Literatursalon Donau

Monat: August 2018

Literatur unter Bäumen #4: Ursprünge – am 6. September 2018

Donnerstag, 6. September, 19.30 Uhr, im Kollmannspark: URSPRÜNGE
Jung+Jung Verlag, Salzburg-München
mit Verlegerin Anna Jung und Autorin Dagmar Leupold
Musik: Ivan Antonic

Ort: Kollmannspark (unter dem Neu-Ulmer Wasserturm)

JUNG+JUNG steht für Literatur, die dem Vergessen entrissen wird, aber auch für hochwertige zeitgenössische Belletristik, die nach einem neuen, eigenen Ausdruck sucht. Sprachliche Eigenständigkeit und die intellektuelle Neugier zeichnen die Autoren des Verlages aus, so auch Dagmar Leupold, die Verlegerin Anna Jung an diesem Abend nach Neu-Ulm begleitet. Wir reisen an die Ursprünge der Gegenwartsliteratur und blicken zugleich hinaus in die Zukunft der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

MUSIK: Ivan Antonic gehört zu den herausragendsten Akkordeon-Spielern seiner Generation und ist weit über unsere Region hinaus gefragt als Interpret und Pädagoge. Zu diesem Abend bringt er uns passende Musik aus dem europäischen Raum: Melodien, die unvergesslich ins Ohr gehen.

Eintritt: 7 Euro

Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen in der Stadtbücherei statt (Heiner-Metzger-Platz 1). Informationen hierzu erhalten Sie am Veranstaltungstag unter Tel. (0731) 7050-2121.

 

HEUTE: Lesung und Vortrag Bulgarische Literatur

HEUTE begrüßen wir in der Aegis Buchhandlung in Ulm Dr. Gertrud Roth-Bojadzhiev – und Ivailo Petrov durch seine Literatur. Es ist erstaunlich: Einer der profiliertesten und fantasievollsten bulgarischen Autoren, Ivailo Petrov, ist heute nahezu vergessen. Dr. Gertrud Roth-Bojadzhiev, Augsburg, stellt den bulgarischen Autor und die bulgarische Literatur zwischen 1900 und 1945 vor und wird insbesondere erklären, was es mit dem sehr eigenen bulgarischen Humor in dieser Zeit auf sich hat.

Montag, 27. August 2018, 19 Uhr:
Bulgarische Literatur (1): Ivailo Petrov
Vortrag und Lesung mit Dr. Gertrud Roth-Bojadzhiev
Veranstaltungsort: Aegis Literatur, Buchhandlung, Breite Gasse 2, Ulm
Unkostenbeitrag €

“ Ivajlo Petrov zieht alle Register von Humor und Satire, um der Bauernschläue der bulgarischen Landbevölkerung, ihren Sitten und Gebräuchen, Unsitten und Gebrechen die Ohren lang zu ziehen. Und wie er seine Seitenhiebe auf die Bürokratie der Macht in der Überzeichnung des pflichtbewussten Erzählers unterbringt, das ist so gut – Petrov könnte ohne weiteres einen Berg Stecknadeln so beschreiben, dass jeder ihn für einen Heuhaufen hält. (…)
(Aus dem Pressetext der deutschen Ausgabe von „Vor meiner Geburt …“ aus dem Avlos Verlag, der leider Mitte der 2000er aufhörte zu existieren)

Fotomotiv: Annie Spratt

Lesung und Vortrag: Bulgarische Literatur – am 27. August 2018

Montag, 27. August 2018, 19 Uhr:
Bulgarische Literatur (1): Ivailo Petrov
Vortrag und Lesung mit Dr. Gertrud Roth-Bojadzhiev
Veranstaltungsort: Aegis Literatur, Buchhandlung, Breite Gasse 2, Ulm
Unkostenbeitrag €

Es ist erstaunlich: Einer der profiliertesten und fantasievollsten bulgarischen Autoren, Ivailo Petrov, ist heute nahezu vergessen. Dr. Gertrud Roth-Bojadzhiev, Augsburg, stellt den bulgarischen Autor und die bulgarische Literatur zwischen 1900 und 1945 vor und wird insbesondere erklären, was es mit dem sehr eigenen bulgarischen Humor in dieser Zeit auf sich hat.

“ Ivajlo Petrov zieht alle Register von Humor und Satire, um der Bauernschläue der bulgarischen Landbevölkerung, ihren Sitten und Gebräuchen, Unsitten und Gebrechen die Ohren lang zu ziehen. Und wie er seine Seitenhiebe auf die Bürokratie der Macht in der Überzeichnung des pflichtbewussten Erzählers unterbringt, das ist so gut – Petrov könnte ohne weiteres einen Berg Stecknadeln so beschreiben, dass jeder ihn für einen Heuhaufen hält. (…)
(Aus dem Pressetext der deutschen Ausgabe von „Vor meiner Geburt …“ aus dem Avlos Verlag, der leider Mitte der 2000er aufhörte zu existieren)

Ein von Dr. Roth-Bojadzhiev übersetzter Auszug aus der Petrov’schen „Schöpfungsgeschichte“ wird Sie begeistern – ein heiterer, manchmal bissiger, immer geistreicher Humor. Sie werden erstaunt sein.

 

Alexander von Humboldt

Klare Lese-Empfehlung: Im „Buch der Begegnungen“  finden wir eine sehr gelungene Auswahl von Humboldts Aufzeichnungen: Begegnungen mit Sklaven, Frauen, die all ihre Kräfte aufbieten, um sich von ihren Peinigern loszureißen, um zu ihren geraubten Kindern zu gelangen und blühender Sklavenhandel im Kreislauf der blutig ausgebeuteten Arbeitskraft eines ganzen Kontinents. Humboldt hat seine Beobachtungen in seinen Reisetagebüchern genau festgehalten und gibt uns einen faszinierenden Einblick in ein Amerika vor 200 Jahren!

„Der Wunsch, entfernte Weltteile zu besuchen und die Produkte der Tropenwelt in ihrer Heimat zu sehen, ward erst in mir rege, als ich anfing, mich mit Botanik zu beschäftigen.“

Alexander von Humboldt: „Das Buch der Begegnungen. Menschen – Kulturen – Geschichten aus den Amerikanischen Reisetagebüchern“
Herausgegeben von Ottmar Ette
Manesse Verlag, München 2018
416 Seiten, 45 Euro

https://www.ndr.de/kultur/buch/Alexander-von-Humboldt-Das-Buch-der-Begegnungen,buchderbegegnungen100.html

 

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