Literatursalon Donau

Kategorie: Autoren (page 1 of 2)

Literaturwoche Donau 2019: Sprache und Identität. Lesung Christian Lorenz Müller am 26. 4. 2019

Wir laden herzlich ein zum zweiten Abend im Rahmen der Literaturwoche Donau 2019:

SPRACHE & IDENTITÄT: Lesung Christian Lorenz Müller
Freitag, 26. April, 19:30 Uhr

Gast: Verleger Arno Kleibel, Otto Müller Verlag
Eintritt AK 10 € (ermäßigt mit Literaturwochenpass)
EinsteinHaus, Club Orange – vh ulm

Christian Lorenz Müller, 1972 in Rosenheim geboren, ist gelernter Trompetenbauer. Sein Roman »Ziegelbrennen« beschreibt die Lebensgeschichte der Rosmarinka Quendler. Die gebürtige Kroatin hätte wohl ihr ganzes Leben in ihrem Heimatdorf verbracht, wäre sie als junges Mädchen nicht ausgerechnet an den Donauschwaben Raimund Quendler geraten. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs bedrängen Titos Partisanen den Hof der Quendlers, und so flieht die Familie nach Österreich. „Der Autor verfügt über eine Wortgewalt und ein Einfühlungsvermögen in die Protagonisten, die ihresgleichen suchen!“ (Freiburger Nachrichten).

„Mit Ziegelbrennen ist Müller ein vorzüglicher Roman gelungen: In seiner Sprache leuchten viele aparte Wörter und ausdrucksvolle Bilder hervor. Er verknüpft Familienschicksal und Politik und macht das lange Nachschwelen von Gewalt deutlich.“
// Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten //

Karte reservieren: LINK

Spring!

Julia von Lucadou kommt nach Ulm. 1. 11. 2018

„Ein strahlender Roman über die fürsorgliche Umzingelung, in die sich die ganze Welt verwandelt hat.“Clemens Setz 

Riva ist Hochhausspringerin – ein perfekt funktionierender Mensch mit Millionen Fans. Doch plötzlich weigert sie sich zu trainieren. Kameras sind allgegenwärtig in ihrer Welt, aber sie weiß nicht, dass sie gezielt beobachtet wird: Hitomi, eine andere junge Frau, soll Riva wieder gefügig machen. Wenn sie ihren Auftrag nicht erfüllt, droht die Ausweisung in die Peripherien, wo die Menschen im Schmutz leben, ohne Möglichkeit, der Gesellschaft zu dienen. Was macht den Menschen menschlich, wenn er perfekt funktioniert?

 „Sätze & Schätze“ hat den Hochhausspringer-Roman von Julia von Lucadou schon besprochen und ist begeistert. Wie vor ihr schon viele andere.
Am 1. November ist Julia von Lucadou bei Aegis zu Gast und stellt den Roman selbst vor.

 

 

HEUTE: Lesung und Vortrag Bulgarische Literatur

HEUTE begrüßen wir in der Aegis Buchhandlung in Ulm Dr. Gertrud Roth-Bojadzhiev – und Ivailo Petrov durch seine Literatur. Es ist erstaunlich: Einer der profiliertesten und fantasievollsten bulgarischen Autoren, Ivailo Petrov, ist heute nahezu vergessen. Dr. Gertrud Roth-Bojadzhiev, Augsburg, stellt den bulgarischen Autor und die bulgarische Literatur zwischen 1900 und 1945 vor und wird insbesondere erklären, was es mit dem sehr eigenen bulgarischen Humor in dieser Zeit auf sich hat.

Montag, 27. August 2018, 19 Uhr:
Bulgarische Literatur (1): Ivailo Petrov
Vortrag und Lesung mit Dr. Gertrud Roth-Bojadzhiev
Veranstaltungsort: Aegis Literatur, Buchhandlung, Breite Gasse 2, Ulm
Unkostenbeitrag €

“ Ivajlo Petrov zieht alle Register von Humor und Satire, um der Bauernschläue der bulgarischen Landbevölkerung, ihren Sitten und Gebräuchen, Unsitten und Gebrechen die Ohren lang zu ziehen. Und wie er seine Seitenhiebe auf die Bürokratie der Macht in der Überzeichnung des pflichtbewussten Erzählers unterbringt, das ist so gut – Petrov könnte ohne weiteres einen Berg Stecknadeln so beschreiben, dass jeder ihn für einen Heuhaufen hält. (…)
(Aus dem Pressetext der deutschen Ausgabe von „Vor meiner Geburt …“ aus dem Avlos Verlag, der leider Mitte der 2000er aufhörte zu existieren)

Fotomotiv: Annie Spratt

„Qualität hat mit Qual zu tun“

HEUTE kommt Joachim Zelter zu uns, stellt seinen Roman „Im Feld“ vor. Nun könnte dieser Titel geradezu martzialische Bezüge zu kriegsartigen Szenarien andeuten, doch gemeint ist tatsächlich das Feld der Radfahrer, die sich gemeinsam zu Höchstleistungen treiben. Hier, so Zelter, komme Qualität tatsächlich dem Begriff „Qual“ nahe, und auch der Autor selbst habe dem Radsport fast so etwas wie sein Leben zu verdanken.

Mehr über Joachim Zelter und „Das Feld“ heute Abend um 19:30 Uhr in der Lounge der „Hommage Radgestaltung“ am Judenhof in Ulm. Der Eintritt kostet 10 Euro inkl. eines Freigetränks, die Moderation übernimmt Florian L. Arnold, den Büchertisch besorgt die Buchhandlung Aegis.

> Radiobeitrag „Im Feld“, ARD

 

Heute liest Franzobel in Ulm!

Lesung von Franzobel aus seinem Roman „Das Floß der Medusa“ zur Wiedereröffnung von „Aegis Literaturbuchhandlung“ in Ulm.
HEUTE um 18 Uhr, Café Kornhauskeller.

Was bedeutet Moral, was Zivilisation, wenn es um nichts anderes geht als ums bloße Überleben? Ein epochaler Roman von Franzobel.

18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?

Franz Stefan Griebl, wie der Autor mit mit dem unglaublich breit gefächerten literarischen Œuvre mit bürgerlichem Namen heißt, hat ein Kabinettstück geschaffen: er thematisiert rauh, böse, grotesk und episch eine seit zweihundert Jahren weitgehend ignorierte Schiffskatastrophe, die in ihrer verstörenden Ungeheuerlichkeit ihresgleichen sucht.

„Franzobel hat mit seinem Roman das Unmögliche geschafft: Er ruft uns einerseits die Historie in Erinnerung, zum anderen hat er einen erstaunlich lebendigen und hochaktuellen Roman geschrieben. Dabei hilft ihm sein Gespür für das Groteske, seine Fähigkeit, die derben Seiten seiner Figuren herauszustellen, die gesellschaftlichen Widersprüche, ja, die Klassenverhältnisse in den Dialogen deutlich zu machen. Ein verstörendes Meisterwerk.“
Carsten Otte, Der Tagesspiegel, 08.02.17

„Dichte Atmosphäre, großes Gespür für Zeitkolorit und klug aufgebaute Spannungsbögen, garniert mit zynischen, entlarvenden und makabren Dialogen.“ Werner Krause, Kleine Zeitung, 31.01.17

Literatur unter Bäumen: Dank an Cavelty, Farner & Gstettenhofer

Ein großartiges Dreigestirn des Literaturgeschehens besuchte uns zum Auftakt von „Literatur unter Bäumen“ am 24. Mai 2018: Chrigel Farner, Zeichner und Illustrator, Gion Cavelty, Autor und André Gstettenhofer, Verleger der Verlage „Salis“ und „Lectorbooks“.

Heute: Gute Menschen

Mitteleuropa wird von einer furchtbaren Hitzewelle heimgesucht.

27. 4. 2018, 19:30 Uhr
Jürgen Bauer: Ein guter Mensch + Verleger Jürgen Schütz
Ort: Atelier in der vH Ulm, Einsteinhaus.
Musik: Ivan Antonic

Jürgen Bauer ist ein junger österreichischer Autor, der mit Ein guter Mensch seinen mittlerweile dritten Roman vorgelegt hat: Ein dystopischer Roman, der in einer nahen Zukunft spielt, in einem von Trockenheit gepeinigten Mitteleuropa, in dem Wasser ein kostbares Gut geworden ist, das rationiert und nach einem bestimmten Plan unter die Menschen verteilt wird. Wasserknappheit quält die Menschen. Marko versucht mit seinem Freund Berger als Tankwagenfahrer einen Beitrag zu leisten und die Menschen mit Wasser zu versorgen. Aber es ist nicht leicht, ein guter Mensch zu sein angesichts einer zerbrechenden Zivilisation. Furiose Gegenwartsanalyse und Zukunftsvision.
Jürgen Bauer und sein Verleger Jürgen Schütz stellen uns das Buch vor, Florian L.Arnold führt durch den Abend.

Eintritt: 12/10 €

27. 4. 2018, 19:30 Uhr
Jürgen Bauer: Ein guter Mensch + Verleger Jürgen Schütz
Musik: Ivan Antonic

Buchpremiere: Jedermann stirbt

Samstag, 17. 2. 2018, 19:30 Uhr
Buchpremiere: Jedermann stirbt mit Marco Kerler
Eintritt 5 € / frei für Mitglieder des „Literatursalon Donau e. V.“

Marco Kerler war 2017 der erste Ulmer „Stadtschreiber“, eingeladen von der „Literaturwoche Donau“. In den 14 Tagen, die das Festival dauerte, entstand der erste Prosatext des Ulmer Lyrikers – eine labyrinthische Erzählung, in der die Grenzen von Realität und Traum fließend sind.
Nun wird diese Erzählung als bibliophile Publikation des „Literatursalon Donau“ aufgelegt, die Gestaltung übernahm Florian L. Arnold. Am 17. Februar wird das Buch vorgestellt und Autor Kerler liest noch einmal aus seinem ungewöhnlichen Prosatext.
Wir laden herzlich ein zu diesem Abend im feinen Ulmer Fairtrade-Geschäft rund um schöne Kleidung „Fischerins Kleid“ (LINK)

Joshua Cohen kommt nach Ulm!

Es ist uns ein Fest! Joshua Cohen wird in Ulm aus seinem neuen Roman „Das Buch der Zahlen“ lesen – am 20. Februar 2018.

Joshua Cohen wurde 1980 in New Jersey geboren und hat an der Manhattan School of Music studiert. Er hat mehrere Erzählbände und Romane sowie den kulturkritischen Band ATTENTION! veröffentlicht, ist der Buchkritiker des Harper’s Magazine und schreibt regelmäßig Essays für die New York Times Book Review, die London Review of Books und andere. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Pushcart Prize (2012) und den Matanel Prize in Jewish Literature (2013).

Das Buch der Zahlen

Ein gescheiterter Autor verliert am 11. September alles, was ihm am Herzen liegt: Seine Frau verlässt ihn, sein Buch floppt, der Buchladen, in dem er sein Geld verdient, liegt in Trümmern. Da erhält er den lukrativen Auftrag, die Memoiren eines Mannes zu schreiben, der genauso heißt wie er und ansonsten sein genaues Gegenteil ist: Ein Internetmogul, Erfinder des Algorithmus, der die totale Überwachung ermöglicht und unser aller Leben verändert.
Autobiografie, Familiengeschichte, Ghostwriting fur Anfänger, Silicon-Valley-Historie, internationaler Thriller, Sexkomödie – Buch der Zahlen ist ein überschäumendes Buch und in Amerika Kult.
> > > ZUM BUCH

„Joshua Cohen ist ein ganz und gar außerordentliches Genie.“
Christian Kracht 
„Joshua Cohens Buch der Zahlen liest sich, als hätte jemand die Werke von Philip Roth zusammen mit denen von David Foster Wallace in einen Teilchenbeschleuniger geschossen.“
New York Times

 

Buchgespräch mit Jan-Philipp Sendker

Was für ein gelungener Literaturabend! Schriftsteller Jan-Philipp Sendker kam am 26. Juni 2017 nach Ulm ins Aicher-Scholl-Kolleg im legendären HFG-Gebäude und berichtete mit Offenheit, Humor und Herz von seinen Aufenthalten in Burma, China und Amerika.

Sendker schrieb „Das Herzenhören“, es folgten die Romane „Das Flüstern der Schatten“ (2007) und „Drachenspiele“ (2009). Sendkers erster Roman „Das Herzenhören“ ist ein Phänomen: ein Buch, das im Laufe der Jahre Hundertausende Leser gewann und in den USA zum Bestseller avancierte. Demnächst soll es eine Verfilmung geben, für die Sendker selbst das Drehbuch schrieb.
Im Aicher-Scholl-Kolleg der vH Ulm lernten wir einen freundlichen und nachdenklichen Autor kennen, der es sich nicht leicht machte mit seinen Büchern, der sich, um die Stimmung oder Situation einer Figur zu empfinden, radikal selbst in deren Stimmung versetzte.

Wir danken Jan-Philipp Sendker für den großartigen Abend, den er uns im „Literatursalon Donau“ in Ulm schenkte.

Buchgespräch Jan-Philip Sendker

Buchgespräch
Jan-Philip Sendker
26. Juni 2017, 19:30 Uhr
Aicher-Scholl-Kolleg, HfG Ulm

„Können Worte Flügel haben?
Können sie wie Schmetterlinge durch die Luft gleiten? Können sie uns mitreißen, davontragen in eine andere Welt? Können sie uns erbeben lassen wie die Naturgewalten, die die Erde erschüttern? Können sie die letzten geheimen Kammern unserer Seele öffnen? Ich weiß nicht, ob Worte allein es vermögen, aber zusammen mit der menschlichen Stimme können sie es.“

Jan-Philip Sendker kommt nach Ulm und wir freuen uns auf einen der erfolgreichsten deutschsprachigen Romanautoren. Sendker, geboren 1960 in Hamburg, war von 1990 bis 1995 Amerika- und von 1995 bis 1999 Asien-Korrespondent des „Stern“. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete als Autor für den „Stern“. Seine eindringliche China-Reportage „Risse in der Großen Mauer“ erschien 2000, danach konzentrierte sich der Autor auf erzählende Werke. Nach dem Bestseller „Das Herzenhören“ folgten die Romane „Das Flüstern der Schatten“ (2007) und „Drachenspiele“ (2009). Sendkers erster Roman „Das Herzenhören“ ist ein Phänomen: ein Buch, das im Laufe der Jahre Hundertausende Leser gewann und in den USA zum Bestseller avancierte. Im Aicher-Scholl-Kolleg der vH Ulm wird er über seine Arbeit als Schriftsteller sprechen, etwa über die Frage, wie er seine Stoffe entwickelt, über die Recherchen in Burma und China sowie den Arbeitsalltag eines Erfolgsautoren …

Musikalische Umrahmung:
Maria Goldberg * Les mauvaises
Eintritt: 8 / 6 Euro
Aicher-Scholl-Kolleg, HfG Ulm

Wir laden herzlich ein zum Buchgespräch
mit Jan-Philip Sendker
Einlass: 19 Uhr

Ort: Aicher-Scholl-Kolleg
in der Hochschule für Gestaltung Ulm
Am Hochsträß 8
89081 Ulm
Fon 0731 1530-22

:: F L Y E R

Heute: das große Abschlussfest!

Liebe Freunde der Literatur,
es war wunderschön, es war erstaunlich, eigenwillig, bunt, oftmals sehr lustig (und nie hatten wir das richtige Mikrofon) – das schöne Literaturfestival in Ulm und Neu-Ulm, die „Literaturwoche Donau“, geht in die Zielgerade. Wir freuen uns auf ein großes Fest der Autoren und unabhängigen Verlage, der Livemusik und des Genusses:

Sa. 6. Mai, ab 15:00
Bitte zu Tisch! Ein Fest für die Literatur!
Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, Neu-Ulm
Eintritt (ganzer Tag) 11* / 16 Euro
Abendkasse (ab 19 Uhr) 5* / 7 Euro
(* für Mitglieder des Fördervereins „Literatursalon Donau e. V.“)

Stadtschreiber Marco Kerler ist die „TextFlechte“ …
Die „Flugfische“ heben ab …
Silke Knäpper liest „Hofkind“ und Ivan Antonic erfindet dazu herrliche Melodien …
Ulrich Holbein zündet die „Knallmasse“ …
Philip Krömer kredenzt neue Texte …
Dazu durchgehend: Musik, Kunst, Street Food.
Und abends illuminieren „Hauslaib Lichtwelten“ den Neu-Ulmer Himmel.

15:00, TextFlechte, Marco Kerler
16:00, Konzert, About Ally
17:00, Silke Knäpper (Musik Ivan Antonic)
18:00. Philip Krömer, „Kumari“
19:00, Lesung und Performance mit den „Flugfischen“
20:00, Ulrich Holbein, „Knallmasse“
ab ca. 21:30, Konzert, Habama Music

Genießen Sie mit uns dieses abschließende „Festmahl der Literatur“, frei nach dem großen Geist und Genießer Kurt Tucholsky:
„Entspanne Dich. Laß das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!“

Herzliche Grüße von den Machern der Literaturwoche Donau,

Florian L. Arnold, Rasmus Schöll
& Team: Kathrin Häckert, Marco Kerler, Klaus Rinkel

Heute: Mehr Lyrik geht nicht! 19:30 Uhr!

Heute abend,  Freitag, 5. Mai, feiern wir ab 19:30 Uhr die Lyrik im Ulmer Café „Jedermann“. Die Moderation übernimmt Marcus Golling (Augsburger Allgemeine).
Programmatisch festgezurrt unter dem Titel „Mehr Lyrik geht nicht!“ ist dieser Abend in Kooperation mit dem „KunstWerk e. V.“ in Ulm eine kleine feine Runde der Gegenwartslyrik.  Wir freuen uns  auf Heike Fröhlich, Adrian Kasnitz und Sascha Kokot, für die Musik sorgt der wunderbare Songwriter Liam Cairns!

Reisen Sie mit uns nach Tanger!

Do. 4. Mai, 19:30
Florian Vetsch, Boris Kerenski: Tanger Telegramm (Bilgerverlag)
Steinwerkstatt Vogel,  Wileystraße 21, Neu-Ulm
Eintritt 10* / 12 Euro

Florian Vetsch und Boris Kerenski nehmen Sie mit auf eine faszinierende Reise in eine Stadt, deren Name allein schon pure Poesie ist: Tanger. Die erste deutschprachige Textsammlung mit der Erinnerung an die „weiße Stadt“ Tanger. Während es in den spanischen, französischen, englischen und arabischen Sprachräumen längst Anthologien zu der weltliterarisch relevanten Stadt an der Meerenge von Gibraltar gibt, fehlte im deutschen Sprachraum bislang eine solche Textsammlung. Diese Lücke schließt das „Tanger-Telegramm“.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.02.2005

Ein Lesebuch, wie man es sich wünscht: voll lebenspraller Geschichten, vielseitig, schön aufgemacht, die einzelnen Beiträge gut eingebettet in einen editorischen Rahmen.
„Die Abenteurer und Literaten, die Exzentriker und die Gescheiterten, sie werden lebendig in den Texten bekannter und unbekannter Autoren (mit einem Schwerpunkt auf deutschsprachigen Texten). Viele davon sind hier erstmals veröffentlicht, also werden auch Tanger-Kenner noch fündig“. Dazu zahlreiche Collagen, alte Fotografien, Skizzen und Kalligraphien sowie ein Verzeichnis ausgewählter Literatur.
„Alles vorbildlich!“

Gehirnfasching mit radikalem Blech

Die Band buffzack der vier Münchner Musiker Andreas Unterreiner (Trompete/Flügelhorn), Lukas Jochner (Posaune), Florian Mayrhofer (Tuba) und Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug) präsentiert eine Musik, die sich stilistisch nur schwerlich in eine Schublade stecken lässt. Gewürzt mit einer Prise Humor und Poesie lassen die vier bunt gewandeten Herren eine Musik erklingen, die düstere Metal-Fans Arm in Arm verträumt schunkeln und betagte Damen (und Herren) die Musiker mit Feinrippunterwäsche bewerfen läßt. Voilá!

 

Lyrikabend am Freitag: Sascha Kokot

Am Freitag, 5. Mai, feiern wir die Lyrik im Ulmer Café „Jedermann“.
Programmatisch festgezurrt unter dem Titel „Mehr Lyrik geht nicht!“ ist dieser Abend in Kooperation mit dem „KunstWerk e. V.“ in Ulm eine kleine feine Runde der Gegenwartslyrik.

Wir freuen uns  auf Heike Fröhlich, Adrian Kasnitz und Sascha Kokot, der den eher trüben Mai-Anfang geradezu perfekt in Reime fasst:

sobald die Sonne vertrieben ist

sobald die Sonne vertrieben ist
tauchen die Schwärme auf
sie kreisen über den Dächern
lassen sich für einen Moment
auf den steifen Ästen nieder
jagen unvermittelt wieder fort
verschwinden aus dem Blickfeld
unserer noch nicht erleuchteten Fenster
brechen durch das Gestrüpp höherer Flugrouten
lassen uns einen dämmernden Himmel zurück
den wir nicht deuten können

(aus dem Buch „Ferner“, Edition AZUR)

:: Rezension zu Sascha Kokots Buch „Ferner“ im Litertaurblatt.ch!

Mehr zum Abend finden Sie HIER. Wir freuen uns auf die Autoren!

Stadtschreiber Marco Kerler (2)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Jetzt hat er uns einen zweiten Auszug aus seinem Prosatext zugeschickt, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird:

„So ist das mit Ohrwürmern, die können einem ein Loch in den Kopf fräsen, ihre Eier hinein legen und weil dann so viel Gehirn fehlt, beginnt man zu lächeln, die ganze Zeit.
Nur das Lächeln verstockt ihm, als er die Augen der Alten spürt, auf seiner Haut, in seinem Gesicht, wie sie ihn abtasten, begutachten, als wäre er ein Stück Fleisch beim Metzger, das sie am besten noch blutig verschlingen möchte. (…)“

Stadtschreiber Marco Kerler (1)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Diesen ersten Textauszug seines Textes, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird, hat er uns übermittelt:

„Das Loch ist größer geworden, hebt und senkt sich, scheint zu atmen. Auch die Gestalt hat es verändert, nun trichterförmig, wartet und da beginnt eine dampfende Flüssigkeit sich ihren Weg zu bahnen, hinab in den Schlund. Zögerlich dreht sich der Trichter, wird schneller. Die Flüssigkeit strudelt, hinterlässt ein Geräusch, ein Gluckern, ist verschwunden. Wird Schwärze von Tageslicht geschlagen.“

Der lange Sonntag der Literatur!

Heute, am 30. April, feiern wir mit guter Literatur in den Mai. Um 16 Uhr begrüßen wir Fee Katrin Kanzler und Tina Walz vom Hörbuchverlag „Der Diwan“ in der Stadtbücherei Neu-Ulm. Anschließend gehen wir zur Stadtbibliothek Ulm, wo wir uns mit Kirsten Fuchs gemeinsam wundern: „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig!“

So. 30. April, 16:00
Fee Katrin Kanzler und Tina Walz vom Hörbuchverlag „Der Diwan“ im Gespräch.
Stadtbücherei Neu-Ulm, Heiner Metzger Platz 1, Neu-Ulm
Eintritt: 6* / 8 Euro
Fee Katrin Kanzler als Doppelbegabung, die schreibt und zeichnet. Tina Walz, die Kanzlers jüngsten Roman „Sterben lernen“ in ein Hörbuch verwandelte. Ein entspannter Nachmittag mit Lesen, Hören, Schauen und Staunen.
:: Website FVA
:: Website Der Diwan, Hörbuchverlag

So., 30. April, 19:30
Kirsten Fuchs: Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig (Voland & Quist)
Stadtbibliothek, Vestgasse 1, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro
Sie schreibt frech, charmant, fesselnd, ohne Hemmungen. Kirsten Fuchs schoß mit „Mädchenmeute“ in den 7. Himmel des Literaturbetriebs. Mit ihrem neuen Buch „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig“ (Voland & Quist) stellt sie Klischees auf den Prüfstand und läßt Körper vor Glück wackeln.
„Ich lache ausgelassen. Meine Oberschenkel wackeln dabei vor Glück. Glücksfleisch ist das.“
:: Leseprobe
:: Kirsten Fuchs: Interessanter einkaufen
:: Website Kirsten Fuchs

Heute: Thomas Meyer!

Sa. 29. April, 19:30
Thomas Meyer: Rechnung über meine Dukaten (Diogenes)
Club Orange, VH Volkshochschule Ulm, Kornhausplatz 5, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Thomas Meyer hat mit „Rechnung über meine Dukaten“ (Diogenes Verlag) einen sehr vergnüglich zu lesenden Roman über den exzentrischen König Friedrich Wilhelm I. vorgelegt. Dieser gab Unsummen aus für die Langen Kerls, seine persönliche Leibgarde aus lauter riesigen Männern, die er zwangsrekrutieren oder gar entführen ließ.
Das widerfährt auch dem jungen Bauern Gerlach, den er zu seinem neuen Liebling erklärt. Aber auch die großgewachsene Konditorstochter Betje findet Gefallen an ihm. Betje, eine Riesin, eine großgewachsene junge Frau, die sich so sehr nach einem Mann sehnt, zu dem sie aufblicken kann, nein: muss. Den Kopf in den Nacken legen müssen, um küssen zu können: das ist ihre Sehnsucht …

Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Studium der Jurisprudenz als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Erste Beachtung als Autor erlangte er 1998 mit im Internet veröffentlichten Kolumnen. 2007 machte er sich selbständig als Autor und Texter.
Sein erster Roman „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ wurde zu einem Best- und Longseller. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.
Thomas Meyer lebt und arbeitet in Zürich.

Der Abend im Club Orange der vH Ulm beginnt um 19:30 Uhr – mit einem kleinen Konzert der Band ABOUT ALLY.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der vH Ulm.

>> Leseprobe

Heute: Anna Weidenholzer

Fr., 28. April, 19:30
Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Mattes & Seitz)
Stadtbibliothek Ulm, Vestgasse 1, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Sie gehört zu den großen Talenten der jungen österreichischen Literatur, ihre feinsinnige Sprache begeisterte Leser und Kritiker geradezu einhellig: Anna Weidenholzer. Ihr neues Buch ist eine ganz eigenwillige, lyrische Glückssuche: Karl, ein pensionierter Lehrer, macht sich eines Tages auf, herauszufinden,
was das Glück sei. Der Glücksforscher landet in einem schneelosen Skiort. Mit feinem Sinn für das Skurril-Komische legt Weidenholzer den Finger sanft in die Wunden unserer Zeit …

Heute: Mirko Bonné und Carolin Callies

Do. 27. April, 19:30
Mirko Bonné: Feuerland
& Carolin Callies: Fünf Sinne & nur ein Besteckkasten
(Schöffling & Co.)
Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, Neu-Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Bei der Leipziger Buchmesse erhielt der Frankfurter Verlag „Schöffling & Co.“ den Kurt-Wolff-Preis 2017. „Seit fast einem Vierteljahrhundert erschließt der Verlag mit untrüglichem Gespür und nicht nachlassender Neugier“ immer wieder neue Autoren für die deutsche Gegenwartsliteratur in Lyrik und Prosa, teilte die Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene in Leipzig mit. Immer wieder erweist sich Schöffling somit als idealer Verlag gerade für jene Leser, die sowohl verkannte und übersehene Schätze der Vergangenheit wie auch qualitätvolle Gegenwartsliteratur entdecken möchten.

Diese Entdeckungslust soll sich heute Abend in der schönen Kunstgalerie Venet Haus Galerie in Neu-Ulm aufs Publikum übertragen!

Mit Mirko Bonné und Carolin Callies haben wir zwei Autoren der jungen Schöffling-Garde zu Gast bei der Literaturwoche. Mirko Bonné präsentiert in seinem Prosaband „Feuerland“ Episoden aus der Grenzregion zwischen Wirklichkeit und Phantasie.

Carolin Callies erfindet in ihrem Lyrik-Debüt „seltsame Geschichten“ z. B. vom „Wohnen in einer Obstschublade“. Uns schrieb sie als Vorbereitung des Abends diese Zeilen:

„gib mir kompost & ich tu das für dich & wenn das hier endet,
der tag blumig war, voller falter & tafeln,
dann mach ich eine buchhaltung in salbei auf. ist längt ein versäumnis.“

Beide Autoren erscheinen beim renommierten Verlag „Schöffling & Co.“, der soeben mit dem Kurt Wolff Preis ausgezeichnet wurde für seine unermüdliche Förderung und Entdeckung neuer Talente.
:: Website Mirko Bonné
:: Website Carolin Callies
:: Leseprobe „Fünf Sinne …“
:: Verlagshomepage

 

Eröffnung – die Fotos

Wir freuen uns, daß zur Eröffnung mit Mohamed Amjahid  die Räume der Museumsgesellschaft Ulm bis auf den letzten Platz gefüllt waren – mehr als 170 Gäste. Wir danken Frau Dr. Dagmar Engels für die fabelhafte Moderation und Mohamed Amjahid für viele denk- und erinnerungswürdige Aussagen. Ein Abend, der aber bei allem Ernst der Thematik durchaus auch zum Lächeln und zu Heiterkeit Gelegenheit bot.  Die zunehmenden Einschränkungen und Beschneidungen der Meinungsfreiheit auch in vielen europäischen Ländern ließ uns einen Moment für das freie Wort und die Freiheit der Kunst nehmen – indem wir auch den Fall Deniz Yücel ins Gedächtnis riefen. Ein deutscher Journalist, der aufgrund obskurer Beschuldigungen in einem türkischen Gefängnis einsitzt ohne Aussicht auf Freilassung oder ein faires Verfahren.

Ein besonderes Zuckerl noch zum Ausklang: Die schöne Projektion von Andreas Hauslaib (Hauslaib Lichtwelten), der aus Sätzen und Zitaten von Kurt Tucholsky, Jean Paul und Arno Tauriinen eine wild wirbelnde Literaturwochenwortwolke entwarf, die den  zentralen Hans-und-Sofie-Scholl Platz in ein kleines Lichterspektakel verwandelte.

Wir danken Kathrin Häckert für die schönen Fotos!

Eröffnung der Literaturwoche Donau 2017: „Unter Weissen“

Heute ist Mohamed Amjahid bei uns zu Gast!
Wir eröffnen die Literaturwoche Donau 2017 mit dem ZEIT-Journalisten Mohamad Amjahid und seinem Buch „Unter Weissen“. Er beschreibt in seinem Buch den Alltagsrassismus in Deutschland und spricht über die Privilegien, die für weite Teile der Gesellschaft gelten – jedoch nicht für alle Menschen hierzulande.

HIER ein Bericht des ZDF (Link)

Mo. 24. April, 19:30
Mohamed Amjahid: Unter Weißen (Hanser Berlin),
Museumsgesellschaft, Neue Str. 85, Ulm
Eintritt frei

Wie erlebt jemand Deutschland, der dazugehört, aber für viele anders aussieht? MohamedAmjahid, Sohn marokkanischer Gastarbeiter und als Journalist bei der „Zeit“, wird täglich mit der Tatsache konfrontiert,  dass er nicht-weiß ist.
Grußwort: Iris Mann, Kulturbürgermeisterin Stadt Ulm
Moderation: Dagmar Engels
Projektion: Andreas Hauslaib

Bücher, Bücher …!

Wir haben mal (fast) alle Bücher zusammengestellt, die bei der diesjährigen Literaturwoche vorgestellt werden. Auf den verlinkten Seiten finden Sie alles über die Bücher, Leseproben, Autoreninfos. Natürlich können die Bücher bei allen Veranstaltungen der Literaturwoche erworben werden – die gut sortierten Büchertische sollten da keine Wünsche offen lassen!

„Aus der Hirnschale der Himmel“: Verleger & Autor Philip Krömer

Verleger & Autor Philip Krömer
vom Homunculus Verlag zu Gast
Musik: About Ally, Ulm
Do., 9. Februar 2017, 20 Uhr

++ in der Griesbadgalerie Ulm++
Philip Krömer las uns seinen phantastischen Roman „aus der Hirnschale der Himmel“: eine aberwitzige, geistreiche Tour de Force ins Erdinnere.
„YMIR“ kam in der vollbesetzten Griesbadgalerie bestens an. Großen Applaus gab es auch für den musikalischen Programmpunkt „About Ally“: Emma Krischkowsky, Hannah Mutschler, Lucia Mast, die an diesem Abend zum letzten Mal unter ihrem bisherigen Namen „Free Your Mind“ auftraten. Ganz großartig!

https://www.facebook.com/Free-Your-Mind-1497745557207822/
https://philipkroemer.wordpress.com/

Wir danken allen Helfern und der Griesbadgalerie für ihre Gastfreundschaft und M. Weinkauf für die Fotos!

Feinarbeiten: Lesung mit Walle Sayer

Walle Sayer – Feinarbeiten
(Lesung + Autorengespräch, Literatursalon Ulm)
Moderation: Hubert Klöpfer
26. September 2016, 20 Uhr

++ VH Ulm – EinsteinHaus, Club Orange (Link)
Kooperation des Literatursalon Ulm e. V. und der vH Ulm.
Montag, 26. September, 20 Uhr
Eintritt EUR 8,00 / 4,00
EinsteinHaus, Club Orange

Mit dem 1960 geborenen Walle Sayer holen wir einen wahren Meister der feinen Beobachtung nach Ulm. Die einfachen Dinge sind es, um die es in Sayers Texte geht, die sich irgendwo als Literatur ganz eigener Prägung zwischen Prosa und Lyrik bewegt. Die Wunder alles Lebendigen beobachtet Sayer und holt uns die Wolken durch zarte Miniaturen vom Himmel. Der „Meister des Minutiösen“ (Richard Pietraß) gibt dem Alltäglichen neue Konturen; seine vielfach ausgezeichnete Prosalyrik schafft eine Dichte, die ihresgleichen sucht – und süchtig macht. An Walle Sayers Seite – sein Verleger Hubert Klöpfer, der über die Wunder des Büchermachens spricht und die Freuden und Leiden des Verlegerseins.

„(…) Walle Sayer besitzt die Geduld, noch das Unscheinbarste genau zu beobachten, um das so Auf- und Zugefallene in die Wörterheimzubringen.“ (A. Kohm)

Ein Abend für Stefan Zweig

Ein Abend für Stefan Zweig.
Es liest und spielt Christel Mayr (Theater Ulm)
31. August 2016, 19 Uhr

++ Buchhandlung Jastram, Schuhhausgasse 8, Ulm
Ein Abend für Stefan Zweig – Eine Hommage an den großen europäischen Schriftsteller. Lesung mit Musik.
Christel Mayr liest Stefan Zweig
31.08.2016 – 19:00 bis 21:00
Eintritt frei

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petrópolis, Brasilien.
Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig kam aus großbürgerlich-jüdischer Familie. Er studierte in Wien und Berlin Phlilosophie, Germanistik und Romanistik. 1904 promovierte er zum Dr. phil. Nach der Promotion bereiste er Europa, Amerika, Afrika und Indien. Während des 1. Weltkriegs war er zuerst propagandistisch im Wiener Kriegsarchiv, dann in offiziösen Missionen in der Schweiz tätig. Er engagierte sich zusammen mit R. Rolland für den Frieden. Nach Kriegsende lebte er bis 1933 mit seiner Frau Friderike in Salzburg. Von ihr löste er sich im Zug einer Übersiedlung nach England.
1941 zog er weiter nach Brasilien, nach Petropolis im Bundesstaat Rio de Janeiro. Unter Depression leidend, ging er dort gemeinsam mit seiner zweiten Frau Lotte in den Freitod.

Mit seinen Erzählungen und historischen Darstellungen erreichte er weltweit in Millionenpublikum. Zuletzt vollendete er seine Autobiographie „Die Welt von Gestern“ und die vielgelesene „Schachnovelle“.
Christel Mayr vom Theater Ulm singt, spielt und gibt dem Autor Stefan Zweig eine Stimme. Florian L. Arnold und Rasmus Schöll führen in das Werk Zweigs ein.

Lesepunkte 2016

++  04. 07. 2016  ++

Bachtyar Ali zu Gast in Neu-Ulm – am 21. Juli 2016

++ In Neu-Ulm am 21. Juli 2016, Steinwerkstatt Vogel
Zusammen mit dem Kulturprojekt „Cafe Beirut“ haben wir einen Lesungs- und Begegnungsabend mit dem Autor Bachtyar Ali und seinem Schweizer Verleger Lucien Leitess eingefädelt: Am 21. Juli kommt Bachtyar Ali nach Neu-Ulm und stellt seinen grandiosen Roman „Der letzte Granatapfel“ selbst vor. Schon jetzt ist der Roman auf der SWR-Bestenliste, Rang 7. Er könnte, nach unserer bescheidenen Meinung, ruhig noch ein paar Plätze weiter vorrücken!
>> Bestenliste des SWR – mit „Der letzte Granatapfel“

 

++  01. 06. 2016  ++

Lutz Seiler stellt sein neues Buch vor:
„Die römische Saison“

++ In Ulm am 24. JUNI 2016 in der Museumsgesellschaft
2014 war sein Roman „Kruso“ der sympathische Favorit für den Deutschen Buchpreis, nicht wenige freuten sich mit dem Lyriker Lutz Seiler für diese Auszeichnung. Ein großartiges Buch über Eigenbrötler und Figuren am Rande von Gesellschaft und Zeitgeschichte. Dieser Roman hat eine interessante Vorgeschichte – die nun im kleinen Ulmer Verlag „Topalian & Milani“ erstmals in Buchform erscheinen wird.
Seiler berichtet darin sehr offen und mit subtilem Witz von den Anforderungen des Schreibprozesses. Wie sich eine Idee verwandelt, entgleitet und einer neuen Idee weichen muß . Seiler berichtet mit Offenheit und subtilem Witz von den unvorhersehbaren Einflüssen, die sein Aufenthalt in der „Villa Massimo“ in Rom auf ein geplantes Romanprojekt hatte – und wie am Ende aus den Trümmern einer Idee die Geschichte von „Kruso“ geboren wird.

Ein lebendiger Text über das Schreiben, über das Bittersüße des Schaffensprozesses. Auch hier beweist der Autor sein Talent für die Magie des Augenblicks, in dem Freude und Traurigkeit eng miteinander verbunden sind.

Wir freuen uns am 24. Juni 2016 um 19:30 Uhr auf diese Buchpremiere, die der „Literatursalon Ulm e. V.“ in Kooperation mit der Museumsgesellschaft Ulm und dem Verlag Topalian & Milani veranstaltet. Der Autor wird sein Buch selbst vorstellen.

++  10. 05. 2016  ++

Der Verein

++ Förderverein „Literatursalon Ulm e. V.“ gegründet
Kleine feine Literaturveranstaltungen abseits des üblichen – das wollen wir als Verein ermöglichen, auch in Kooperation mit anderen Vereinen und Institutionen in Ulm und Umland. Die Gründung fand im April 2016 statt – jetzt sind wir offiziell ein „e. V.“ und freuen uns auf literaturbegeisterte Mitglieder. Mehr zum Verein, seine Ziele und ein Beitrittsformular gibt es HIER.

++  09. 05. 2016  ++

Der Letzte macht die Lichter aus!

++ Abschluss der Literaturwoche Donau 2016 – und ein kräftiges Dankeschön!

Das war die Literaturwoche Donau 2016:
NORA GOMRINGER
VOLAND &QUIST
BILGERVERLAG
DEBORAH FELDMAN
GERTRAUD KLEMM
ROGER MONNERAT
KAI WEYAND
WALLSTEIN VERLAG, THORSTEN AHREND
SEBASTIAN GUGGOLZ
ANDREAS ESCHBACH
HUBERT KLÖPFER (KLÖPFER & MEYER)
TEATRO CAPRILE: DIE BESEITIGUNG DER RATLOSIGKEIT!
WALTER FREI
FELICITAS ANDRESEN
STEFANA SABIN
TOMMI BREM
LUCIEN LEITESS
UNIONSVERLAG
EDWIN GANTERT
EDITION DREIKLEIN
TOPALIAN & MILANI
MARCO KERLER
DANUBEBOOKS VERLAG

BUCHKUNST VON EINAR TURKOWSKI UND DEN CONNOR BROTHERS

MUSIK:
KNULP
ROADSTRING ARMY
DUO KURZWEIL
SIEGFRIED ARNOLD
AYHAN COSKUN

Wir sagen danke an:
– Klaus Rinkel
– Museumsgesellschaft Ulm e. V.
– Verena Schneider & Venet-Haus Galerie
– Patrick Schmidt fürs Fotografieren und Filmen!
– Literatursalon Ulm e. V.
– Samy Wiltschek
– Wibke Richter
– Johannes Vogel
– Heidi Völzke
– Martin Leibinger
– Kathrin Häckert
– Buchhandlung Jastram, Ulm
– Vorstatttheater Ulm
– Stadt Neu-Ulm und Frau Mareike Kuch
– Free Fm Ulm
– Tommi Brem
… und allen, die geholfen haben oder gute Gedanken beisteuerten!

Eure Literaturwochenmacher
Florian L. Arnold
Rasmus Schöll
vielen, vielen Dank! Und bis nächstes Jahr!

 

++  08. 05. 2016  ++

Rückblick von Jan Haag

++ Der Literaturblog von Jan Haag blickt zurück auf die „Literaturwoche Donau 2016“
Vielen Dank an Jan Haag, für diesen wunderbaren Rückblick auf die Literaturwoche Donau 2016. „Alles ging nicht. Dazu war das Programm der „Literaturwoche Donau 2016“ zu prall, zu vielfältig, zu dicht. Es hieß auswählen, mit anderen Terminen und Interessen abstimmen – auch gelegentlich schweren Herzens verzichten. Was blieb, war mehr als genug. Begegnungen mit Autoren und Autorinnen, Künstlerinnen und Künstlern, Verlegern, und nicht zuletzt Musikern die lange in Erinnerung bleiben.“
>> weiterlesen

++  05. 05. 2016  ++

Die Beseitigung der modernen Ratlosigkeit!
Teil 1

++ Teatro Caprile beseitigt Ratlosigkeit und Humormangel!
Ein Hoch auf Austria – dort blühen die herrlichsten verschrobenen Autorenblüten. Oder Konrad Bayer. Texte dieser und auch vieler anderer Autoren sind selten auf der Bühne. Das Teatro Caprile hat sich Texte vorgeknöpft, die niemals zuvor auf der Bühne zu erleben waren – und bringt uns damit endlich die heiß ersehnte „Beseitigung der modernen Ratlosigkeit“!
Texte von Daniil Charms, Konrad Bayer, György Dalos und Florian L. Arnold.
Aufführungen am
3. 5. 2016, 19:30 Uhr, VorstattTheater Ulm (Premiere)
4. 5. 2016, 19:30 Uhr, Museumsgesellschaft Ulm
5. 5. 2016, 19:30 Uhr, Venet-Haus Galerie, Bahnhofstr. 41, Neu-Ulm

>> LINK zur Website des Teatro Caprile
>> LINK zum Blog Faselloch: „Kennen Sie Konrad Bayer?“

++  02. 05. 2016  ++

Kennen Sie Walter Frei?
Kennen Sie Werner Dürrson?

++ Heute: Walter Frei liest Werner Dürrson 
Es mag sein, daß Sie Walter Frei nicht kennen, auch nicht Werner Dürrson. Aber es wäre sicherlich kein Fehler, beide kennen zu lernen.
Walter Frei ist Schauspieler und seit der ersten Stunde Teil der kleinen feinen Bühne „Theaterei Herrlingen“, wo er große Rollen spielte, eigene Stücke entwickelte, als Dramaturg und Regisseur wirkte – und auch Literaturabende konzipierte, die seit vielen Jahren Pflichtprogramm sind für die Literaturfreunde der Region Ulm. Frei ist ein großartiger Erzähler und Rezitator, dem es gelingt, Stimmungen und Personen so darzustellen, daß sie im wahrsten Sinne des Wortes „lebendig“ werden.
Er liest heute abend im Rahmen der Literaturwoche in der „Venet-Haus Galerie“ in Neu-Ulm und stellt den Lyriker Werner Dürrson vor, der einen einzigen großen Roman hinterließ – aber was für einen! „Lohmann – oder die Kunst, sich das Leben zu nehmen“ (Verlag Klöpfer & Meyer).
Eine schonungslose, autobiographische Rückschau, gesetzt in die schönsten und radikalsten Worte, die dem Lyriker Dürrson zur Verfügung standen. Ein mitreißendes Buch, ein Zeitdokument. Wir freuen uns darauf – 2. 5. 2016, 19:30 Uhr, Venet-Haus Galerie in Neu-Ulm
>> LINK zur Veranstaltung
>> Wo ist das?
>> Über Walter Frei & Theaterei Herrlingen (LINK)

++  01. 05. 2016  ++

Rückblick auf den Abend mit Gertraud Klemm

++  Was für eine schlagfertige, wortmächtige, dabei gut aufgelegte und witzige Autorin. Wir freuen uns, daß Gertraud Klemm bei uns zu Gast war und aus ihren Büchern „Aberland“ und „Muttergehäuse“ las und sehr offen Einblick in ihre Arbeit gewährte.
Sie blickt auch selbst zurück auf den Abend: „Dank an alle vom Team Literaturwoche Donau und Kulturbuchhandlung Jastram!“ 
>> LINK

++  30. 04. 2016  ++

Rückblick auf den Abend mit dem Bilgerverlag

++ Beitrag auf „Faselloch“ 
Neuentdeckungen, Wiederauflagen, die „Urbarmachung“ eines sechsten Literatur-Kontinents. Lesen Sie hier über den Bilgerverlag:
>> LINK

++  28. 04. 2016  ++

Wir gehen ins Museum!

++ Heute geht es ins Museum!
Neuentdeckungen, Wiederauflagen, Blicke über den Tellerrand: Ricco Bilgers Verlag ist eine Fundgrube für Leser, die nach dem Besonderen suchen. Das finden sie zum Beispiel im Werk von Roger Monnerat, der an diesem Abend seine Bücher vorstellt: blitzgescheite Prosa mit Einsprengseln von Humor und Surrealität.
“Kurzweil” begleitet uns musikalisch: virtuose, verspielte Kammermusik zwischen Klassik, Pop und Jazz.
Ort: Edwin-Scharff-Museum, Hermann-Köhl-Str. 12, 89231 Neu-Ulm

 

++  28. 04. 2016  ++

„Skizzen aus der Provinz“

++ Verlegersein kann auch in einer (relativ) kleinen Stadt Sinn machen. Vor allem, wenn man mit Herzblut Mut zur Nische beweist. Martin Gehring, selbst Autor und Publizist, schreibt in seinem Gastbeitrag beim Literaturblog „Faselloch“ über den Verleger- und Autorenabend der „Literaturwoche Donau“.
>> LESEN (Link)

++  27. 04. 2016  ++

„Ein Dienstagabend im April“

++ Dieser sehr schöne Bericht zum gestrigen Verleger- und Autorenabend, den Wibke Richter so fabelhaft moderierte, schickte uns Jan Haag (https://litos.wordpress.com)
Wir danken und möchten das gerne teilen – für alle, die nicht dabei sein konnten:
>> …weiterlesen!

++  26. 04. 2016  ++

Wo kommen die kleinen Verlage her?

++ Literatur, Gespräche, Musik: Bei diesem Autoren- und Verlegerfest im tradierten Neu-Ulmer Kulturcafé D’Art kommt die regionale Literaturszene zu Wort. Die Verlage DANUBEBOOKS VERLAG, TOPALIAN & MILANI VERLAG und EDITION DREIKLEIN stellen sich vor.
Was verlegen regionale unabhängige Verleger? Wie kommen sie an Autoren und Leser?
Darüber sprechen wir an diesem Abend auch mit den Autoren Tommi Brem, Martin Gehring, Marion Hartlieb und Marco Kerler, die jeweils ihre neuen Bücher vorstellen.
Zeigt eure Bücher: Autorenfest, Verlegerfest
Verlage und Autoren aus der Ulmer Region stellen sich vor.
Moderation: Wibke Richter
Livemusik von “Roadstring Army”
Eintritt: 5,00 €

++  23. 04. 2016  ++

Der mutige Schatzsucher

++ Sebastian Guggolz gründete seinen Verlag, um jene Autoren verlegen zu können, die ihm zusagen – vergessene Literaturnobelpreisträger wie Frans Emil Sillanpäa oder Heðin Brú, Michail Prischwin oder Andor Endre Gelléri. Guggolz, der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften studiert hatte und beim Berliner Verlag Matthes & Seitz tätig war, wagte 2013 den Weg in die verlegerische Eigenständigkeit. Er verlegt seither AutorenInnen des 19. und 20. Jahrhunderts aus Nord- und Osteuropa, die in Vergessenheit geraten sind.
Gutgelaunt las Sebastian Guggolz aus seinen Büchern und berichtete über den märchenhaften Gewinn in der Sendung „Quiz-Champion“, der es ihm ermöglichte, ohne finanziellen Druck seine verlegerische Vision umzusetzen. Ein anregender und geistreicher Gast, den Geld und Karriere nie interessierten, der immer nur eines wollte (und es erreicht zu haben scheint): so arbeiten zu können, wie es ihm gefällt.
>> Fotos des Abend auf unserer Bilderseite

++  22. 04. 2016  ++

Die starke Stimme der Lyrik

++ „Nora Gomringer ist die wohl wichtigste deutsche Dichterin ihrer Generation – und trotzdem ein Querkopf. Warum ihr Auftritt in Ulm mehr als eine Lesung ist… (…) Vor allem kann sie aber eines: Vortragen. Gomringer spricht, flüstert, schreit, singt und keucht, wenn sie ihre Texte rezitiert, sie verdreht die Augen und reckt die Hände nach oben. Auf den Poetry-Slam-Bühnen hat sie gelernt, wie man ein Gedicht zu einem Rocksong machen kann. Doch anders als gewöhnliche Slam-Poesie, die allzu oft nach Beifall heischt, verpuffen Gomringers Worte nicht, wenn dieser verebbt. Weil sie anspielungsreich („Ich bin Rilkes Panther-Tierpfleger“), humorvoll („Denn, wenn er nicht gestorben wäre, dann lebte er noch heute“) und auch tief bewegend sind.“
>> Der ganze Artikel von Marcus Golling in der Neu-Ulmer Zeitung hier: LINK

++  17. 04. 2016  ++

++ Maro-Verlagsabend entfällt! ++

++ Aufgrund familiärer Umstände muss der Verlagsabend mit dem Maro-Verlag am 24. April entfallen. Wir hoffen das Beste für Benno Käsmayr und daß wir ihn bei einer kommenden Auflage der Literaturwoche in Ulm begrüßen können!

++  17. 04. 2016  ++

Deborah Feldman zu Gast…

++ Deborah Feldman beeindruckt. Nicht nur als Autorin des Erfolgsromans „Unorthodox“, sondern auch im persönlichen Kontakt. Über 60 Gäste in der gesteckt vollen Buchhandlung Jastram erlebten eine junge, beeindruckende Autorin von zutiefst humanistischer Auffassung.
Fotos des Abends von Kathrin Häckert und anderen haben wir HIER.

++  15. 04. 2016  ++

Die Literaturwoche Donau 2016 ist … eröffnet!

++ Heute wurde die Literaturwoche Donau 2016 in der Venet-Haus Galerie eröffnet. Zahlreiche Gäste wollten sich den Blick auf die Buchkunst-Arbeiten von Einar Turkowski und den Connor Brothers nicht entgehen lassen. Die Literaturwochen-Macher gaben einen kurzen Ausblick auf kommende Attaktionen.
HIER gibt es einen schönen Pressebericht der Neu-Ulmer Zeitung.
Zum Beispiel Deborah Feldman am 15. April bei Jastram oder Nora Gomringer am 20. April in der Ulmer Museumsgesellschaft.
Einige Impressionen des Abends wie immer auf unserer Facebookseite und auch unter „Bilder“ (LINK)

++  09. 04. 2016  ++

Die Literaturwoche trägt sich zu Markte…

++ Heute gab es die Literaturwoche auf dem Wochenmarkt zu erleben. Bücher und Literatur neben Spargel und Kohl? Warum nicht. Es kam trotz aprilkalter Temperaturen gut an. Auf unserer Facebookseite ein paar Eindrücke der Aktion:
LINK ++

++  08. 04. 2016  ++

Turkowski und die Connor Brothers:
BuchKunst und KunstBuch

++ Heute in der Venethaus-Galerie: Auspacken der Arbeiten von Einar Turkowski und den Connor Brothers. Die Ausstellung wird großartig. ++

++  10. 03. 2016  ++

Das ganze Programm. Wirklich alles.

Das Programm der Literaturwoche Donau 2016 steht. Und ist gespickt mit tollen Gästen aus der Literatur. Dazu feine Musik. Tolle Buchkünstler. Schaut einfach selbst und seid dabei, wenn wir am 14. April in der Kunstgalerie „Venet-Haus Galerie“ in Neu-Ulm die (bis jetzt) größte Literaturwoche im Zeichen unabhängigen Verlegens und Schreibens eröffnen!
Hier die PDF-Datei zum Herunterladen, Schmökern, Weiterschicken … !

++  06. 02. 2016  ++

SCHLUSS … mit Hesse!

Eine schöne Nachricht für uns und alle Gäste der Literaturwoche Donau: Der Verlag Klöpfer & Meyer gibt sich zur Litraturwoche Donau 2016 die Ehre – und kommt zum Abschluss der Literaturwoche Donau 2016 am 7. Mai nach Neu-Ulm.
1991 wurde Klöpfer & Meyer als „Verlag für Schöne Literatur, Sachbuch und Essayistik“ in Tübingen gegründet, und zwar von Hubert Klöpfer, Klaus Meyer und einigen engagierten Compagnons.
Von Anfang an setzte der Verlag programmatisch nicht aufs bloß Erwartete, Marktgängige, Übliche, sondern er suchte das Besondere, die Entdeckung, die Überraschung – oder eben, frei nach Hannah Arendt: „Bücher fürs Denken & Lesen ohne Geländer“. An diesem Abend hören wir auch alles über das Buch „Sex mit Herrmann Hesse“.
Ab 21 Uhr spielt die junge Kultband KNULP. Knulp, der sympathische Landstreicher aus Hermann Hesses gleichnamigen Roman, ist der Pate und Namensgeber der Singer-Songwriterkooperation, von Marco Moritz und Marcus Molière. Folk und Seefahrtromantik zwischen Lemmy Kilmister und Bing Crosby.

 

++  01. 02. 2016  ++

Buchkünstler Einar Turkowski kommt nach Ulm

Das Ausstellungsprogramm zur kommenden Literaturwoche wird fein. Neben dem grandiosen Einar Turkowski, der in der Galerie im Venet-Haus seine Arbeit als Zeichner und Buchkünstler zeigt, kommen Londoner Buchkünstler „The Connor Brothers“.
Erstmals in Deutschland werden die witzigen Buch-Objekte der “Connor-Brothers” aus London gezeigt: Überarbeitungen von Buchcovern und -illustrationen entkitschen das Schmonzettenromanbild und machen aus Trash Kunst.
Eröffnung: 14. April 2016, 19:30 Uhr
Dauer der Ausstellung bis 28. Mai 2016. 
Große Vorfreude bei uns!

+++  13. 01. 2016  +++

Literaturwoche Ulm wird „Literaturwoche Donau“

Die nächste Literaturwoche in und um Ulm herum nimmt Formen an – und bringt ein paar Änderungen. Neben einem Förderverein, der momentan gegründet wird, öffnen wir uns für das Umland. Auch konzeptuell passen wir einiges an – was für uns bedeutet, daß wir ein wenig am Namen des „Kindes“ arbeiten und aus der „Literaturwoche Ulm“ die „Literaturwoche Donau“ machen.
Wenn wir am 14. April 2016 in der „Galerie im Venet-Haus“ in Neu-Ulm mit einer Ausstellung des Buchkünstlers Einar Turkowski starten, wird aber eines weiterhin Fixpunkt unserer Bemühungen sein: die Präsentation der unglaublich vielfältigen und kreativen Bereiche des unabhängigen Buchmarkts!

Florian L. Arnold & Rasmus Schöll,
Organisatoren der „Literaturwoche Donau 2016“

+++++

+++  28. 12. 2015  +++

Blick auf Lovecraft: Moebius:

Diesen Blick auf H. P. Lovecraft aus der Zeichenfeder des legendären Moebius wollen wir den Lesern unserer Seite nicht vorenthalten:
>> LINK


Bachtyar Ali zu Gast beim Literatursalon

++  22. 07. 2016  ++

Bachtyar Ali und Lucien Leitess
im Presse-Echo

++ Presse-Echo zur Lesung von Bachtyar Ali
Bachtyar Ali: Der letzte Granatapfel. Unionsverlag, 320 Seiten, 22 Euro

Albtraum, Verschleierung und Kriegsrealität mischen sich in diesem Buch. „Realismus alleine kann nicht alles erleuchten“, sagt der Autor. „Um die unlogische Welt zu erreichen, braucht es Fantasie.“
>> Bericht der Südwestpresse
„Der größte Schatz eines Verlages sind seine Autoren“, sagte der Züricher Verleger Lucien Leitess – und wenn einer über diesen Schatz etwas weiß, dann er. Der Gründer und Leiter des Unionsverlages hatte den Autor Bachtyar Ali in die Neu-Ulmer Steinwerkstatt Vogel begleitet, wo dessen Buch „Der letzte Granatapfel“ vorgestellt wurde…
>> Bericht der Neu-Ulmer Zeitung

 

++  13. 07. 2016  ++

Bachtyar Ali und Lucien Leitess
am 21. Juli 2016 in Neu-Ulm zu Gast!

++ In Neu-Ulm am 21. Juli 2016, 19:30, Steinwerkstatt Vogel
Zusammen mit dem Kulturprojekt „Cafe Beirut“ haben wir einen Lesungs- und Begegnungsabend mit dem Autor Bachtyar Ali und seinem Schweizer Verleger Lucien Leitess eingefädelt. Bachtyar Ali ist eine unverwechselbare, sehr kraftvolle neue Stimme in der Literaturlandschaft. Nach der Lektüre dieses ersten ins Deutsche übersetzten Romans wird man es kaum erwarten können, mehr von diesem kurdischen Autor zu hören und zu lesen.

Zum Buch: An Bord eines Bootes, das ihn zusammen mit anderen Flüchtlingen in den Westen bringen soll, erzählt Muzafari Subhdam seine Geschichte. Selbst ein hochrangiger Peschmerga, rettete er dem legendären kurdischen Revolutionsführer einst das Leben, als sie von Truppen des Regimes umstellt waren. Er aber geriet in 21-jährige Gefangenschaft, mitten in der Wüste. Wieder in Freiheit, begibt er sich auf eine Reise durch das, was aus seinem Land geworden ist.
Eine Reise durch Geschichten, Geheimnisse und zu Personen, die ihm dabei helfen, seinen verschollenen Sohn zu finden. Eine Reise, die ihn schließlich auf den Weg führt, den Tausende schon vor ihm genommen haben: übers Mittelmeer in den Westen.

Literatursalon Ulm e. V. & Cafe Beirut zu Gast in der Steinwerkstatt Vogel Neu-Ulm:
Lesung Bachtyar Ali + Gast Lucien Leitess, Verleger Unionsverlag, Zürich.
>> Der Weg zur Steinwerkstatt
>> Bachtyar Ali beim Unionsverlag

Buchpremiere & Konzert: Molto Giocoso

Buchpremiere & Konzert: Molto Giocoso
Lindenhofvilla Blaustein
7. August 2016, 19:30 Uhr

++ Lindenhofvilla Stadt Blaustein, 7. 8. 2016, 19:30 Uhr
Buchpremiere „Molto Giocoso“ mit „Teatrino“, Schauspielerin und Dramaturgin Julia Zürcher und „Alphornsusi“ am 7. August 2016 um 19:30 Uhr in der Lindenhofvilla in Blaustein-Herrlingen
>> Buchkarte (externer Link)

Fröhlich tröten, tuten, summen und singen an diesem Abend die skurrilen Gedichte und Bilder rund um die (Blech-)Blasmusik in den Vertonungen von Siegfried Arnold.
Wenn sich ein Musiker und ein Zeichner zusammensetzen und ein Buch über Musik machen, kann das sehr vergnüglich werden. So auch bei „Molto Giocoso“. Da textete Komponist Siegfried Arnold im Stile Wilhelm Buschs oder Kurt Tucholskys frech über den Musiker in Not- und Sonderlagen und Zeichner Florian L. Arnold bebilderte das Ganze mit anarchistisch-überbordenden Wimmelbildern, die den grotesken Welten eines Hieronymus Bosch ebenso entlehnt scheinen wie den Karikaturen William Heath Robinsons.
Eine Veranstaltung des „Literatursalon Ulm“ in Kooperation mit der Stadt Blaustein und dem Verlag Topalian & Milani.

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