Literatursalon Donau

Literatur unter Bäumen (in Räumen) – gleich geht es los!

Liebe Freunde,

wir hatten für unsere schöne Literatur unter Bäumen um schönes Wetter gebeten, fleißig die Teller leer gegessen … aber es soll heute Abend kalt und auch etwas feucht werden. Das schadet nicht nur den Instrumenten unseres Musikers Uli Hahnel, leider sind auch die Bücher nicht wetterfest. Darum ziehen wir in unser Ausweichquartier in der Schützenstrasse 32 um – das markante rote Ziegelgebäude der NUWOG, wo wir uns auf den PETER HAMMER VERLAG, persönlich vertreten durch Verlegerin MONIKA BILSTEIN, freuen können. Mag das Wetter an der Donau auch kalt und herbstlich sein – durch die Texte von Ernesto Cardenal, Eduardo Galeano, Chinua Achebe, Aniceti Kitereza und Ahmadou Kourouma werden wir in wärmere Gefilde gelockt.

g a l e a n o

Donnerstag, 7. September, 19.30 Uhr, im NUWOG-Gebäude in der Schützenstrasse 32
Grenzgänge: Peter Hammer Verlag, Wuppertal – mit Verlegerin Monika Bilstein
MUSIK: Klangbilder von Uli Hahnel
Moderation: Florian L. Arnold
Eintritt: 6 Euro

 

Heute: Literatur unter Bäumen #4: Grenzgänge!

Literatur & Musik Open Air in Neu-Ulm

Unter dem Motto „Literatur unter Bäumen“ veranstaltet die Stadt Neu-Ulm in diesem Sommer in Kooperation mit dem Literatursalon Donau e.V. und kuratiert vom Literaturbureau Topalian & Milani erstmals eine Literaturreihe. „Literatur unter Bäumen“ ist die Begegnung mit neuen Verlagen und ihren Machern an schönen Orten in Neu-Ulm – unter freiem Himmel – und garniert mit dazu passender ungewöhnlicher Live-Musik.

Donnerstag, 7. September, 19.30 Uhr:
Grenzgänge
Peter Hammer Verlag, Wuppertal: Verlegerin Monika Bilstein
ORT: Nuwog, Schützenstrasse 32, Neu-Ulm

MUSIK: Klangbilder von Uli Hahnel
Moderation: Florian L. Arnold
Ort: Kollmannspark
Eintritt: 6 Euro

Hinaus in fremde Regionen

Freuen wir uns auf den PETER HAMMER VERLAG, persönlich vertreten durch Verlegerin MONIKA BILSTEIN, die an diesem Abend anhand der Bücher von Ernesto Cardenal, Eduardo Galeano, Chinua Achebe, Aniceti Kitereza und Ahmadou Kourouma in die Ferne lockt. In Wuppertal beheimatet, ist der Peter Hammer Verlag Heimstatt für Literatur aus dem Nahen Osten, aus Südamerika und anderen (uns fremden) Regionen der Welt. Vielfach haben wir diesem Verlag literarische Europa-Debüts zu verdanken, nicht selten verhalf der Verlag wichtigen Autoren zum Durchbruch.

Die Musik zum Abend

Uli Hahnel ist in der Klassik ebenso zuhause wie in der Neuen Musik und in der Filmmusik. Für die kleine literarische Weltreise dieses Abends kreiert der Komponist und Violinist eigens „Klangbilder“ zu den Texten.

Bei jedem Wetter!

Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen im Geschäftsgebäude der NUWOG (Schützenstrasse 32) statt. Informationen hierzu erhalten Sie am Veranstaltungstag unter dem Info-Telefon: (0731) 7050-2121.

Peter Hammer Verlag zu Gast am 7. 9. 2017

Als wir die Reihe „Literatur unter Bäumen“ kuratierten, die seit Juni in Neu-Ulm stattfindet, war eines klar: Der Wuppertaler Peter Hammer Verlag muß dabei sein. Nicht nur, weil dieser Verlag die schönsten und eigenwilligsten Kinderbücher produziert und nebenbei die künstlerische Heimat des unerreichten WOLF ERLBRUCH (LINK) ist, sondern auch wegen seiner aufregenden Reihe von Literatur aus Südamerika, Asien, Amerika.

Wenn wir Verlegerin Monika Bilstein bei der vierten Ausgabe „Grenzgänge“ bei uns zu Gast haben, werden wir auch über Eduardo Hughes Galeano sprechen, 1940 in Montevideo/Uruguay geboren und 2015 dort gestorben. Ein Ausnahmepoet, ein brillanter Geist, ein Autor, wie ihn sich jeder Leser (und Verleger) nur wünschen kann.

Kaleidoskop von Geschichten, Splittern und Zitaten

Galeano begann seine journalistische Karriere 1960 als Chefredakteur der Zeitschrift für Kultur und Politik MARCHA. Zwischen 1964 und 1966 war er Direktor von EPOCA, der Zeitschrift der „unabhängigen Linken“ in Uruguay. 1973 übernahm er in Buenos Aires die Chefredaktion der Zeitschrift CRISIS. 1976 floh Galeano ins Exil nach Spanien.

eduardo galeano _c_ peter hammer verlag 2015

1985, nach der Beendigung der Militärdiktatur in Uruguay, kehrte er nach Montevideo zurück. Für seine literarische Arbeit erhielt Galeano zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis der „Casa de las Americas“ und den „American Book Award“ der Universität Washington für die Trilogie „Erinnerungen an das Feuer“. Er ist Ehrendoktor der Universitäten La Paz, Havanna und Neuquén/Argentinien.

„Um nicht stumm zu sein, müssen wir anfangen, nicht taub zu sein.“

Galeano war förmlich besessen von dem Wunsch, Geschichte zu erinnern. Mit seinem weltberühmten Buch „Die offenen Adern Lateinamerikas“ schrieb er ein unorthodoxes Geschichtswerk, das er mit „Fast eine Weltgeschichte“ zu erweitern suchte. Darin erzählt er Hunderte kleiner Begebenheiten, und in allen spiegelt sich das Verhältnis von Oben und Unten, von Macht und Ohnmacht: „Ich schreibe für die, die seit Jahrhunderten Schlange stehen.“

Berichte zu „Literatur unter Bäumen #3“

Die Presse begleitete den dritten Abend der Neu-Ulmer Literaturreihe „Literatur unter Bäumen“, die von der Stadt Neu-Ulm, Mareike Kuch und dem Literatursalon Donau e. V. in Kooperation ausgerichtet wurde. Das hier schrieb die Südwestpresse Ulm:

„Ricco Bilger, Chef des gleichnamigen Verlags aus Zürich, beweist von Anfang an, dass er eigentlich auch auf der Seite der Autoren stehen könnte. Er ist ein begnadeter Erzähler, gibt mit großer Leidenschaft eine Geschichte nach der anderen zum Besten. (…)“

>> WEITERLESEN

Rückblick: Literatur unter Bäumen #3

Seine Frau hat ihm die Superlative „verboten“ – und dennoch müßte Ricco Bilger für die dritte Ausgabe der „Literatur unter Bäumen“ im schönen Wiley Kiosk in Neu-Ulm einen solchen Superlativ verwenden. Eigentlich habe er nichts von all dem werden wollen, sagte Ricco Bilger zu Beginn des Abends. Aber bestehe der Zauber des Lebens nicht aus genau diesen unerwartet eintretenden Dingen? Über zwei Stunden erzählten er und sein Autor Kaspar Schnetzler vom Verlag, von den Eigenheiten des Literaturbetriebs, von den schönen Begegnungen mit Autoren und besonderen Büchern.

Ganz groß: Kaspar Schnetzler, dessen Gesamtwerk wir in diesen 2 Stunden ein wenig beleuchtet haben, die Basler Musiker von Sléndro und natürlich Ricco Bilger selbst, dieser großartige Erzähler, der so leidenschaftlich für seinen Beruf und seine Autoren brennt. Etwa die schöne Geschichte, wie der ganz junge Ricco Patti Smith bei ihrem ersten Konzert in der Schweiz erlebte – er drängte sich ganz nach vorne, rief ihren Namen … und sie spuckte ihm ins Gesicht-!
Viele Jahre später verlegt der Junge von damals Smiths wunderschöne Novelle „Coral Sea“. Er trifft sie wieder und fragt, warum sie ihm das Buch zur Veröffentlichung gab. Und sie, müde nach einem Konzert, halb in ein Sofa hineinsinkend, lächelte ihn an: Man muß auch den Unabhängigen etwas geben.

Florian L. Arnold führte durch den Abend.

Wir sagen ein großes Danke an das Team des Wiley Kiosk (Nadja Wollinsky & Joe Roscher), an Mareike Kuch, an Slendro und an den Gast Boris Kerenski („Tanger Telegramm“). Und natürlich an den Wettergott, der uns – endlich! – einmal den Literaturgenuß unter freiem Himmel erlaubte …!

Literatur unter Bäumen #3
Donnerstag, 3. August, 19.30 Uhr:
Glocken & Kanonen – mit dem Bilgerverlag, Zürich:
Ricco Bilger und seine Autoren Kaspar Schnetzler und Boris Kerenski
Wiley Kiosk (im Sport- und Freizeitpark Wiley)
MUSIK: Sléndro

Fotos: Kathrin Häckert, Ulm

 

 

Läutet die Glocken!

Literatur unter Bäumen #3
Donnerstag, 3. August, 19.30 Uhr:
Glocken & Kanonen – mit dem Bilgerverlag, Zürich:
Ricco Bilger und seine Autoren Kaspar Schnetzler und Boris Kerenski
Wiley Kiosk (im Sport- und Freizeitpark Wiley)
MUSIK: Sléndro, Basel

Eintritt: 6 Euro

Der Freundlichkeit und Ehre vertrauend, die Ihre werte Person allen Arten von Büchern erweist und damit wohlwollend die schönen Künste fördert, hauptsächlich die, welche sich nicht herablassen, dem gemeinen Volk zu schmeicheln und zu dienen, möchte ich das Genie Konrad von Einsiedeln unter Ihrem Schutz und Schirm ans Licht der Öffentlichkeit bringen.

Gezeichnet: Kaspar Schnetzler (nach Miguel de Cervantes Saavedra).
Aus: Glocken & Kanonen

 

RICCO BILGER versammelt in seinem Bilgerverlag erlesene Literatur abseits ausgetretener Pfade. Er kommt mit seinem Autor KASPAR SCHNETZLER, der wiederum aus „Glocken & Kanonen“ liest. Eine Geschichte um die Glockengießer in Zürich, die da spielt in den Jahren 1548 bis 1589. Ricco Bilger wiederum lockt uns ins Nirwana schöner Bücher Marke Bilger.
MUSIK:
„Sléndro“ heißt die interkulturelle musikalische Begegnungen von Weltmusik und freier Improvisation, wie sie von Komponist und Multi-Instrumentalist Christoph Gisin und Band-Kollege Jérôme von Allmen kreiert wird. Zu „Glocken & Kanonen“ entstehen Klangflächen, die in neue musikalische Territorien locken!

www.slendro.ch

Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen im Geschäftsgebäude der NUWOG statt (Schützenstrasse 32). Informationen hierzu erhalten Sie am Veranstaltungstag unter Tel. (0731) 7050-2121.

HEUTE: Fernweh in Wort und Musik!

Heute Abend … fast Open Air!

Das Wetter ist verdrießlich. Keine Frage. Aber wir lassen uns die Laune nicht verderben, sondern weichen aus ins Trockenquartier in der Schützenstrasse 32 in Neu-Ulm (der markante Ziegelbau!), wo wir uns mit Bernd Schuchter und Lukas Meschik in Fernweh-Literatur versenken, den Klängen von Slendro lauschen und uns mit kleinen Leckereien vom Team des Café D’Art verwöhnen lassen.

Das „Open Air“ sei uns heute Abend die Freiheit der Gedanken!

https://www.facebook.com/events/233028420543000/

Unser Trockenquartier, wenn der deutsche Sommer mal wieder garstig ist:  Schützenstrasse 32, Nuwog-Gebäude (der markante moderne Ziegelbau, Erdgeschoss).

Noch drei Tage bis zum Fernweh!

Stimmen wir uns ein! Jetzt beginnt der Sommer erst. Ferienzeit. Fernwehzeit. Wer nicht aus der Stadt flieht, kann mit uns und guter Literatur aus dem jungen Limbus-Verlag einen Abend lang ferne Orte, fremde Städte und Vertrautes in der Fremde genießen.

BERND SCHUCHTER ist Autor und Verleger von „Limbus“. Zuletzt erschienen seine Romane Link und Lerke (2013), Föhntage (2014). Der LIMBUS VERLAG verlegt seit über
zwölf Jahren literarische, engagierte Literatur und lesbare Essays zu den Themen Kulturpolitik oder Geistesgeschichte.
LUKAS MESCHIK, geboren 1988 in Wien, portraitiert als junge Stimme der österreichischen Literatur seine Generation – die nicht mehr ganz Jungen, noch nicht ganz Erwachsenen – in sensibler, vorsichtig exakter Sprache, mit präzisen, fremd-bekannten Bildern.

MUSIK:
Aus Basel kommt „Sléndro“ zu uns. Improvisationen und Eigenkompositionen als
Weltmusik-Jazz-Minimal-Fusion: aus den Klängen von Trompete, Dousn‘ Goni (Jägerharfe), Gitarre und Loop-Effekten erklingen unvergessliche Grooves und Improvisationen Von Christoph Gisin und Jérôme von Allmen. Einzigartige Fernweh-Töne.
http://www.slendro.ch

 

Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen im Geschäftsgebäude der NUWOG statt (Schützenstrasse 32). Informationen hierzu erhalten Sie am Veranstaltungstag unter Tel. (0731) 7050-2121.

Literatur unter Bäumen #2: Fernweh

Jetzt beginnt der Sommer erst. Ferienzeit. Fernwehzeit. Wer nicht aus der Stadt flieht, kann mit uns und guter Literatur aus dem jungen Limbus-Verlag einen Abend lang ferne Orte, fremde Städte und Vertrautes in der Fremde genießen.

27. JULI 2017, 19:30
FERNWEH
Limbus Verlag, Innsbruck mit Bernd Schuchter & Lukas Meschik
MUSIK: Slendró, Basel
Moderation: Florian L. Arnold
ORT: Park am Edwin Scharff Haus
BERND SCHUCHTER ist Autor und Verleger von „Limbus“. Zuletzt erschienen seine Romane Link und Lerke (2013), Föhntage (2014). Der LIMBUS VERLAG verlegt seit über
zwölf Jahren literarische, engagierte Literatur und lesbare Essays zu den Themen Kulturpolitik oder Geistesgeschichte.
LUKAS MESCHIK, geboren 1988 in Wien, portraitiert als junge Stimme der österreichischen Literatur seine Generation – die nicht mehr ganz Jungen, noch nicht ganz Erwachsenen – in sensibler, vorsichtig exakter Sprache, mit präzisen, fremd-bekannten Bildern.

MUSIK:
Aus Basel kommt „Sléndro“ zu uns. Improvisationen und Eigenkompositionen als
Weltmusik-Jazz-Minimal-Fusion: aus den Klängen von Trompete, Dousn‘ Goni (Jägerharfe), Gitarre und Loop-Effekten erklingen unvergessliche Grooves und Improvisationen Von Christoph Gisin und Jérôme von Allmen. Einzigartige Fernweh-Töne.
www.slendro.ch

 

Literatur unter Bäumen #1: Sehnsucht

Das Wetter war uns nicht wohlgesonnen, der Start am Neu-Ulmer Schwal dank sommerlichen Platzregens nicht möglich; doch Mareike Kuch, Stadt Neu-Ulm, zauberte – und so kamen wir trocken im Nuwog-Gebäude zum Auftakt der Reihe „Literatur unter Bäumen“ in den Genuß großartiger Literatur.

„Sehnsucht“ war das Thema mit den tollen Gästen der Edition Azur aus Dresden: Helge Pfannenschmidt und Sudabeh Mohafez kreierten für uns einen wunderbaren Abend voller Sehnsuchtstexte und sprachlichen Bildern. Wir können nur wärmstens empfehlen, die zauberhaften und klugen Bücher von Sudabeh Mohafez, etwa „Kitsune. 3 Mikroromane“ zu lesen!

https://www.edition-azur.de/
https://www.edition-azur.de/autoren/tx_books//mohafez/
http://www.sudabehmohafez.de/

Die berührende Musik für den Abend von About Ally vertrieb die Regenwolken … Danke an Alle!

Fotos: Kathrin Häckert, Ulm

Buchgespräch mit Jan-Philipp Sendker

Was für ein gelungener Literaturabend! Schriftsteller Jan-Philipp Sendker kam am 26. Juni 2017 nach Ulm ins Aicher-Scholl-Kolleg im legendären HFG-Gebäude und berichtete mit Offenheit, Humor und Herz von seinen Aufenthalten in Burma, China und Amerika.

Sendker schrieb „Das Herzenhören“, es folgten die Romane „Das Flüstern der Schatten“ (2007) und „Drachenspiele“ (2009). Sendkers erster Roman „Das Herzenhören“ ist ein Phänomen: ein Buch, das im Laufe der Jahre Hundertausende Leser gewann und in den USA zum Bestseller avancierte. Demnächst soll es eine Verfilmung geben, für die Sendker selbst das Drehbuch schrieb.
Im Aicher-Scholl-Kolleg der vH Ulm lernten wir einen freundlichen und nachdenklichen Autor kennen, der es sich nicht leicht machte mit seinen Büchern, der sich, um die Stimmung oder Situation einer Figur zu empfinden, radikal selbst in deren Stimmung versetzte.

Wir danken Jan-Philipp Sendker für den großartigen Abend, den er uns im „Literatursalon Donau“ in Ulm schenkte.

Buchgespräch Jan-Philip Sendker

Buchgespräch
Jan-Philip Sendker
26. Juni 2017, 19:30 Uhr
Aicher-Scholl-Kolleg, HfG Ulm

„Können Worte Flügel haben?
Können sie wie Schmetterlinge durch die Luft gleiten? Können sie uns mitreißen, davontragen in eine andere Welt? Können sie uns erbeben lassen wie die Naturgewalten, die die Erde erschüttern? Können sie die letzten geheimen Kammern unserer Seele öffnen? Ich weiß nicht, ob Worte allein es vermögen, aber zusammen mit der menschlichen Stimme können sie es.“

Jan-Philip Sendker kommt nach Ulm und wir freuen uns auf einen der erfolgreichsten deutschsprachigen Romanautoren. Sendker, geboren 1960 in Hamburg, war von 1990 bis 1995 Amerika- und von 1995 bis 1999 Asien-Korrespondent des „Stern“. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete als Autor für den „Stern“. Seine eindringliche China-Reportage „Risse in der Großen Mauer“ erschien 2000, danach konzentrierte sich der Autor auf erzählende Werke. Nach dem Bestseller „Das Herzenhören“ folgten die Romane „Das Flüstern der Schatten“ (2007) und „Drachenspiele“ (2009). Sendkers erster Roman „Das Herzenhören“ ist ein Phänomen: ein Buch, das im Laufe der Jahre Hundertausende Leser gewann und in den USA zum Bestseller avancierte. Im Aicher-Scholl-Kolleg der vH Ulm wird er über seine Arbeit als Schriftsteller sprechen, etwa über die Frage, wie er seine Stoffe entwickelt, über die Recherchen in Burma und China sowie den Arbeitsalltag eines Erfolgsautoren …

Musikalische Umrahmung:
Maria Goldberg * Les mauvaises
Eintritt: 8 / 6 Euro
Aicher-Scholl-Kolleg, HfG Ulm

Wir laden herzlich ein zum Buchgespräch
mit Jan-Philip Sendker
Einlass: 19 Uhr

Ort: Aicher-Scholl-Kolleg
in der Hochschule für Gestaltung Ulm
Am Hochsträß 8
89081 Ulm
Fon 0731 1530-22

:: F L Y E R

Literatur unter Bäumen

Literatur unter Bäumen

… verspricht in diesem
Sommer vier Mal die Begegnung mit unabhängigen Verlagen und ihren Köpfen. Unabhängige Verlage wagen etwas. Sie sind Vorrreiter, Experimentierer, Glücksritter des Wortes, literarische Trüffelsucher (und -finder!). Schön gemachte Bücher, spannende Geschichten, dazu passend ungewöhnliche Live-Musik, unplugged, intelligent, neu.
Eintritt: 6 €
Wetter: Keine Sorge! Sollte es mal nicht mitspielen, sind wir im NUWOG Gebäude, Erdgeschoss, Schützenstrasse 32.

Eine Literaturreihe der Stadt Neu-Ulm / in Kooperation mit dem „Literatursalon Donau e. V.“ / Kuratiert vom Literaturbureau Topalian & Milani

:: FLYER ZUM DOWNLOAD

Wir sagen Danke!

Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Unterstützern, Sponsoren, unzähligen Helfern und den Verlegern und Autoren bedanken, es war eine wunderbare Zeit.
Wir sagen vielen Dank an das grandiose Publikum!

Wir freuen uns, daß die Presse unsere Veranstaltungen sehr aufmerksam verfolgte, so daß auf unserer Website nun ein schöner Rückblick aus Artikeln zur Verfügung steht!

Dank Kathrin Häckert haben wir auch eine schöne Foto-Dokumentation, die es ebenfalls auf unserer Website gibt.
… und hier eine sicherlich noch wachsende Liste von interessanten Lese-Empfehlungen der Autoren.

Wir sagen Danke – freuen uns auf ein Wiedersehen – und wünschen rundum einen gelungenen Sommer und ein erfolgreiches (Literatur-)Jahr!

 

Herzliche Grüße von den Machern der Literaturwoche Donau,

Florian L. Arnold, Rasmus Schöll
& Team: Kathrin Häckert, Marco Kerler, Klaus Rinkel

Presse-Resümee

Auch die Presse blickt zurück auf unsere Literaturwoche Donau 2017 – und kommt zu einem recht einhelligen Ergebnis:
„Familiäre Atmosphäre: Das Lese-Festival sprach mehr Menschen an als erwartet“, schreibt die Neu-Ulmer Zeitung, und darf verkünden: „Für die nächste, die sechste Kulturwoche im kommenden Jahr, wollen Arnold und Schoell noch etwas mehr bieten: eine kleine Buchmesse. Dort finden vor allem hochwertig gestaltete, qualitativ gut gemachte Bücher ihren Platz. (…)“

„Schön, wenn Neues nachhaltig entsteht: etwa ein kleines, gediegenes Literaturfestival in unserer oft besinnungslosen Zeit. Kein Schaulaufen der Autoren-Stars, kein Massenereignis, aber ein liebevoll organisierter Veranstaltungsreigen an oft überraschenden Orten“, schreibt Jürgen Kanold von der Südwestpresse.

Und auch Birgit Böllinger vom Blog „Sätze & Schätze“ hat ihr Resümee, zumindest das Abschlussfest betreffend: „(…) Für die „Literaturwoche Donau 2017“ wurde Feines aus allen Sparten der Literatur, insbesondere aus der Szene der unabhängigen Verlage, angerichtet. (…) Viel Liebe und „Herzblut“, das ist die Prise, das Geheimrezept, mit dem Florian & Rasmus die Literaturwoche mehr und mehr als unverzichtbares kulturelles Angebot in der Doppelstadt an der Donau etablieren.“

>> Pressespiegel Literaturwoche Donau 2017

Heute: das große Abschlussfest!

Liebe Freunde der Literatur,
es war wunderschön, es war erstaunlich, eigenwillig, bunt, oftmals sehr lustig (und nie hatten wir das richtige Mikrofon) – das schöne Literaturfestival in Ulm und Neu-Ulm, die „Literaturwoche Donau“, geht in die Zielgerade. Wir freuen uns auf ein großes Fest der Autoren und unabhängigen Verlage, der Livemusik und des Genusses:

Sa. 6. Mai, ab 15:00
Bitte zu Tisch! Ein Fest für die Literatur!
Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, Neu-Ulm
Eintritt (ganzer Tag) 11* / 16 Euro
Abendkasse (ab 19 Uhr) 5* / 7 Euro
(* für Mitglieder des Fördervereins „Literatursalon Donau e. V.“)

Stadtschreiber Marco Kerler ist die „TextFlechte“ …
Die „Flugfische“ heben ab …
Silke Knäpper liest „Hofkind“ und Ivan Antonic erfindet dazu herrliche Melodien …
Ulrich Holbein zündet die „Knallmasse“ …
Philip Krömer kredenzt neue Texte …
Dazu durchgehend: Musik, Kunst, Street Food.
Und abends illuminieren „Hauslaib Lichtwelten“ den Neu-Ulmer Himmel.

15:00, TextFlechte, Marco Kerler
16:00, Konzert, About Ally
17:00, Silke Knäpper (Musik Ivan Antonic)
18:00. Philip Krömer, „Kumari“
19:00, Lesung und Performance mit den „Flugfischen“
20:00, Ulrich Holbein, „Knallmasse“
ab ca. 21:30, Konzert, Habama Music

Genießen Sie mit uns dieses abschließende „Festmahl der Literatur“, frei nach dem großen Geist und Genießer Kurt Tucholsky:
„Entspanne Dich. Laß das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!“

Herzliche Grüße von den Machern der Literaturwoche Donau,

Florian L. Arnold, Rasmus Schöll
& Team: Kathrin Häckert, Marco Kerler, Klaus Rinkel

Heute: Mehr Lyrik geht nicht! 19:30 Uhr!

Heute abend,  Freitag, 5. Mai, feiern wir ab 19:30 Uhr die Lyrik im Ulmer Café „Jedermann“. Die Moderation übernimmt Marcus Golling (Augsburger Allgemeine).
Programmatisch festgezurrt unter dem Titel „Mehr Lyrik geht nicht!“ ist dieser Abend in Kooperation mit dem „KunstWerk e. V.“ in Ulm eine kleine feine Runde der Gegenwartslyrik.  Wir freuen uns  auf Heike Fröhlich, Adrian Kasnitz und Sascha Kokot, für die Musik sorgt der wunderbare Songwriter Liam Cairns!

Reisen Sie mit uns nach Tanger!

Do. 4. Mai, 19:30
Florian Vetsch, Boris Kerenski: Tanger Telegramm (Bilgerverlag)
Steinwerkstatt Vogel,  Wileystraße 21, Neu-Ulm
Eintritt 10* / 12 Euro

Florian Vetsch und Boris Kerenski nehmen Sie mit auf eine faszinierende Reise in eine Stadt, deren Name allein schon pure Poesie ist: Tanger. Die erste deutschprachige Textsammlung mit der Erinnerung an die „weiße Stadt“ Tanger. Während es in den spanischen, französischen, englischen und arabischen Sprachräumen längst Anthologien zu der weltliterarisch relevanten Stadt an der Meerenge von Gibraltar gibt, fehlte im deutschen Sprachraum bislang eine solche Textsammlung. Diese Lücke schließt das „Tanger-Telegramm“.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.02.2005

Ein Lesebuch, wie man es sich wünscht: voll lebenspraller Geschichten, vielseitig, schön aufgemacht, die einzelnen Beiträge gut eingebettet in einen editorischen Rahmen.
„Die Abenteurer und Literaten, die Exzentriker und die Gescheiterten, sie werden lebendig in den Texten bekannter und unbekannter Autoren (mit einem Schwerpunkt auf deutschsprachigen Texten). Viele davon sind hier erstmals veröffentlicht, also werden auch Tanger-Kenner noch fündig“. Dazu zahlreiche Collagen, alte Fotografien, Skizzen und Kalligraphien sowie ein Verzeichnis ausgewählter Literatur.
„Alles vorbildlich!“

Gehirnfasching mit radikalem Blech

Die Band buffzack der vier Münchner Musiker Andreas Unterreiner (Trompete/Flügelhorn), Lukas Jochner (Posaune), Florian Mayrhofer (Tuba) und Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug) präsentiert eine Musik, die sich stilistisch nur schwerlich in eine Schublade stecken lässt. Gewürzt mit einer Prise Humor und Poesie lassen die vier bunt gewandeten Herren eine Musik erklingen, die düstere Metal-Fans Arm in Arm verträumt schunkeln und betagte Damen (und Herren) die Musiker mit Feinrippunterwäsche bewerfen läßt. Voilá!

 

Lyrikabend am Freitag: Sascha Kokot

Am Freitag, 5. Mai, feiern wir die Lyrik im Ulmer Café „Jedermann“.
Programmatisch festgezurrt unter dem Titel „Mehr Lyrik geht nicht!“ ist dieser Abend in Kooperation mit dem „KunstWerk e. V.“ in Ulm eine kleine feine Runde der Gegenwartslyrik.

Wir freuen uns  auf Heike Fröhlich, Adrian Kasnitz und Sascha Kokot, der den eher trüben Mai-Anfang geradezu perfekt in Reime fasst:

sobald die Sonne vertrieben ist

sobald die Sonne vertrieben ist
tauchen die Schwärme auf
sie kreisen über den Dächern
lassen sich für einen Moment
auf den steifen Ästen nieder
jagen unvermittelt wieder fort
verschwinden aus dem Blickfeld
unserer noch nicht erleuchteten Fenster
brechen durch das Gestrüpp höherer Flugrouten
lassen uns einen dämmernden Himmel zurück
den wir nicht deuten können

(aus dem Buch „Ferner“, Edition AZUR)

:: Rezension zu Sascha Kokots Buch „Ferner“ im Litertaurblatt.ch!

Mehr zum Abend finden Sie HIER. Wir freuen uns auf die Autoren!

Stadtschreiber Marco Kerler (2)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Jetzt hat er uns einen zweiten Auszug aus seinem Prosatext zugeschickt, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird:

„So ist das mit Ohrwürmern, die können einem ein Loch in den Kopf fräsen, ihre Eier hinein legen und weil dann so viel Gehirn fehlt, beginnt man zu lächeln, die ganze Zeit.
Nur das Lächeln verstockt ihm, als er die Augen der Alten spürt, auf seiner Haut, in seinem Gesicht, wie sie ihn abtasten, begutachten, als wäre er ein Stück Fleisch beim Metzger, das sie am besten noch blutig verschlingen möchte. (…)“

Dienstag, 2. Mai: Cass Verlag

Di. 2. Mai, 19:30
Cass Verlag – Dr. Katja Cassing stellt ihren Verlag vor
Griesbadgalerie Ulm, Seelengraben 30, 89073, Ulm
Eintritt: 6* / 8 Euro

Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Japanologen Jürgen Stalph, hat Dr. Katja Cassing einen Verlag für japanische Literatur für den deutschsprachigen Buchmarkt gegründet – und vermittelt diesem seit einigen Jahren, wie vielgestaltig sich die japanische Literatur der Gegenwart präsentiert. Katja Cassing übersetzt die Bücher ihres Cass Verlages selbst und gestaltet auch die Bücher, die in ihrem cass verlag erscheinen, der im thüringischen Bad Berka ein hochproduktives japanologisches Kompetenzzentrum darstellt.

Katja Cassing hat zwölf Jahre lang in Tokio gelebt, studiert und geforscht.   Ihren Verlag gründete Katja Cassing im Jahr 2000 noch von Tokio aus. Sie verschlang schon damals mit Vorliebe japanische Krimis und fand immer, dass es davon zu wenige auf Deutsch gibt. Diese Lücke sollte der Verlag schließen, der sich inzwischen aber auch für andere Genres geöffnet hat. Anfangs hat Katja Cassing alle zwei Jahre ein Buch geschafft, inzwischen sind es zwei Titel pro Jahr.

„Ich möchte nur gute Bücher machen“, sagt Katja Cassing. Sie führt ihren kleinen Verlag mit einer Mischung aus Enthusiasmus und Akkuratesse, die auch für die jahrelange Arbeit an einem „deutsch-japanischen Wörterbuch“ unerlässlich sind.

In der Griesbadgalerie Ulm stellt sie uns ihren Verlag vor – und es gibt zahlreiche Lesehäppchen aus den schön gestalteten Cass-Büchern.

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Neue Fotos der Lese-Abende

Kathrin Häckert hat wieder fleißig fotografiert und so können wir unsere Galerie der Literaturwoche Donau 2017 um viele schöne neue Fotos bereichern.

Schaut doch mal rein:

Stadtschreiber Marco Kerler (1)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Diesen ersten Textauszug seines Textes, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird, hat er uns übermittelt:

„Das Loch ist größer geworden, hebt und senkt sich, scheint zu atmen. Auch die Gestalt hat es verändert, nun trichterförmig, wartet und da beginnt eine dampfende Flüssigkeit sich ihren Weg zu bahnen, hinab in den Schlund. Zögerlich dreht sich der Trichter, wird schneller. Die Flüssigkeit strudelt, hinterlässt ein Geräusch, ein Gluckern, ist verschwunden. Wird Schwärze von Tageslicht geschlagen.“

Der lange Sonntag der Literatur!

Heute, am 30. April, feiern wir mit guter Literatur in den Mai. Um 16 Uhr begrüßen wir Fee Katrin Kanzler und Tina Walz vom Hörbuchverlag „Der Diwan“ in der Stadtbücherei Neu-Ulm. Anschließend gehen wir zur Stadtbibliothek Ulm, wo wir uns mit Kirsten Fuchs gemeinsam wundern: „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig!“

So. 30. April, 16:00
Fee Katrin Kanzler und Tina Walz vom Hörbuchverlag „Der Diwan“ im Gespräch.
Stadtbücherei Neu-Ulm, Heiner Metzger Platz 1, Neu-Ulm
Eintritt: 6* / 8 Euro
Fee Katrin Kanzler als Doppelbegabung, die schreibt und zeichnet. Tina Walz, die Kanzlers jüngsten Roman „Sterben lernen“ in ein Hörbuch verwandelte. Ein entspannter Nachmittag mit Lesen, Hören, Schauen und Staunen.
:: Website FVA
:: Website Der Diwan, Hörbuchverlag

So., 30. April, 19:30
Kirsten Fuchs: Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig (Voland & Quist)
Stadtbibliothek, Vestgasse 1, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro
Sie schreibt frech, charmant, fesselnd, ohne Hemmungen. Kirsten Fuchs schoß mit „Mädchenmeute“ in den 7. Himmel des Literaturbetriebs. Mit ihrem neuen Buch „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig“ (Voland & Quist) stellt sie Klischees auf den Prüfstand und läßt Körper vor Glück wackeln.
„Ich lache ausgelassen. Meine Oberschenkel wackeln dabei vor Glück. Glücksfleisch ist das.“
:: Leseprobe
:: Kirsten Fuchs: Interessanter einkaufen
:: Website Kirsten Fuchs

Heute: Thomas Meyer!

Sa. 29. April, 19:30
Thomas Meyer: Rechnung über meine Dukaten (Diogenes)
Club Orange, VH Volkshochschule Ulm, Kornhausplatz 5, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Thomas Meyer hat mit „Rechnung über meine Dukaten“ (Diogenes Verlag) einen sehr vergnüglich zu lesenden Roman über den exzentrischen König Friedrich Wilhelm I. vorgelegt. Dieser gab Unsummen aus für die Langen Kerls, seine persönliche Leibgarde aus lauter riesigen Männern, die er zwangsrekrutieren oder gar entführen ließ.
Das widerfährt auch dem jungen Bauern Gerlach, den er zu seinem neuen Liebling erklärt. Aber auch die großgewachsene Konditorstochter Betje findet Gefallen an ihm. Betje, eine Riesin, eine großgewachsene junge Frau, die sich so sehr nach einem Mann sehnt, zu dem sie aufblicken kann, nein: muss. Den Kopf in den Nacken legen müssen, um küssen zu können: das ist ihre Sehnsucht …

Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Studium der Jurisprudenz als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Erste Beachtung als Autor erlangte er 1998 mit im Internet veröffentlichten Kolumnen. 2007 machte er sich selbständig als Autor und Texter.
Sein erster Roman „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ wurde zu einem Best- und Longseller. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.
Thomas Meyer lebt und arbeitet in Zürich.

Der Abend im Club Orange der vH Ulm beginnt um 19:30 Uhr – mit einem kleinen Konzert der Band ABOUT ALLY.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der vH Ulm.

>> Leseprobe

Heute: Anna Weidenholzer

Fr., 28. April, 19:30
Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Mattes & Seitz)
Stadtbibliothek Ulm, Vestgasse 1, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Sie gehört zu den großen Talenten der jungen österreichischen Literatur, ihre feinsinnige Sprache begeisterte Leser und Kritiker geradezu einhellig: Anna Weidenholzer. Ihr neues Buch ist eine ganz eigenwillige, lyrische Glückssuche: Karl, ein pensionierter Lehrer, macht sich eines Tages auf, herauszufinden,
was das Glück sei. Der Glücksforscher landet in einem schneelosen Skiort. Mit feinem Sinn für das Skurril-Komische legt Weidenholzer den Finger sanft in die Wunden unserer Zeit …

Heute: Mirko Bonné und Carolin Callies

Do. 27. April, 19:30
Mirko Bonné: Feuerland
& Carolin Callies: Fünf Sinne & nur ein Besteckkasten
(Schöffling & Co.)
Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, Neu-Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Bei der Leipziger Buchmesse erhielt der Frankfurter Verlag „Schöffling & Co.“ den Kurt-Wolff-Preis 2017. „Seit fast einem Vierteljahrhundert erschließt der Verlag mit untrüglichem Gespür und nicht nachlassender Neugier“ immer wieder neue Autoren für die deutsche Gegenwartsliteratur in Lyrik und Prosa, teilte die Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene in Leipzig mit. Immer wieder erweist sich Schöffling somit als idealer Verlag gerade für jene Leser, die sowohl verkannte und übersehene Schätze der Vergangenheit wie auch qualitätvolle Gegenwartsliteratur entdecken möchten.

Diese Entdeckungslust soll sich heute Abend in der schönen Kunstgalerie Venet Haus Galerie in Neu-Ulm aufs Publikum übertragen!

Mit Mirko Bonné und Carolin Callies haben wir zwei Autoren der jungen Schöffling-Garde zu Gast bei der Literaturwoche. Mirko Bonné präsentiert in seinem Prosaband „Feuerland“ Episoden aus der Grenzregion zwischen Wirklichkeit und Phantasie.

Carolin Callies erfindet in ihrem Lyrik-Debüt „seltsame Geschichten“ z. B. vom „Wohnen in einer Obstschublade“. Uns schrieb sie als Vorbereitung des Abends diese Zeilen:

„gib mir kompost & ich tu das für dich & wenn das hier endet,
der tag blumig war, voller falter & tafeln,
dann mach ich eine buchhaltung in salbei auf. ist längt ein versäumnis.“

Beide Autoren erscheinen beim renommierten Verlag „Schöffling & Co.“, der soeben mit dem Kurt Wolff Preis ausgezeichnet wurde für seine unermüdliche Förderung und Entdeckung neuer Talente.
:: Website Mirko Bonné
:: Website Carolin Callies
:: Leseprobe „Fünf Sinne …“
:: Verlagshomepage

 

HEUTE: Anna Kim, Die große Heimkehr

Mi. 26. April, 19:30
Anna Kim: Die große Heimkehr (Suhrkamp)
Museumsgesellschaft, Neue Str. 85, Ulm
Eintritt frei

Wir freuen uns, Anna Kim mit ihrem neuen Roman zu Gast zu haben!

Seoul, im April 1960. Johnny Kim, seine Geliebte Eve Moon und sein bester Freund aus Kindertagen Yunho Kang sind auf der Flucht vor der berüchtigten Nordwest-Jugend, einer antikommunistischen, paramilitärischen Schlägertruppe im Dienst der Regierung Südkoreas. Diese steht kurz vor dem Zusammenbruch, seit Wochen geht die Bevölkerung gegen den autokratischen Präsidenten Rhee auf die Straße. Gemeinsam wagen Johnny, Eve und Yunho die illegale Überfahrt nach Japan und finden Unterschlupf und Arbeit im koreanischen Viertel Osakas. Doch schon bald werden sie von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ein Mädchen ist verschwunden, und der Verdacht fällt auf Johnny …
Das Buch erzählt von den Folgen der Teilung der koreanischen Halbinsel und den Anfängen des heutigen Nordkorea, als die Gewaltherrschaft Kim Il Sungs noch in den Kinderschuhen steckte. Und es stellt sich der Frage: Wem gehört Geschichte? Den Siegern, die Archive verschließen und Dokumente schwärzen? Oder dem Einzelnen, der seine Erfahrungen von Verlust und Verlorenheit an andere weitergibt, Verlierer wie er selbst?

Rezensionen zum Buch finden Sie auf Perlentaucher.de
… und HIER gibt es eine Leseprobe.

Ihr Debüt „Anatomie einer Nacht“ überzeugte als bildmächtige und kunstvoll komponierte große Erzählung. Auch mit ihrem neuen Roman „Die große Heimkehr“ verbindet Kim sozialkritische Töne, Zeitgeschichte und einen unverwechselbaren Erzählklang, von dem Leser wie Feuilleton gleichermaßen begeistert sind.
Moderation: Lena Grundhuber
Musik: Ivan Antonic (Konzert)

Eröffnung – die Fotos

Wir freuen uns, daß zur Eröffnung mit Mohamed Amjahid  die Räume der Museumsgesellschaft Ulm bis auf den letzten Platz gefüllt waren – mehr als 170 Gäste. Wir danken Frau Dr. Dagmar Engels für die fabelhafte Moderation und Mohamed Amjahid für viele denk- und erinnerungswürdige Aussagen. Ein Abend, der aber bei allem Ernst der Thematik durchaus auch zum Lächeln und zu Heiterkeit Gelegenheit bot.  Die zunehmenden Einschränkungen und Beschneidungen der Meinungsfreiheit auch in vielen europäischen Ländern ließ uns einen Moment für das freie Wort und die Freiheit der Kunst nehmen – indem wir auch den Fall Deniz Yücel ins Gedächtnis riefen. Ein deutscher Journalist, der aufgrund obskurer Beschuldigungen in einem türkischen Gefängnis einsitzt ohne Aussicht auf Freilassung oder ein faires Verfahren.

Ein besonderes Zuckerl noch zum Ausklang: Die schöne Projektion von Andreas Hauslaib (Hauslaib Lichtwelten), der aus Sätzen und Zitaten von Kurt Tucholsky, Jean Paul und Arno Tauriinen eine wild wirbelnde Literaturwochenwortwolke entwarf, die den  zentralen Hans-und-Sofie-Scholl Platz in ein kleines Lichterspektakel verwandelte.

Wir danken Kathrin Häckert für die schönen Fotos!

Eröffnung der Literaturwoche Donau 2017: „Unter Weissen“

Heute ist Mohamed Amjahid bei uns zu Gast!
Wir eröffnen die Literaturwoche Donau 2017 mit dem ZEIT-Journalisten Mohamad Amjahid und seinem Buch „Unter Weissen“. Er beschreibt in seinem Buch den Alltagsrassismus in Deutschland und spricht über die Privilegien, die für weite Teile der Gesellschaft gelten – jedoch nicht für alle Menschen hierzulande.

HIER ein Bericht des ZDF (Link)

Mo. 24. April, 19:30
Mohamed Amjahid: Unter Weißen (Hanser Berlin),
Museumsgesellschaft, Neue Str. 85, Ulm
Eintritt frei

Wie erlebt jemand Deutschland, der dazugehört, aber für viele anders aussieht? MohamedAmjahid, Sohn marokkanischer Gastarbeiter und als Journalist bei der „Zeit“, wird täglich mit der Tatsache konfrontiert,  dass er nicht-weiß ist.
Grußwort: Iris Mann, Kulturbürgermeisterin Stadt Ulm
Moderation: Dagmar Engels
Projektion: Andreas Hauslaib

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