ulm

Do., 11. Juni, 19:30 Uhr
Ein Abend für Arno Schmidt – mit Bernd Rauschenbach und Susanne Fischer,
Kulturbuchhandlung Jastram

Fr., 12. Juni,
Ein Abend mit Bernd Rauschenbach
19:30 Uhr, Kulturbuchhandlung Jastram

So., 14. Juni,
„Schöne Aussicht“: Literaturkabarett, 19:30 Uhr,
Café „Schneiderei“

Mo., 15. Juni, 19:30 Uhr
Stefan Weidle und Jörg Sundermeier,
Botanischer Garten der Uni Ulm

Di., 16. Juni, 19:30 Uhr,
Hablizel: small parts isolated and enjoyed,
Wiley-Kiosk, Neu-Ulm

Mi., 17. Juni, 19:30 Uhr,
Jaja auf Stiege,
Stiege Ulm

Do., 18. Juni, 19:30,
LiteralottoSpezial mit Markus Hablizel, Birgit Böllinger und Josef Feistle
Café ANIMO!

Fr., 19. Juni, 19:30 Uhr
Johann Martin Miller,
Stadtbibliothek Ulm

Sa, 20. Juni, 20 Uhr
Brett im Schtoi, Pfaffenhofen a. d. Roth:
Teatro Caprile: Wassertrompeter und Dienstfische

So., 21. Juni, 19:30 Uhr
Teatro Caprile: Wassertrompeter und Dienstfische 2,
Stadtbibliothek Ulm

Di., 23. Juni, 19:30 Uhr
KLAK-Verleger Jörg Becken,
Griesbadgalerie

Fr., 26. Juni, 19:30 Uhr
Dieter Sander & Mirabilis Verlag
Haus der Begegnung Ulm

 

 

29. 03. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – die Mitwirkenden, Teil 1

Folgende Stationen werden unsere diesjährige Entdeckungsreise in die Welten unabhängiger Verlage begleiten:
– Museumsgesellschaft Ulm
– Griesbadgalerie Ulm
– Stadtbibliothek Ulm
– „Stiege“ Ulm
– Botanischer Garten der Universität Ulm
– Kulturbuchhandlung Jastram
– Wiley-Kiosk, Neu-Ulm

Wir freuen uns, daß folgende Verlage bislang zugesagt haben:
Mirabilis-Verlag
Jaja-Verlag
Hablizel-Verlag
Weidle-Verlag

Unser Eröffnungsgast am 9. Juni ist Tex Rubinowitz, der über seine Tätigkeiten als Autor und Karikaturist schreibst und uns seinen neuen Roman IRMA vorstellen wird.

 

29. 01. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – mit TOBISCH!

Der Berliner Jaja-Verlag von Annette Köhn wird uns bei der Literaturwoche 2015 die Ehre geben – nachdem wir 2014 wegen der übermächtigen „Konkurrenz“ durch das Fußball-WM-Finale zurücksteckten. Zu den Dingen, auf die wir uns sehr freuen, gehört auch das neueste Jaja-Werk, der Tobisch. Anette besucht uns im Juni mit vielen neuen Büchern und einem fabelhaften meisterlichen Comicwerk: Tobisch – gezeichnet von Joachim Brandenberg.

Man nehme: Eine alte Kurzgeschichte des virtuosen O. Henry, einen talentierten und gewieften Comic-Autor mit seinen modernen Werkzeugen der Bildbearbeitung, sowie viel Rafinesse und Sorgfalt. Und man bekommt: Eine Literaturadaption in Form einer ästhetisch geradezu überrealistischen Graphic Novel.
Die Geschichte handelt vom deutschen Einwanderer Tobisch, der auf der Suche nach seiner verschollenen Verlobten die ganze Stadt mit handgezeichneten und ausführlichen Steckbriefen tapeziert.
Über die wird Johann, ein weiterer Einwanderer aus Deutschland auf Tobisch aufmerksam und nimmt sich seiner an. Er versucht ihm zu helfen, aber auch von seinen Sorgen abzulenken, was bei dem durchweg manisch wirkenden Tobisch nicht recht gelingen will. Die beiden geraten in einen Strudel der Ereignisse, von einem Besuch auf Coney Island, über die Prophezeiung einer Wahrsagerin, neuer Bekanntschaften mitsamt Verständigungsproblemen und konträren Beweggründen, bis schließlich Tobisch seine Geschichte selbst zu Ende dichtet.

AKTUELL sucht dieses großartige Projekt noch Unterstützer auf STARTNEXT – wir bitten euch, nehmt diese Möglichkeit einer Unterstützung ernst und helft, ein einmaliges Comicbuch in die Welt zu bringen!

TOBISCH-Video

 

14. 01. 2015 ///////////

LiteraLotto startet!

Am 16. Februar startet in der Ulmer „Kulturbuchhandlung Jastram“ (LINK) das neue Literatur-Mitspielformat LiteraLotto. Mehr aktuell auf der Blogseite und auf Facebook.

 

 

04. 12. 2014///////////

Ideensammeln für 2015, Teil 2 – ein Gast aus Wien …

Wir sind mitten in der Planung für die nächste Literaturwoche und freuen uns, schon mal die Eröffnung am 9. Juni 2015 mit einem ganz besonderen Gast bekannt geben zu können: Tex Rubinowitz wird uns in Ulm die Ehre geben, als Autor und Karikaturist. Tex Rubinowitz, der in Hannover geboren wurde und in Wien lebt, hat den 38. Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Seine „wilde, schöne und sehr seltene Liebesgeschichte“ mit dem Titel „Wir waren niemals hier“ überzeugte die Jury in Klagenfurt – die humorige Texte traditionell eher nicht in die engere Auswahl läßt.

Seine Cartoons erscheinen unter anderem im Wiener Stadtmagazin Falter, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und im Satiremagazin Titanic. Er veröffentlichte zahlreiche Texte im Blog „Riesenmaschine“.

Na, das geht doch schon gut los …

Euer Literaturwoche Ulm-Macher Florian L. Arnold

 

06. 09. 2014///////////

Ideensammeln für 2015 – die nächste Literaturwoche gewinnt Form

Dieses Jahr ließen wir uns wenig Zeit – die nächste Literaturwoche wird dafür um so ruhiger geplant. Und doch haben wir schon die ersten Ideen auf dem Tisch und freuen uns, daß mit der Stadtbibliothek Ulm ein weiterer Kooperationspartner gefunden ist. Wieder werden wir mit der „Stiege Ulm“ und dem Theater Neu-Ulm zusammenarbeiten, und auch für den Spielort „Botanischer Garten der Universität Ulm“ formieren sich gerade konkrete Ideen.

Ein paar schöne Meldungen unserer diesjährigen Teilnehmer möchte ich an dieser Stelle gerne weitergeben: Der Würuburger Stellwerck-Verlag hat es geschafft und die Villa „Jungnickl“ anmieten können, um dort ab kommendem Winter Lesungen, Poetry-Slams und auch Performances und Ausstellungen anbieten zu können. Eine tolle Initiative, die Nachahmer finden sollte! LINK

Am 9. Oktober findet auch wieder unser CHAOSLESEN statt. LINK
Das haben wir mit Autorin Renate Hartwig ein „lebendes Gästebuch“, das sich vor Kontroversen und Krisen nicht scheut und als die „Mutter Courage“ unter den deutschen Sachbuchautor(inn)en gilt.
Am 6. November und am 4. Dezember steigen dann die Chaoslesen-Ausgaben im letzten Quartal. Wer mehr erfahren möchte, schaut bitte immer wieder mal auf dieser Seite und auch auf der Facebookseite der Literaturwoche nach!

 

Rückblick: Literaturwoche 2014

Buchpremieren bei der Literaturwoche

Autor Axel Roitzsch, Preisträger des LiteraturUpdate und Autor u. a. beim Stellwerck-Verlag, wird am 3. Juli exklusiv Vorpremiere seiner Novelle „Der Redner“ feiern (erscheint 14.07.2014 bei Stellwerck).
Als Ort für diese Buchpremiere haben wir uns die STIEGE Ulm ausgesucht. Ein Ort öffentlicher Kunst-Interventionen und derzeit die originellste Open-Air-Bar im Kreis.
An diesem Abend wird auch Autorin Pauline Füg lesen – nachdem sie am Nachmittag ihren Schreibworkshop in der Griesbadgalerie angeboten hat! Und wir hören von Verlegerin Christine Ott (Stellwerck-Verlag), warum das Verlegen dieser Tage so besonders lohnenswert ist!

Analoge Gegenwelten

Josef Feistle, Künstler, Schriftsteller, Fotograf, Kunstpädagoge und wahrscheinlich noch eine ganze Menge mehr…, wird uns am 22. JUNI (19 Uhr) die Ehre geben. Der Weißenhorner hat viele Talente. Allen voran das intelligente Unterhalten und das Transportieren tiefsinniger Gedanken, und zwar durch die Hintertür. Wer ihn einmal live erlebt hat, will mehr.
Das sympathische Multitalent lebt in einem selbst restaurierten und denkmalgeschützten Haus und schreibt als Autor seine Werke mit der klassischen Schreibmaschine und verweigert sich konsequent der modernen Technik. So besitzt er weder Computer noch Handy, wahrscheinlich auch keine Mikrowelle. Seine Bücher verkauft er auch an keinen kommerziellen Verlag, sondern gibt sie in Zusammenarbeit mit dem Weißenhorner Heimatmuseum heraus.
Auf FREE FM kann man ihn schon mal hören: LINK

Piefkes mit Palmenblick & Meister der komischen Kunst

Der Verlag Antje Kunstmann aus München spielte mit „Der kleine Erziehungsberater“ auf der Klaviatur einer gebeutelten Generation und zelebrierte Sprachwirrnisse mit dem köstlichen Erzählband „Der weiße Neger Wumbaba“. Wofür aber dieser Münchner Verlag besonders bekannt ist – zu recht – das ist die großartige Serie „Die Meister der komischen Kunst“.  Einige dieser Meister der Komischen Künste stellen bei der Kulturbuchhandlung aus – und werden mit Originalarbeiten dabei sein, die man käuflich erwerben kann. Wer ist dabei? ATAK, Hauck & Bauer, Arezu Weitholz und Wolf Erlbruch.

Am 7. Juli wird es im botanischen Garten Literaturtheater geben: Mit Blick auf das Palmenhaus raunzen, granteln und „filoschofiern“ Walter Baco und Florian L. Arnold. Wagemutiges und Wahnwitziges zwischen Literatur und Theater, Improvisation und Sinndrechselei. Wir hoffen auf gutes Wetter, so daß wir „Open Air“ spielen können – und den Zuhörern und -schauern nicht die Puste ausgeht.

Unerwartete Gäste und Momente

Und dann ist er da, dieser Moment, wo sich Zufall und Wunsch kreuzen: Samy Wiltschek empfahl mir im Frühjahr das neue Buch von Silvia Trummer – Vierhändig (Wolfbach). Eine aus kurzen Passagen von Lyrik und Prosa gesponnene Elegie auf eine verschwundene Kindheit. Hinreißend knapp, bildreich, poetisch tief.
Ende Juni dann die überraschende und erfreuliche Nachricht, daß die Autorin ihr Buch am 1. Juli zur Spezialausgabe der „Ersten Seite“ vorstellen wird.

Und auch eine weitere Perle verlegerischer Arbeit können wir an diesem Abend kredenzen: Dieter Sanders (bei Mirabilis erschienenes) Buch „Fritz Picard – Ein Leben zwischen Hesse und Lenin“ – eine Schatzkiste für Literaturliebhaber, in der sich Namen wie Herrmann Hesse, Erich Mühsam, Walter Mehring und Else Lasker-Schüler finden. Allesamt Freunde dieses Fritz Picard.

Impressionen

 

 

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