Literatursalon Donau

Schlagwort: Rasmus Schöll

Morgen: Neueröffnung „Aegis Literatur“ in Ulm

Man darf schon mal feiern, wenn eine Traditionsbuchhandlung sich nach über siebzig Jahren noch einmal neu erfindet und wieder eröffnet.

Morgen öffnet „Aegis Literatur“ in Ulm die Pforten und startet mit einer ganzen Reihe von Lesungen, Livemusik und einem Auftritt des österreichischen Autorengenies Franzobel.

Nächtliches …

Wo sind Sie heute Abend um 22:30? Hoffentlich nicht im Bett.

Denn wir starten mit „Literatur Late Night“ zur Literaturwoche Donau. Drei AutorInnen im Austausch über drei phänomenale Bücher. Denn jeder Autor ist zunächst Leser. Aufmerksamer Leser. Heute Abend stellen drei Autoren aus der Region jeweils ein Buch ihres persönlichen Lieblingsautors vor – es wird leidenschaftlich geschwärmt, gestritten, gelesen!
Mit Florian L. Arnold, Silke Knäpper, Sibylle Schleicher

26. 4. 2018, 22:30 Uhr
Literatur-Late-Night #1: Drei Leckerbissen
Moderation: Rasmus G. Schöll
Ort: Galerie PUTTE, Brückenstraße 2, 89231 Neu-Ulm
Eintritt 6/4€ (frei für Besitzer e. Eintrittskarte zum Lyrikabend)
Mit Florian L. Arnold, Silke Knäpper, Sibylle Schleicher

27. 4. 2018, 22:30 Uhr
Literatur-Late-Night #2
Mit Boris Kerenski und Ralf Zühlke, Stadtlicher Presse
Ort: Galerie PUTTE, Brückenstraße 2, 89231 Neu-Ulm
Ein Verlag für Autoren wie Burroughs, Castañeda, Snyder und Beltrametti mit feiner Grafik: Lernen wir im Gespräch mit Boris Kerenski den Verleger Ralf Zühlke von der Stadtlichter Presse kennen!
Eintritt 6 / 4 € , (Frei für Besitzer e. Eintrittskarte zum Abend mit Jürgen Bauer)

Das wird gut …

Vom 20. bis 29. April gibt es an verschiedenen Orten in Ulm und Neu-Ulm wieder bekannte Autoren, aufstrebende Talente und interessante Verlage. Und eine wichtige Neuerung dazu.

> LINK Augsburger Allgemeine: „Was bei der „Literaturwoche Donau“ geboten ist“

 

Reisen Sie mit uns nach Tanger!

Do. 4. Mai, 19:30
Florian Vetsch, Boris Kerenski: Tanger Telegramm (Bilgerverlag)
Steinwerkstatt Vogel,  Wileystraße 21, Neu-Ulm
Eintritt 10* / 12 Euro

Florian Vetsch und Boris Kerenski nehmen Sie mit auf eine faszinierende Reise in eine Stadt, deren Name allein schon pure Poesie ist: Tanger. Die erste deutschprachige Textsammlung mit der Erinnerung an die „weiße Stadt“ Tanger. Während es in den spanischen, französischen, englischen und arabischen Sprachräumen längst Anthologien zu der weltliterarisch relevanten Stadt an der Meerenge von Gibraltar gibt, fehlte im deutschen Sprachraum bislang eine solche Textsammlung. Diese Lücke schließt das „Tanger-Telegramm“.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.02.2005

Ein Lesebuch, wie man es sich wünscht: voll lebenspraller Geschichten, vielseitig, schön aufgemacht, die einzelnen Beiträge gut eingebettet in einen editorischen Rahmen.
„Die Abenteurer und Literaten, die Exzentriker und die Gescheiterten, sie werden lebendig in den Texten bekannter und unbekannter Autoren (mit einem Schwerpunkt auf deutschsprachigen Texten). Viele davon sind hier erstmals veröffentlicht, also werden auch Tanger-Kenner noch fündig“. Dazu zahlreiche Collagen, alte Fotografien, Skizzen und Kalligraphien sowie ein Verzeichnis ausgewählter Literatur.
„Alles vorbildlich!“

Gehirnfasching mit radikalem Blech

Die Band buffzack der vier Münchner Musiker Andreas Unterreiner (Trompete/Flügelhorn), Lukas Jochner (Posaune), Florian Mayrhofer (Tuba) und Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug) präsentiert eine Musik, die sich stilistisch nur schwerlich in eine Schublade stecken lässt. Gewürzt mit einer Prise Humor und Poesie lassen die vier bunt gewandeten Herren eine Musik erklingen, die düstere Metal-Fans Arm in Arm verträumt schunkeln und betagte Damen (und Herren) die Musiker mit Feinrippunterwäsche bewerfen läßt. Voilá!

 

Eröffnung – die Fotos

Wir freuen uns, daß zur Eröffnung mit Mohamed Amjahid  die Räume der Museumsgesellschaft Ulm bis auf den letzten Platz gefüllt waren – mehr als 170 Gäste. Wir danken Frau Dr. Dagmar Engels für die fabelhafte Moderation und Mohamed Amjahid für viele denk- und erinnerungswürdige Aussagen. Ein Abend, der aber bei allem Ernst der Thematik durchaus auch zum Lächeln und zu Heiterkeit Gelegenheit bot.  Die zunehmenden Einschränkungen und Beschneidungen der Meinungsfreiheit auch in vielen europäischen Ländern ließ uns einen Moment für das freie Wort und die Freiheit der Kunst nehmen – indem wir auch den Fall Deniz Yücel ins Gedächtnis riefen. Ein deutscher Journalist, der aufgrund obskurer Beschuldigungen in einem türkischen Gefängnis einsitzt ohne Aussicht auf Freilassung oder ein faires Verfahren.

Ein besonderes Zuckerl noch zum Ausklang: Die schöne Projektion von Andreas Hauslaib (Hauslaib Lichtwelten), der aus Sätzen und Zitaten von Kurt Tucholsky, Jean Paul und Arno Tauriinen eine wild wirbelnde Literaturwochenwortwolke entwarf, die den  zentralen Hans-und-Sofie-Scholl Platz in ein kleines Lichterspektakel verwandelte.

Wir danken Kathrin Häckert für die schönen Fotos!

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