Literatursalon Donau

Schlagwort: Museumsgesellschaft Ulm

Montag, 29. April, 22:30 Uhr: Nachtschwärmerinnen!

Heute feiern wir unser erstes Literatur Late Night der 2019er Saison – mit den drei „Nachtschwärmerinnen“ Constance Hotz, Silke Knäpper und Sibylle Schleicher.

Nachtschwärmerinnen: Die 1. Stadtschreiberin Neu-Ulm trifft Kolleginnen

Ort: Aegis Buchhandlung, Breite Gasse 2, ULM
Eintritt: 6 €
Achtung: Begrenzte Platzzahl. Maximal 25 Gäste möglich!

Constance Hotz (Foto rechts) ist die erste Neu-Ulmer Stadtschreiberin. An diesem Abend trifft sie auf die Autorenkolleginnen Silke Knäpper (Mitte) und Sibylle Schleicher. Worum es geht? Um Lieblingsautoren, Inspirationsquellen und lesenswerte Literatur abseits bekannter Pfade. Wie lesen Autorinnen, welche Zeilen von anderen Autoren lösen ihre eigene Fantasie aus?

 

Fotos von Guido Gerlach

Unser Literaturwochen-Fotograf Guido Gerlach hat mit aufmerksamem Blick die besonderen Momente der vergangenen Abende festgehalten. Wir freuen uns, diese Momentaufnahmen der Begegnungen mit Christian Lorenz Müller, Arno Kleibel, Tini Prüfert, Thomas Douglas, Mario Marchisella und weiteren Gästen mit euch zu teilen:

Lesung und Gespräch mit Christian Lorenz Müller am 26. April 2019, Club Orange

 

Live-Hörspiel „Der Amokläufer“ von Stefan Zweig, eingerichtet von Katja Langenbach.
Es spielten: Tini Prüfert, Mario Marchisella und Thomas Douglas.
Museumsgesellschaft Ulm, 27. April 2019

 

Literaturwoche Donau 2019: Der Amokläufer. Hörstück nach Stefan Zweig.

Wir laden herzlich ein zum dritten Abend im Rahmen der Literaturwoche Donau 2019:

Samstag, 27. April 2019, 19:30 Uhr
DER AMOKLÄUFER. Von Stefan Zweig.

Hör-Stück für zwei Stimmen und Gitarre
Mit: Mit Thomas Douglas und Tini Prüfert, Livemusik Mario Marchisella, Regie Katja Langenbach
Eintritt frei
Museumsgesellschaft Ulm

„Es war eine Qual, ihn anzuschauen: ich spürte aus seinem geduckten Wesen Scham, unendliche Scham, sich verraten zu haben an mich, an diese Nacht.“

Regisseurin Katja Langenbach hat aus Stefan Zweigs furioser Erzählung mit Tini Prüfert und Thomas Douglas ein Livehörspiel ganz im Sinne von Balzacs Comédie humaine gemacht. Die expressive Sprache, die den Leser sofort in das Geschehen hineinzieht, öffnet für universelle Themen: Das Exilantenschicksal, die (irrationalen) Mechanismen von Geschlechterrollen, die Besessenheit.

Zweigs Geschichte als fesselnde szenische Lesung verspricht ein Genuß zu werden.

 

Furios: Raoul Schrott bei der Literaturwoche Donau 2019!

Großartiger Auftakt der siebten Literaturwoche Donau 2019: Raoul Schrott erzählt über „Erste Erde“

Fotos: Florian L. Arnold

 

Besucherrekord in der Ulmer Museumsgesellschaft zum Auftakt der siebten „Literaturwoche Donau“. Zu verdanken hatten wir das auch einem Autor, der im wahrsten Sinne des Wortes allen Zuschreibungen zu Genres entgleitet. Ein Autor, der sich ein universales Wissen aneignet, dem es nicht genügt, sich über ein Thema zu informieren, sondern der alles bis auf atomare Ebene geistig durchdringt, bevor er es in Literatur verwandelt: Raoul Schrott.

Eine erzählte Reise durch das Universum – wie wir es sehen

Er las nicht aus seinem Buch. Er erzählte uns dessen Genese. Von der ersten Idee bis zur Vorbereitung des ersten Satzes. Erzählte von Gasen, die sich zu Sonnen ballen, die explodieren, erzählte uns, wieso in jedem Körper mindestens drei Sonnenexplosionen abgebildet sind (auf atomarer Ebene) und wieso Afrika mitten in Tirol beginnt. Von einer ebenso unfasslichen wie wundersamen Begegnung mit einem Schwarzbären auf der Jagd nach dem ältesten Stein der Welt. Und wieso wir alle eigentlich das Recht hätten zu sagen: Ich bin ein Schwamm.

Man muss „Erste Erde“ lesen.

Man muss „Erste Erde“ lesen. Man muss Raoul Schrott live erleben. Wir hatten das große Vergnügen. Und danken Dr. Christian Katzschmann (Theater Ulm) und Ralph Seiffert (Stadt Neu-Ulm) für ihre den Abend so wunderbar einleitenden Grußworte.

 

Raoul Schrott: Erste Erde. Epos.
848 Seiten
Hanser Verlag
Fester Einband
ISBN 978-3-446-25282-0

Text: Florian L. Arnold

Literaturwoche Donau 2019: Sprache und Identität. Lesung Christian Lorenz Müller am 26. 4. 2019

Wir laden herzlich ein zum zweiten Abend im Rahmen der Literaturwoche Donau 2019:

SPRACHE & IDENTITÄT: Lesung Christian Lorenz Müller
Freitag, 26. April, 19:30 Uhr

Gast: Verleger Arno Kleibel, Otto Müller Verlag
Eintritt AK 10 € (ermäßigt mit Literaturwochenpass)
EinsteinHaus, Club Orange – vh ulm

Christian Lorenz Müller, 1972 in Rosenheim geboren, ist gelernter Trompetenbauer. Sein Roman »Ziegelbrennen« beschreibt die Lebensgeschichte der Rosmarinka Quendler. Die gebürtige Kroatin hätte wohl ihr ganzes Leben in ihrem Heimatdorf verbracht, wäre sie als junges Mädchen nicht ausgerechnet an den Donauschwaben Raimund Quendler geraten. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs bedrängen Titos Partisanen den Hof der Quendlers, und so flieht die Familie nach Österreich. „Der Autor verfügt über eine Wortgewalt und ein Einfühlungsvermögen in die Protagonisten, die ihresgleichen suchen!“ (Freiburger Nachrichten).

„Mit Ziegelbrennen ist Müller ein vorzüglicher Roman gelungen: In seiner Sprache leuchten viele aparte Wörter und ausdrucksvolle Bilder hervor. Er verknüpft Familienschicksal und Politik und macht das lange Nachschwelen von Gewalt deutlich.“
// Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten //

Karte reservieren: LINK

Am 25. April 2019: Eröffnung der 7. Literaturwoche! Mit Raoul Schrott.

7. Literaturfestival unabhängiger Literatur in Ulm und Neu-Ulm
25. April 2019 bis 5. Mai 2019.

ERÖFFNUNG Donnerstag, 25. April, 19:30 Uhr

ERSTE ERDE. Eröffnung der Literaturwoche Donau 2019 mit Raoul Schrott
Grußwort Dr. Christian Katzschmann, Theater Ulm
Eintritt frei
Museumsgesellschaft Ulm, Neue Str. 93

Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis.
Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. Homers Heimat (2008) und seine Übertragung der Ilias (2008) sowie das Epos „Erste Erde“, das er uns an diesem Abend vorstellen wird.

„Erste Erde“ ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Vom Urknall über die Entstehung des Planeten bis hin zu uns unternimmt es den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Lebensgeschichten anschaulich zu machen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein ungemein dichtes, packendes, im Ton unwiderstehlich lyrisches Panorama.

 

Foto: © Peter-Andreas Hassiepen.

 

Literaturwoche Donau 2019: Siebte Auflage des Literaturfestivals

Wir finden ja, daß die schönsten, spannendsten Bücher von unabhängigen Verlagen gemacht werden. Wo Charakterköpfe und Individualisten, Kenner, Könner, Künstler und Spezialisten die besten Stoffe für den Leser zugänglich machen. Für solche Verlage haben wir 2013 die Literaturwoche ins Leben gerufen, für und mit diesen Verlagen gestalten wir die sechste Literaturwoche Donau, die am 25. April 2019 startet.

7. Literaturfestival in Ulm und Neu-Ulm
25. April 2019 bis 5. Mai 2019

Wieder freuen wir uns auf die besten Autoren aus unabhängigen Verlagen.
Wir kooperieren wie gewohnt mit der Museumsgesellschaft Ulm, vh ulm,
Buchhandlung Aegis (Ulm), „Fischerins Kleid“ sowie der Stadtbibliothek Ulm. Unsere „Literatur Late Night“-Reihe auf Neu-Ulmer Seite wird eine Fortsetzung finden.

Mehr dazu findet sich auf der Programmseite – Hier findet sich alles zum Programm, den Autoren, den Orten. Und wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns!

 

Literaturwoche Donau 2019

 

 

Wir sagen Danke.

10 Tage Literatur vom Feinsten aus den unabhängigen Verlagen. Wir durften uns über Lesungen und Auftritte von Künstlern aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Georgien und Argentinien freuen. Als Glanzpunkt am Ende des Festivals fand erstmals die Buchmesse Konturen in Ulm sowie im Museum Villa Rot statt mit 19 Verlagen.

Für die Fotos danken wir Kathrin Häckert, Nadja Wollinsky, Guido Gerlach, 2theNaturManufaktur und vielen anderen! >> Facebook: Nachklang

Heute: Verlage bei der Buchmesse Konturen

Welche Wiederentdeckungen lohnen? Welche Neuheiten muß ich lesen? Wer ist der künftige Liebling der Feuilletons? Das wissen wir – aber wir verraten es nicht. Schauen Sie selber und entscheiden Sie, was gelesen werden muß, was Ihren Verstand kitzelt und Ihre Fantasie beflügelt.

20 Verlage, 20 Programme, unendlich viele Einsichten. Heute ab 10 Uhr in der Museumsgesellschaft Ulm, Neue Straße 93, Eingang Kramgasse!
Dauer: Bis 17 Uhr.
Programm: http://literatursalon.net/konturen-28-29-april-2018/

 

HEUTE: Buchmesse in Ulm!

Ganz im Ernst: Was soll man an einem schönen Sonntag schon machen? Schon wieder grillen? Schon wieder an irgend einem Baggersee herumliegen und sich auf den Bauch schauen lassen? Sonnenbrand und Leibergedrängel? Lieber was Schönes anschauen und Bücher schmökern. Zu unserer ersten Ulmer Buchmesse HEUTE in der Ulmer MUSEUMSGESELLSCHAFT in der Neuen Straße 93 laden wir herzlich ein und versprechen, daß Sie dort viel mehr Schönes, Originelles und Wertvolles entdecken als an jeden Baggersee oder Grillplatz. Kommen Sie!

Sonntag, 29. April 10:00 – 17:00 in der Museumsgesellschaft Ulm e.V.
Neue Straße 85, 89073 Ulm

Programm am Sonntag, 29. 4. 2018

:: 13Uhr: Boris Kerenski & Ralf Friel stellen das Projekt „Moloko Print“ vor.

:: 14 Uhr: Axel Dielmanns neuester Band in der „16er“ Reihe: „Anstich!“. Saalbühne.

::15 Uhr: Hervorragend! Die Verlegerinnen Britta Jürgs (AviVa), Monika Bilstein (Peter Hammer Verlag) und Barbara Miklaw (Mirabilis Verlag) stellen aktuelle Toptitel ihrer Verlage vor. Saalbühne.

:: 16 Uhr: Die Kurt Wolff Stiftung stellt sich vor – mit Britta Jürgs.

Die Verlage

Aviva Verlag
Axel Dielmann Verlag
Atemwerft
Edition Dreiklein
Danubebooks
Guggolz Verlag
Ed. Mauerläufer
Secession Verlag
Limbus Verlag (fällt weg wg. Erkrankung)
Round-not-Square
SalonLiteratur Verlag
Topalian & Milani
Moloko Print
Stadtlichter Presse
Peter Hammer Verlag
Klöpfer & Meyer
Septime Verlag
Weidle Verlag
Maro Verlag

 

Impressionen vom Eröffnungsabend am 20. 4. 2018

Wir freuen uns, daß die Ulmer Fotografin Kathrin Häckert uns diese feinen Impressionen des Eröffnungsabends der Literaturwoche Donau 2018 zur Verfügung stellt. Wie man sieht – ein sehr heiterer Abend mit Verleger Ricco Bilger und seinem Autor Hernan Ronsino an der Seite seines Übersetzers Luis Ruby. Ebenso gelungen festgehalten: Unser Pianist des Abends Janis Pfeifer und Stadtschreiberin Sudabeh Mohafez sowie unser Laudator Ralph Seiffert von der Stadt Neu-Ulm.

Fotos: Kathrin Häckert, Ulm

Impressionen!

Wir haben vom Ulmer Fotografen Guido Gerlach einen schönen Satz Fotografien vom Eröffnungsabend der diesjährigen Literaturwoche Donau bekommen. Eine schöne Erinnerung an diesen Abend mit Hernan Ronsino, Luis Ruby und Ricco Bilger!

Das Dreigestirn

Wir freuen uns: Unsere Gäste Luis Ruby (Übersetzer), Hernan Ronsino (Autor) und Ricco Bilger sind da. Gleich geht es los.
Foto: Boris Kerenski.

„Gutes Übersetzen ist viel Handwerk und etwas Inspiration. Ein Glück, wenn beides zusammenkommt“

20. 4. 2018, 19:30 Uhr
Eröffnung der Literaturwoche Donau 2018 mit Hernan Ronsino & Luis Ruby (Übersetzer), Gespräch mit Verleger Ricco Bilger.
Haus der Museumsgesellschaft, Neue Straße 85, 89073 Ulm
Musik: Silber Quartett 

28. Juni 1999. Abelardo und sein Freund Bicho sitzen am offenen Feuer und beobachten Ameisen, die eine tote Kakerlake ausnehmen. Dieses Bild begleitet den Leser durch das Buch. Am Ende erweisen sich die Bemühungen der Ameisen als vergeblich, weil starker Regen einsetzt. Auch die Schrift einer Zeitung, die Abelardo Kieffer vor sich hat, verschwindet im Regen … Die beiden Freunde leben in Chivilcoy, einem Ort, der vom Erinnern lebt. Und das tun die beiden Männer während des Asados. Sie denken an die Anfänge ihrer Freundschaft, an die Unglücksfälle von der Kindheit bis ins Jetzt.
Hernán Ronsino erzählt in starken Bildern. Stimmen und Fragmente fügen sich zu einem atmosphärischen Ganzen. Das Chivilcoy der vergangenen sechzig Jahre, die dieser Kurzroman berührt, ist eine Kleinstadt in Auflösung.

„Gutes Übersetzen ist viel Handwerk und etwas Inspiration. Ein Glück, wenn beides zusammenkommt: Darum geht es mir.“ 
Luis Ruby ist einer der großen Übersetzer wenn es um Literatur aus dem Spanischen, Italienischen und Portugiesischen geht. So hat er Titel von Lorenzo Licalzi, Marco Malvaldi, Javier Márquez Sánchez und eben auch Hernán Ronsino übersetzt, mit dem er am heutigen Freitag in der Ulmer Museumsgesellschaft erstmals dessen in Kürze auf Deutsch vorliegendes neues Werk „In Auflösung“ vorstellt. Ein großer Roman über die vielen Schichten des Erinnerns.

 

 

 

Eröffnung – die Fotos

Wir freuen uns, daß zur Eröffnung mit Mohamed Amjahid  die Räume der Museumsgesellschaft Ulm bis auf den letzten Platz gefüllt waren – mehr als 170 Gäste. Wir danken Frau Dr. Dagmar Engels für die fabelhafte Moderation und Mohamed Amjahid für viele denk- und erinnerungswürdige Aussagen. Ein Abend, der aber bei allem Ernst der Thematik durchaus auch zum Lächeln und zu Heiterkeit Gelegenheit bot.  Die zunehmenden Einschränkungen und Beschneidungen der Meinungsfreiheit auch in vielen europäischen Ländern ließ uns einen Moment für das freie Wort und die Freiheit der Kunst nehmen – indem wir auch den Fall Deniz Yücel ins Gedächtnis riefen. Ein deutscher Journalist, der aufgrund obskurer Beschuldigungen in einem türkischen Gefängnis einsitzt ohne Aussicht auf Freilassung oder ein faires Verfahren.

Ein besonderes Zuckerl noch zum Ausklang: Die schöne Projektion von Andreas Hauslaib (Hauslaib Lichtwelten), der aus Sätzen und Zitaten von Kurt Tucholsky, Jean Paul und Arno Tauriinen eine wild wirbelnde Literaturwochenwortwolke entwarf, die den  zentralen Hans-und-Sofie-Scholl Platz in ein kleines Lichterspektakel verwandelte.

Wir danken Kathrin Häckert für die schönen Fotos!

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