Monat: Juli 2021

Literaturwoche Donau 2021: Walle Sayers Wortfährten, Alltagsbühnen

Schlechtwetter-UPDATE: Wir sind heute in den Räumen der Museumsgesellschaft Ulm, Neue Strasse 85, 89073 Ulm.

 

Mit Walle Sayer begrüßen wir am Sonntag, 1. August, um 18:30 Uhr einen Gast, mit dem wir uns seit längerem schon verbunden fühlen – auch durch seinen emsigen und begeisterungsfähigen Verleger Hubert Klöpfer, der seit diesem Jahr in der Edition Klöpfer Literaturschätze publiziert.

Sayers neuer Band „Nichts, nur“ ist ein opus magnum aus Texten der letzten 35 Jahre. Entstanden ist ein schönes, dem Autor würdiges Buch in Ganzleinen, bei der Edition Klöpfer im Kröner Verlag, Stuttgart 2021, erschienen.

Gegenden, Landschaften, Orte, ein Figurenkabinett, die Herkunft, der Historienhauch, das Antlitz der Dinge, Wortfährten, Alltagsbühnen … Nichts, nur versammelt Gedichte, Prosagedichte und Erzählminiaturen von Walle Sayer aus 35 Jahren: Lesebuch, Kompendium, Querschnitt und Zwischensumme zugleich.

Walle Sayer: „Mitunter, wenn mir der Vers im Satz aufgeht, wenn zwei, drei Sätze mit lyrischen Mitteln eine Erzählfläche abstecken, konzentrisch, mehr abschweifend als ausschweifend, wenn das Gedicht einen Erzählkreis zieht um den poetischen Augenblick, sich zwischen die Formen begibt, Aufzeichnung wird, Eintragung, Essaygedanke, ausufernde Notiz, Litanei …, entsteht das, was ich Prosagedicht nenne.“

Zur Veranstaltung: Literaturwoche Donau: Walle Sayer im Gespräch mit Hubert Klöpfer [Museumsgesellschaft Ulm]

 

Literaturwoche Donau 2021: Eröffnungsabend mit „Der singende Tresen“

Wir danken Manja Präkels, Markus Liske und der Band „Der singende Tresen“ für diesen wunderschönen Auftakt zu unserer neunten Literaturwoche. Es war ein bewegender, amüsanter, manchmal auch trauriger, stets geistreicher und wichtiger Abend. Daß ein Autor wie Erich Mühsam mit solch hervorragenden Künstlern im Gedächtnis der (lesenden) Menschheit bleibt, ist ein unschätzbares Geschenk. Wir danken euch. Und danken auch dem Team des Gleis44 und Samuel Rettig für ihren Einsatz, die Ulmer „Reithalle“ zu einer schönen Location für einen solchen Abend zu machen!

 

Einer, der sich nicht beugen ließ …

Es ist nicht möglich, Leben und Werk Erich Mühsams zu trennen. Er war Bohemien, Dichter, Anarchist, Humorist, politischer Publizist, Dramatiker, bisexueller Erotomane, Revolutionär und ein selbst in größter Not unbeirrbarer Menschenfreund. So wurde er auch eines der ersten prominenten Opfer der Nazis, weil er sich nicht beugen und einschränken ließ.
1933 wurde er noch in der Nacht des Reichstagsbrandes verhaftet und nach monatelanger Folter im KZ Oranienburg ermordet.
Zu Mühsams Werk hat derVerbrecher Verlag eine wunderbar aufmerksame Edition herausgebracht, darunter auch dieses Lesebuch, das wir euch ans Herz legen – müssen.

Darin: alles über Mühsams lebenslangen Kampf für „Gerechtigkeit und Kultur“ mit Texten aus seinem reichhaltigen Werk. Es sind Texte, die bis heute nichts an ihrer politischen Aktualität verloren haben. Neben einigen Mühsam-Klassikern enthält diese Sammlung auch bislang unveröffentlichte Gedichte, Auszüge aus längeren Werken, ausgewählte Briefe und die Beschreibung seiner letzten Tage aus der Feder seiner Frau Zenzl.

 Danke an den Verlag, danke an Der Singende Tresen für das Wachhalten dieses kostbaren Erbes.

Warum Erich Mühsam lesen (und hören)? Teil 2

Heute sehen wir zur Eröffnung der neunten Literaturwoche Donau Der Singende Tresen in Aktion mit Erich Mühsam. Manja Präkels und Markus Liske stellen diesen herausragenden Autor, der 1934 von den Nazis bestialisch ermordet wurde, seit vielen Jahren durch herausgeberische, aber eben auch durch musikalisch-darstellerische Weise vor.

Warum gerade der Anarchist Erich Mühsam? Wie aktuell ist Mühsams Werk heute?

Manja Präkels: „Mühsams umfangreichstes Werk – seine Tagebücher –  wird erst seit ein paar Jahren peu à peu veröffentlicht, ebenfalls im Verbrecher Verlag, herausgegeben von Chris Hirte und Conrad Piens. An seinem Leidensweg und schließlich dem seiner Gefährtin Zenzl werden die ideologischen Verheerungen des 20. Jahrhunderts gut sichtbar. Mühsam, der Dichter, Revolutionär und Bohemien, war ein Antiautoritärer par excellence. Mit seinen Gedichten und Tagebuchaufzeichnungen hat er mich schon in meiner Jugend abgeholt und nicht mehr losgelassen. Er war wie Medizin für mein gebrochenes Pionierherz und eröffnete eine Welt jenseits der Bevormundung. Die Mauer war gefallen. Systeme brachen. Ich bin ziemlich streng erzogen worden, war verdruckst und eingeschüchtert. Woran sol31lte ich noch glauben, nun, wo alles nichts mehr zählte? Etwas an den Ideen hatte doch gestimmt, oder? Da steht dann Mühsam und erklärt: Klar. Die Welt muss radikal verändert werden, so elend, wie ein Großteil der Menschheit zu leben und sterben gezwungen ist. Es kann eigentlich nur besser werden! Los, fang an. Da vorn am Horizont warten großartige Zukünfte einer Gesellschaft der Vielen, die solidarisch mit- und nicht gegeneinander leben. Die Sache hat nur einen Haken: Dafür musst du alles geben. So würde ich mein persönliches Mühsam-Update heute formulieren. Sicher war er in manchen Fragen Kind seiner Zeit. Und doch reichte sein Blick weit darüber hinaus. Auch dass er meist zwischen allen Stühlen saß, nimmt mich sehr für ihn ein. Ein Ort der besten Übersicht!“

Manja Präkels, 1974 in Zehdenick/Mark geboren, ist Sängerin der hochgelobten Band »Der singende Tresen« und Autorin des Lyrikbandes »Tresenlieder«. Sie ist Mitherausgeberin der erzählerischen Anthologie »Kaltland – Eine Sammlung«, eines Klassikers der Nachwende-Literatur.

Für den Verbrecher Verlag stellte sie mit Markus Liske das Erich-Mühsam-Lesebuch »Das seid ihr Hunde wert!« (2014) sowie den Band »Vorsicht Volk! Oder: Bewegungen im Wahn?« (2015) zusammen. Präkels erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste (2005) und das Aufenthaltsstipendium im Writers House Ventspils, Lettland (2012/13).

Manja Präkels wurde für ihren Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2018 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet.

Zudem erhält sie für diesen Roman den Anna-Seghers-Preis 2018.

Siehe auch: gedankenmanufaktur.net

Warum Erich Mühsam lesen (und hören)?

Am Samstag, 31. Juli 2021, erleben wir Der Singende Tresen in Aktion mit Erich Mühsam. Markus Liske und Manja Präkels stellen diesen herausragenden Autor, der 1934 von den Nazis bestialisch ermordet wurde, seit vielen Jahren durch herausgeberische, aber eben auch durch musikalisch-darstellerische Weise vor.

Wir haben Markus gefragt, was ihn an diesem Autor bewegt.

„Erich Mühsam ist zweifellos eine der wichtigsten literarischen und politischen Stimmen des beginnenden 20. Jahrhunderts in Deutschland. Mit brillanten Essays sowie seinem Hauptwerk, den Tagebüchern von 1910 bis 1924, begleitete er den Untergang des Kaiserreichs, die Revolutionszeit und die Weimarer Republik, analysierte das Geschehen, war 1918 der erste Deutsche der die Revolution ausrief und sagte bereits im Frühjahr 1919 den kommenden Faschismus voraus. Vor allem aber war er ein wunderbarer Dichter, ätzender Satiriker, Revolutionär und lebenslustiger Bohemien mit großem Hang zu Ausschweifungen aller Art. Kurz: Leben und Werk sind bei Mühsam einfach nicht zu trennen. Deshalb war es uns wichtig, anhand seiner Texte auch seine Lebensgeschichte zu erzählen.“

Markus Liske, 1967 in Bremen geboren, lebt in Berlin. Er ist Autor und Teil der Band »Der singende Tresen«. Nach mehreren Bänden mit Satiren und Essays war er 2011 Mitherausgeber der erzählerischen Anthologie „Kaltland – Eine Sammlung“.

Wir freuen uns auf den Abend mit dem „singenden Tresen“ in der Ulmer Reithalle, Schillerstraße

Der Kultursommer ist eine Initiative der Kulturabteilung der Stadt Ulm in Zusammenarbeit mit der Ulmer Kulturszene. Die einzelnen Programmpunkten werden von Gleis 44, Roxy Ulm oder HfG Archiv veranstaltet. Alle Beteiligten bedanken sich bei den Stadtwerke Ulm / Neu-Ulm und bei der Kulturstiftung des Bundes für die freundliche Unterstützung. Die Veranstaltungsreihe wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.
> Das ganze Programm der Literaturwoche Donau 2021

„LiWo“ 2021: Vielfalt der unabhängigen Verlagsszene

„LiWo“ 2021: Die reiche Vielfalt der unabhängigen Verlagsszene

Ein Fest für alle Sinne, für Augen, Ohren, aber vor allem aber für den Verstand: Dies verspricht sie erneut zu werden, die Literaturwoche Donau. Im Grunde sind es über zwei Wochen, bei denen die unabhängige Literatur aus ganz besonderen Verlagen in der Donaustadt im Mittelpunkt steht. Von Samstag, 31. Juli bis Dienstag, 17. August erwartet Sie ein Programm, das einen Mix aus Bekanntem und Neuem, Debütantinnen und „alten Hasen“, ernster Literatur und feiner Lyrik, schrägen und schwarzhumorigen Texten und mitreißenden Performances bietet. Wir bieten eines der ganz wenigen Literaturfestivals, die sich nicht auf die großen Namen des „Buch-Business“ und marktführender Verlage stützen, sondern die ganz bewusst die reiche Vielfalt der unabhängigen Verlagsszene feiern.

Zu diesem Zweck wurde das Festival 2013 als Teil einer Literaturreihe in der Ulmer „Griesbadgalerie“ ins Leben gerufen, und bis heute lockt die „LiWo“ mit ihren außergewöhnlichen Lesungen an außergewöhnlichen Orten – selbst der Turm des Ulmer Münsters wurde dafür bestiegen – mehr und mehr Publikum an.

Alles draußen

Der Situation angepasst werden wir uns in diesem Jahr unter freiem Himmel aufhalten. Somit wird es auch eine Reihe neuer Orte zu entdecken geben: Für den Eröffnungsabend mit dem „Singenden Tresen“ etwa werden wir im Zusammenspiel mit dem Ulmer „Gleis 44″ die „Reithalle“ erobern. Für weitere Abende sind wir (im Rahmen von „Stürmt die Burg“) zu Gast in der fabelhaften Kulisse der Ulmer „Wilhelmsburg“. Mit Walle Sayer und seinem Verleger Hubert Klöpfer etwa werden wir auf dem Dach des „Kehlturms“ (im Areal der Wilhelmsburg) zusammenkommen. Weitere spannende Orte sind der Kulturhotspot „Cabaret Eden“ bzw. der „Lustgarten“ in der Ulmer Karlstrasse und das Kulturzentrum Roxy. Dort feiern wir unter freiem Himmel den Abschlussabend mit der umwerfenden Nora Gomringer samt Band: Unverzichtbar dieser rasante Abend zu, mit und über Dorothy Parker. Mit „Peng Peng Parker“ widmen sich Gomringer und ihre Musiker der 1893 geborenen und 1967 in New York gestorbenen Dichterin, Dramatikerin und Werbetexterin Dorothy Parker, die sowohl für ihre messerscharfe Zunge als auch für ihren enormen Alkoholkonsum bekannt wurde. Sie schrieb über die Liebe und das Leben, seufzend und lachend, immer trinkfest. Das New York der 1920er Jahre ist ohne sie undenkbar.

Freuen Sie sich auf einen Mix aus Bekanntem und Neuem, Debütant*innen und „alten Hasen“, Wieder- und Neuentdeckungen, Schönes und Schräges, Heiteres und Ernstes, kurzum: gute Literatur mit hochkarätigen Gästen aus der unabhängigen Literaturszene. Kommen Sie, bringen Sie Freunde*innen mit, feiern Sie mit uns das gute Buch aus den unabhängigen Verlagen.

 

EINTRITT: Kultur ist uns etwas wert. Viel wert. Jeder soll unsere Abende besuchen können, unabhängig vom Einkommen. Darum sagen wir: PAY WHAT YOU CAN! Gib, was es Dir wert ist und was der Geldbeutel erlaubt. Niemand soll aussen vor bleiben.

SCHLECHTWETTER-REGELUNG: Sollte das Wetter nicht mitspielen, werden wir im CABARET EDEN, Karlstraße 71, sein. Da dort nur eine begrenzte Platzanzahl im Innenraum zur Verfügung steht, bitten wir um rechtzeitiges Eintreffen (Keine Platzgarantie, keine Reservierung möglich!). Zu Aufführungen in Innenräumen bitte immer einen tagesaktuellen Corona-Test vorzeigen!
Weitere Informationen, insbesondere zu den geltenden Regelungen Corona betreffend, Details zu den Abenden finden Sie auf unserer Website: literatursalon.net   Literaturwoche Donau 2021.

Ihre: Florian L. Arnold & Rasmus Schöll

P.S.: Die „Literaturwoche Donau“ wird seit 2013 ehrenamtlich organisiert und präsentiert vom „Literatursalon Donau“ in Zusammenarbeit mit der Aegis Buchhandlung und dem Topalian & Milani Verlag. Wir können das Festival ermöglichen dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Ulm und die Museumsgesellschaft Ulm sowie die Beiträge unseres Fördervereins. Wenn Sie auch zukünftig ein Festival der Literatur für Ulm und Umgebung genießen möchten – unterstützen Sie uns gerne. Werden Sie Fördermitglied im Literatursalon Donau e. V.

So können wir weiterhin Ungewöhnliches, Übersehenes, Unentdecktes auf Ihren literarischen Speiseplan setzen!

Literaturwoche Donau 2021: Alle Termine

 

31. 7. 2021, 19 Uhr
Eröffnung der Literaturwoche Donau mit Manja Präkels, Der singende Tresen & Markus Liske: „Das seid ihr Hunde wert!“ Eine Hommage an Erich Mühsam
Ort: Reithalle (beim Roxy, Schillerstr. 1)
In Kooperation mit dem Gleis 44 / Neustart Kultur

1. 8. 2021, 18:30 Uhr
Logbuch eines Sprachkünstlers: Walle Sayer im Gespräch.
Gast: Hubert Klöpfer, Verleger
Ort: Wilhelmsburg, Dach des Kehlturms
Bei schlechtem Wetter IN der Wilhelmsburg (Ort wird bekannt gegeben!)
Moderation: Florian L. Arnold
Im Rahmen von „Stürmt die Burg“

4. 8. 2021, 19:30 Uhr
Vier Frauen, vier Generationen, vier Lebenswege: Yvonne Hergane liest aus „Die Chamäleondamen“
Moderation: Sarah Käsmayr, Verlegerin des MaroVerlags
+ 21:30 Uhr: Konzert Bernhard Eder
Ort: Cabaret Eden, Karlstr. 71
In Kooperation mit Cabaret Eden & Lustgarten

5. 8. 2021, 19:30 Uhr
Aufprall: BudeMunkWieland. Eine Lesung. Eine Zeitreise. Ein Gespräch.
Moderation: Cora Schönemann
Es liest: Charlotte Wurm
Ort: Cabaret Eden, Karlstr. 71
In Kooperation mit Cabaret Eden & Lustgarten

Sa., 7. 8. 2021, 19:30 Uhr
Faust mit metallenem Kern: Markus Ostermair liest aus „Der Sandler“
Lesebühne in der Wilhelmsburg
Moderation: Florian L. Arnold
Ort: Cabaret Eden, Karlstr. 71
In Kooperation mit Cabaret Eden & Lustgarten

10. 8. 2021, 19:30 Uhr
Irr+Witz: Gion Mathias Caveltys
Buchlabyrinthe
+ 21:30 Uhr Konzert Herr Polaris
Moderation: Florian L. Arnold, Autor
Ort: Cabaret Eden, Karlstr. 71
In Kooperation mit Cabaret Eden & Lustgarten

12. 8. 2021, 19:30 Uhr
Das Leben, ein grosses Ganzes: Arno Camenisch liest
Lesebühne in der Wilhelmsburg
Im Rahmen von „Stürmt die Burg“

13. 8. 2021, 19:30 Uhr
Dave: Raphaela Edelbauer liest
Moderation: Rasmus Schöll
+ 21:30 Uhr Konzert Thom and the Wolves
Lesebühne in der Wilhelmsburg
Im Rahmen von „Stürmt die Burg“

15. 8. 2021, 19:30 Uhr
Frau Fuchs & Herr Bokowski: Lachen Sie mal, ganz im Ernst. Leseshow
Lesebühne in der Wilhelmsburg
Bei schlechtem Wetter in der Museumsgesellschaft Ulm, Neue Straße 85.
(Dort nur begrenzte Anzahl Plätze möglich)
Im Rahmen von „Stürmt die Burg“

17. 8. 2021, 19:30 Uhr
Peng Peng Parker: Nora Gomringer & Philip Scholz. Eine Hommage an Dorothy Parker mit Philipp Scholz (Schlagzeug, Komposition) und Jonas Timm (Piano)
Ort: Roxy (Biergarten), Schillerstr. 1/12
Bei schlechtem Wetter im Roxy, nur begrenzte Anzahl Plätze möglich

Wissenswert:

#Eintritt
Der Lockdown war für viele eine physische, psychische, auch finanzielle Herausforderung. Nicht alle sind daraus wirtschaftlich stark hervorgegangen.
Wir möchten es jedem möglich machen, die Angebote unseres Literaturfestivals der unabhängigen Literatur zu genießen. Darum gibt es in diesem Jahr keine fixen Eintritte. Jeder zahlt, was er kann. PAY WHAT YOU CAN. Ihr werdet es schon richtig machen und den Auftretenden eure Unterstützung im Rahmen eurer Möglichkeiten zusichern.

#Gastronomie
In der Wilhelmsburg bietet die Burgbar No. XII erfrischende Drinks und leckeres Essen an allen Veranstaltungstagen. Für weitere Informationen zur Gastronomie, besucht die Burgbar-Webseite: www.burgbar12.de
Im Cabaret Eden erwarten euch kleine Knabbereien und erfrischende Drinks.

#Shuttlebus
Um zur Wilhelmsburg zu kommen braucht man kein Auto. Man kann da oben eh nicht parken. Also setzt euch gern in einen Shuttlebus, der kostenlos vom Hans-und-Sophie-Scholl-Platz in der Stadtmitte oder von der Haltestelle Frauenstraße (Höhe Gold Ochsen Brauerei) auf die Wilhelmsburg fährt.
Bis 24 Uhr kommt ihr bequem wieder zurück in die Stadt.

#Corona_Hinweis
Zur Sicherheit aller haltet euch bitte an die aktuell gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen – weitere Informationen veröffentlichen je nach Lage auf der Website.
Sollten wir in Innenräumen sein, gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen.
Es gelten die üblichen AHA-Regelungen. Es können keine Plätze reserviert werden, wer zuerst kommt, dem lacht das Glück.
Bei Krankheitssymptomen bleibt bitte zuhause. Stay safe & stay tuned!

#WeitereInfos
… auch auf unserem Facebook- und Insta-Bereich: >Insta

Wir danken der Stadt Ulm, dem Team des Cabaret Eden, dem Kulturamt Ulm, der Museumsgesellschaft Ulm sowie den Aegis-Buchhandlungen und dem Verlag Topalian & Milani für ihren Support. 

Die „Literaturwoche Donau“ wird seit 2013 ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Das Literaturfestival der unabhängigen Literatur präsentiert einen Mix aus Bekanntem und Neuem, Debütant*innen und „alten Hasen“, Wieder- und Neuentdeckungen, Schönes und Schräges, Heiteres und Ernstes, kurzum: Gute Literatur mit hochkarätigen Gästen aus der unabhängigen Literaturszene. Literatur als Ereignis für die Sinne – vor allem für den wichtigsten menschlichen Sinn, den Verstand. Kommen Sie, bringen Sie Freunde*innen mit, feiern Sie mit uns das gute Buch aus den unabhängigen Verlagen. Das wünschen: Florian L. Arnold, Rasmus Schöll

 

Presse: „Die Literaturwoche Donau stellt Indie-Verlage in den Mittelpunkt“

Im Mai hatten wir noch Sorge, ob es in diesem Jahr wieder ein Ulmer Literaturfestival geben kann – nun sind wir sicher: Am 31. 7. startet die neunte Ausgabe der „Literaturwoche Donau“. Und wie gewohnt haben wir die Autoren*innen der unabhängige Verlagsszene im Mittelpunkt.Buchmarkt veröffentlichte eine Pressemeldung zu unserem Literaturfestival:

„Es sind über zwei Wochen, bei denen die unabhängige Literatur aus besonderen Verlagen im Mittelpunkt steht: Von Samstag, 31. Juli bis Dienstag, 17. August erwartet das Publikum in Ulm einen Mix aus Bekanntem und Neuem, ernster Literatur und feiner Lyrik, schrägen und schwarzhumorigen Texten und Performances. Lesen Sie weiter

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