Literatursalon Donau

Schlagwort: Marco Kerler

Bastard Echo

Heute wirds wild. Mehr Lyrik, mehr Wildheit in der Lyrik, mehr Schönheit, mehr Härte:

26. April 2018, 19.30 Uhr
Mehr Lyrik geht doch! 
Ein Lyrikabend mit Martin Piekar und dem gutleut-verlag
Café d’Art Augsburger Str. 35, Neu-Ulm
Moderation: Marcus Golling
Musik: Isolde Werner
(in Kooperation mit dem KunstWerk e. V. )
>>„Bastard Echo“ heißt der Lyrikband von Martin Piekar, der 2014 beim Verlagshaus Berlin erschienen ist. Ein Echo, das nicht aufhören möchte zu klingen. „Zwei schwarze Blitze feiern Hochzeit zwischen meinen Augen.“ Unkonventionell vermischt der Frankfurter Autor dreckigen Underground mit Hochkultur. Später am Abend erfahren wir von Michael Wagener wie aus einem Ausstellungsraum in Frankfurt ein Verlag entspringt. 2002 wurde der >>gutleut-verlag gegründet, dessen Bücher nicht nur ein literarischer Hingucker sind. Wir verführen Sie aber auch mit Musik. Jazzerin Isolde Werner umgarnt den Abend mit Gesang und Gitarre. Einfach die Lauscher öffnen und staunen.
Eintritt: 10 / 8 € inklusive Literatur-Late-Night im Anschluss

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26. 4. 2018, 22:30 Uhr
Literatur-Late-Night #1: Drei Leckerbissen
Moderation: Rasmus G. Schöll
Ort: Galerie PUTTE, Brückenstraße 2, 89231 Neu-Ulm
Eintritt 6/4€ (frei für Besitzer e. Eintrittskarte zum Lyrikabend)
Jeder Autor ist zunächst Leser. Aufmerksamer Leser. Heute Abend stellen drei Autoren aus der Region jeweils ein Buch ihres persönlichen Lieblingsautors vor – es wird leidenschaftlich geschwärmt, gestritten, gelesen!
Mit Florian L. Arnold, Silke Knäpper, Sibylle Schleicher

Buchpremiere: Jedermann stirbt

Samstag, 17. 2. 2018, 19:30 Uhr
Buchpremiere: Jedermann stirbt mit Marco Kerler
Eintritt 5 € / frei für Mitglieder des „Literatursalon Donau e. V.“

Marco Kerler war 2017 der erste Ulmer „Stadtschreiber“, eingeladen von der „Literaturwoche Donau“. In den 14 Tagen, die das Festival dauerte, entstand der erste Prosatext des Ulmer Lyrikers – eine labyrinthische Erzählung, in der die Grenzen von Realität und Traum fließend sind.
Nun wird diese Erzählung als bibliophile Publikation des „Literatursalon Donau“ aufgelegt, die Gestaltung übernahm Florian L. Arnold. Am 17. Februar wird das Buch vorgestellt und Autor Kerler liest noch einmal aus seinem ungewöhnlichen Prosatext.
Wir laden herzlich ein zu diesem Abend im feinen Ulmer Fairtrade-Geschäft rund um schöne Kleidung „Fischerins Kleid“ (LINK)

Heute: das große Abschlussfest!

Liebe Freunde der Literatur,
es war wunderschön, es war erstaunlich, eigenwillig, bunt, oftmals sehr lustig (und nie hatten wir das richtige Mikrofon) – das schöne Literaturfestival in Ulm und Neu-Ulm, die „Literaturwoche Donau“, geht in die Zielgerade. Wir freuen uns auf ein großes Fest der Autoren und unabhängigen Verlage, der Livemusik und des Genusses:

Sa. 6. Mai, ab 15:00
Bitte zu Tisch! Ein Fest für die Literatur!
Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, Neu-Ulm
Eintritt (ganzer Tag) 11* / 16 Euro
Abendkasse (ab 19 Uhr) 5* / 7 Euro
(* für Mitglieder des Fördervereins „Literatursalon Donau e. V.“)

Stadtschreiber Marco Kerler ist die „TextFlechte“ …
Die „Flugfische“ heben ab …
Silke Knäpper liest „Hofkind“ und Ivan Antonic erfindet dazu herrliche Melodien …
Ulrich Holbein zündet die „Knallmasse“ …
Philip Krömer kredenzt neue Texte …
Dazu durchgehend: Musik, Kunst, Street Food.
Und abends illuminieren „Hauslaib Lichtwelten“ den Neu-Ulmer Himmel.

15:00, TextFlechte, Marco Kerler
16:00, Konzert, About Ally
17:00, Silke Knäpper (Musik Ivan Antonic)
18:00. Philip Krömer, „Kumari“
19:00, Lesung und Performance mit den „Flugfischen“
20:00, Ulrich Holbein, „Knallmasse“
ab ca. 21:30, Konzert, Habama Music

Genießen Sie mit uns dieses abschließende „Festmahl der Literatur“, frei nach dem großen Geist und Genießer Kurt Tucholsky:
„Entspanne Dich. Laß das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!“

Herzliche Grüße von den Machern der Literaturwoche Donau,

Florian L. Arnold, Rasmus Schöll
& Team: Kathrin Häckert, Marco Kerler, Klaus Rinkel

Heute: Mehr Lyrik geht nicht! 19:30 Uhr!

Heute abend,  Freitag, 5. Mai, feiern wir ab 19:30 Uhr die Lyrik im Ulmer Café „Jedermann“. Die Moderation übernimmt Marcus Golling (Augsburger Allgemeine).
Programmatisch festgezurrt unter dem Titel „Mehr Lyrik geht nicht!“ ist dieser Abend in Kooperation mit dem „KunstWerk e. V.“ in Ulm eine kleine feine Runde der Gegenwartslyrik.  Wir freuen uns  auf Heike Fröhlich, Adrian Kasnitz und Sascha Kokot, für die Musik sorgt der wunderbare Songwriter Liam Cairns!

Stadtschreiber Marco Kerler (2)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Jetzt hat er uns einen zweiten Auszug aus seinem Prosatext zugeschickt, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird:

„So ist das mit Ohrwürmern, die können einem ein Loch in den Kopf fräsen, ihre Eier hinein legen und weil dann so viel Gehirn fehlt, beginnt man zu lächeln, die ganze Zeit.
Nur das Lächeln verstockt ihm, als er die Augen der Alten spürt, auf seiner Haut, in seinem Gesicht, wie sie ihn abtasten, begutachten, als wäre er ein Stück Fleisch beim Metzger, das sie am besten noch blutig verschlingen möchte. (…)“

Stadtschreiber Marco Kerler (1)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Diesen ersten Textauszug seines Textes, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird, hat er uns übermittelt:

„Das Loch ist größer geworden, hebt und senkt sich, scheint zu atmen. Auch die Gestalt hat es verändert, nun trichterförmig, wartet und da beginnt eine dampfende Flüssigkeit sich ihren Weg zu bahnen, hinab in den Schlund. Zögerlich dreht sich der Trichter, wird schneller. Die Flüssigkeit strudelt, hinterlässt ein Geräusch, ein Gluckern, ist verschwunden. Wird Schwärze von Tageslicht geschlagen.“

Lesepunkte 2015

+++  28. 06. 2015  +++

Literaturwoche 2015:
Zwischen Hesse, Lenin und Handke:
Unser Abend mit dem Mirabilis-Verlag

Freitag, 26. Juni 2015, 14:00. Erhitzt steigen Johanna und Dieter Sander aus einem ICE, der sie bei sommerlichen Temperaturen ohne funktionierende Klimatisierung nach Ulm brachte. Was manch anderem ernsthaft die gute Laune zerschlagen würde, kann den beiden seit langem in Köln lebenden Künstler nichts von ihrer Fröhlichkeit und ihrer Vorfreude auf den Abend in Ulm nehmen.

Der gemeinsame Abend mit Verlegerin Barbara Miklaw, die Dieter Sander 2012 in den Vorarbeiten zu Lothar Strucks großartigem Buch über Peter Handkes Filmarbeit (Link) kennen lernte, war eine Begegnung mit einer „Überzeugungstäterin“. Denn wie die anderen Verleger, die uns in dieser Literaturwoche Ulm die Ehre gaben, verdient auch sie mit ihrem Verlag nicht, sondern ermöglicht mit erheblichem finanziellen und ideellen Einsatz Bücher, die die Leser brauchen. Das sind neben Erzählungen von Ingo Schramm, Rainer Rabowski, Lothar Struck, F. L. Arnold und Varik Bazil auch Sach- und Themenbücher.
Eines der wertvollsten dieser Bücher wohl Sanders Bericht über Fritz Picard (auszusprechen mit einem akzentuierten „d“!). Der Buchhändler und Antiquar pflegte nicht nur ein ungewöhnlich prominentes Netz von Kontakten – er ist in einer demnächst erscheinenden CD auch selbst zu hören. Ein ebenso kurzweilig und intelligent berichtender Zeitzeuge wie Dieter Sander selbst.

Der war nicht nur als Toningenieur beim WDR tätig, sondern lernte als Dokumentarfilmer wichtige Künstler und Politiker der 50er bis 90er Jahre persönlich kennen; viele Kontakte pflegt er bis heute.
Man wird in Kürze mehr von ihm lesen können – eine entsprechende Vereinbarung kam am Rande der Literaturwoche zwischen Barbara Miklaw und Dieter Sander zustande.
>> Programm des Mirabilis-Verlags

 

27. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Ein Resümee der 17tägigen Veranstaltungsreihe auf „Con=Libri“

Jan Haags Blog „Con=Libri“ widmet sich literarischen Nischen – besonders möchten wir seine Artikel zu Arno Schmidt in Ulm und der Gruppe 47 in Ulm empfehlen.
Nun hat er ein schönes Resümee der diesjährigen Literaturwoche verfasst und wir finden, dass er unsere Highlights sehr treffend beschreibt – nachzulesen auf Con=Libri und hier:
„Die Literaturwoche Ulm ist gelungener Gegenentwurf zu kommerziellen “Literatur-Festivals”, die ausschließlich auf prominente Namen und aktuelle Bestseller-Titel setzen. Der Nische, dem Besonderen wird hier Bühne und Forum geboten. Dabei schließen sich Anspruch und Zuspruch keineswegs aus. Es kommen Menschen zusammen, die an ernsthaftem, deshalb nicht weniger unterhaltsamen Austausch über Literatur, Autoren, Verlage und den Buchhandel interessiert sind. Zudem ist es den Verantwortlichen gelungen ein Angebot mit einem sehr breiten Spektrum verschiedenster Ausdrucksformen auf die Beine zu stellen. Ein reizvolles Konzept mit Zukunft.“
>> Hier weiterlesen …

 

25. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Zwischen Hesse, Lenin und Handke: Ein Abend mit dem Mirabilis-Verlag

Freitag, 26. Juni 2015, 19:30
Zwischen Hesse, Lenin und Handke: Ein Abend mit dem Mirabilis-Verlag
Ort: aus der Begegnung, Ulm, Grüner Hof 7, 89073 Ulm
Es liest Dieter Sander
Piano: Johanna Sander
Moderation: Florian L. Arnold

Dieter Sander arbeitete als Toningenieur für den WDR, unter anderem im Frankreich-Studio in Paris mit Peter Scholl-Latour. Er hatte eine eigene Filmproduktion, Cinta-Film, und erhielt seine fotografische Ausbildung bei Prof. L. Fritz Gruber. Er fotografierte u. a. bei der Entstehung des Films „Chronik der laufenden Ereignisse“ von Peter Handke. Bei seinen Reisen durch die Welt lernte Dieter Sander außergewöhnliche Menschen kennen: Schauspieler, Musiker, Bildhauer, Maler, Literaten und Politiker – und eben auch Fritz Picard, den Gründer der legendären Buchhandlung „Calligrammes“ in Paris. Er stellt uns sein Buch über Fritz Picard vor.
Verlegerin Barbara Miklaw spricht über ihren ungewöhnlichen Verlag, der Preziosen wie dem Buch Dieter Sanders eine Heimat gibt.

 

24. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Beitrag zum Abend mit Verleger Jörg Becken

Marco Kerler, Autor, schrieb uns eine schöne Reminiszenz an den lebhaften Abend mit Verleger Jörg Becken.
Nachzulesen auf der Seite BEITRÄGE.

 

23. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Literalottofotos!

Nun haben wir von Jan Eiden ein paar schöne Fotos vom Literalotto-Spezial-Abend im Café Animo bekommen. Nicht nur unsere Gäste und Literalottopaten werden sich über diese Erinnerung freuen: Fotos der Literaturwoche Ulm 2015

 

22. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Teatro Caprile: Von Dienstfischen und Wassertrompetern
am 21. JUNI 2015, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Ulm

Ein großartiger Theaterabend in der Stadtbibliothek Ulm mit dem „Teatro Caprile“!
Fotos vom Abend finden Sie hier: L I N K

 

20. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015:
Teatro Caprile: Von Dienstfischen und Wassertrompetern
am 21. JUNI 2015, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Ulm

Zur „Literaturwoche Ulm 2015“ gastierte das Wiener „Teatro Caprile“ mit einer furiosen Revue der skurrilen Szenen von Fritz von Herzmanovsky-Orlando. An zwei Abenden spielte das Ensemble seine überaus gelungenen Umsetzungen der Theaterstücke, Szenen und Fragmente des Wiener Schriftstellers, der 1954 in Meran starb und zu Lebzeiten nur einen Roman veröffentlichen konnte.

Fritz von Herzmanovsky-Orlando, geboren 1877 in Wien; war nach dem Studium einige Zeit als Architekt tätig, bevor er sich ganz dem zeichnerischen und literarischen Schaffen zuwandte. 1904/05 lernte er seinen dann lebenslangen Freund Alfred Kubin kennen und fand in München Anschluss an den Kreis der „Kosmiker“ um Karl Wolfskehl, Ludwig Klages und Alfred Schuler. Herzmanovsky-Orlando arbeitete 1904/05 als angestellter, danach als selbständiger Architekt. 1911/12 gab er wegen schmerzhafter chronischer Nierentuberkulose seinen Beruf auf. Da er von Haus aus finanziell unabhängig war, lebte er von da an als Privatier für die Kunst, zeichnete, sammelte, restaurierte und schrieb.

„Tarockanien“ hieß Torberg, als Parallelaktion zu Musils „Kakanien“, das Atlantis Herzmanowskys; beim Autor selber hieß es „Tarokei“, nach dem in Österreich hochgeschätzten Kartenspiel. In dem Land geht die Wonne nicht unter, wohl aber Verkehrsgerät: Zum Beispiel können „bedeutende Schnellzugslinien, deren Expresse unter Pomp, Gestank und Donner von irgend einer Grenzstation abgelassen werden, im Innern dieses Landes nach kurzer Zeit spurlos versiegen, nachdem sie zuerst den Speisewagen durch irgendeinen geheimnisvollen Abschuppungsprozeß verloren haben“.
>> LINK zur Facebookseite

 

18. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015
Johann Martin Miller – ein Ulmer Barockdichter
19. 6. 2015, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Ulm

Im Rahmen der Literaturwoche 2015 findet in der Stadtbibliothek Ulm am Freitag, den 19. Juni um 19:30 ein ganz besonders ulmischer Abend für den Ulmer Barockdichter Johann Martin Miller statt.
Johann Martin Miller ist als Verfasser des seinerzeit größten Kassenschlagers nach Goethes „Werther“ bekannt. Seine Gedichte sollten den Sohn der Stadt Ulm zeitweise im ganzen deutschen Sprachraum bekannt machen, Kollegen wie Goethe oder Mörike beeinflussen und Miller einen Platz in der Literaturgeschichte verschaffen. Ihr Ton und ihre Poetik, und damit auch die des produktiven “Nonnenlieddichters” Miller, klingen noch in den Werken Goethes, Mörikes und der Gebrüder Grimm nach.

Literaturwissenschaftler Michael Watzka hat vor kurzem im Berliner Elfenbein Verlag erstmals dessen sämtliche Gedichte herausgegeben.
Eintritt frei.

Johann Martin Miller
Die Zufriedenheit

Was frag’ ich viel nach Geld und Gut,
Wenn ich zufrieden bin!
Gibt Gott mir nur gesundes Blut,
So hab’ ich frohen Sinn,
Und sing’ aus dankbarem Gemüt
Mein Morgen- und mein Abendlied.

 

17. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015
Jajaverlag in der Ulmer „Stiege“ zu Gast
17. 6.2015, 19:30 Uhr, freier Eintritt

JAJAverlag ist Kult, die „Machwerke“ – wie Verlegerin Annette Köhn ihre Bücher liebevoll nennt – sind grafische Schmuckstücke und mit zahlreichen Preisen gekürt. Und wenn sie für ein tolles Buch auch mal den finanziellen Ruin riskiert, gehört das zum Verlagsleben.
Das aktuelle Projekt „Tobisch“ von Joachim Brandenberg stellen wir vor und mit ihm viele funkelnde Jaja-Buchperlen.
Grafische Blätter und Auszüge aus “Tobisch” und anderen Jaja-Büchern sind ab 1. Juni (bis 1. Juli) in der neuen Tête-à-Tête Galerie Neu-Ulm zu sehen.
Die Stiege zeigt außerdem ab sofort grafische Blätter aus dem bei Jaja erschienenen Buch „This is not Uganda“ von Tine Fetz.
JAJA auf STIEGE: Annette Köhn und Joachim Brandenberg
Ort: Stiege Ulm (Treppenabgang an der Herdbrücke, Donaustraße Ecke Rosengarten in Ulm)

 

17. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015
Markus Hablizel zu Gast

„Heißen Sie wirklich so oder ist das ein Künstlername?“
Zugegeben: Hablizel ist schon ein sehr cooler Name für einen Verlag. Aber nicht ein erfundener. Der Verlag heißt so wie sein Macher und Markus Hablizel ist Überzeugungstäter. Nachdem er für „SPEX“ und für den Suhrkamp-Verlag gearbeitet hatte, stieß er auf den Roman „Skunk“ des amerikanischen Autors Justin Courter. Das Buch hatte noch keinen deutschen Verlag. Weil es Markus Hablizel so gut gefiel, ließ er es übersetzen und gründete einen Verlag. Fast hätte ihn das in den Ruin getrieben. Doch er fand einen Ausweg und heute ist sein Verlag eine der ersten Adressen, wenn es um „realistische Literatur mit einem Einschlag ins Fantastische“ geht. Zu den Autoren in seinem Programm gehören unter anderem Lars Popp, Wolfgang Frömberg, Peter Neitzke und Dietmar Dath – von dem Hablizel sagt: „Einer der besten deutschen Autoren der Gegenwart“.
In der „Schneiderei“ in Ulm erzählte Markus Hablizel zwei Stunden lang gut gelaunt vor einem interessierten Publikum von Autorenbegegnungen, von Verlegerträumen und aus der Verlagsszene.
Über diesen gelungenen Gesprächsabend hat Autor Marco Kerler (Ulm) einen ganz besonderen Beitrag verfaßt: LESEN

 

16. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015
Im Garten der Buchgelüste

5 Uhr morgens.
Noch ein paar Stunden Schlaf nach einem Literaturabend, der nachwirkt. Müdigkeit will nach so einem Abend einfach nicht eintreten.

Stefan Weidle (Weidleverlag) und Jörg Sundermeier (Verbrecherverlag) sprachen im Botanischen Garten über ihre Arbeit. Über Bücher, die man machen muß, selbst wenn alle wirtschaftlichen Aspekte dagegensprechen. Über das Entsetzen, das einen befällt, wenn Bücher als „Profit Center“ etikettiert werden. Sie sprachen über ihre Arbeit in der „Kurt-Wolff-Stiftung“, die sich für unabhängige Verlage und Buchhandlungen einsetzt. Sie sprachen über TTIP und wie dieses Konstrukt das Ende der Buchlandschaft inklusive aller etablierten Buchhandelsstrukturen aufzulösen droht.
Aber vor allem sprachen sie über Bücher. Schöne Bücher. Bücher, die man gemacht haben muß. Etwa das grandiose Buch „Donner über dem Meer“ von Heinrich Hauser, das Stefan Weidle als „tatsächlich die schönste Prosa, die ich jemals herausgeben durfte“ bezeichnet.

Er las einen kleinen Auszug aus dem Buch, eine nach Erde, Salz, Nässe riechende Verlockung in ein Irland im Dauerregen. Da ist ein Schriftsteller mit sich allein, muß allein sein, um einen Roman zu vollenden, der sich ihm verweigert. Dieser handelt von einem Mann und einer Frau, die sich in nächtlicher Großstadt begegnen. Er nimmt sie mit auf sein Zimmer, doch bevor er etwas über sie erfahren kann, muss er den Notarzt holen. Zugleich kämpft der Schriftsteller mit dem Land. Und fährt wütend aus der haut, weil er ein sterbendes Schaf nicht am Leben erhalten kann. Ein wortmächtiger, poetischer, emotional packender Roman, fragmentiert, in eindrückliche Szenen eines vagabundierenden Lebens in Irland verpacktes Statement. Es geht nicht darum, einen Roman zu schreiben. Es geht um die Gestalt der Welt, wie wir sie durch die Sprache erschaffen.
Stefan Weidle empfindet einen solchen Respekt vor dem Autor, daß er gerne eine ungewöhnliche Aufgabe übernahm: Er ist Erbe der Grabstelle Hausers und kümmert sich um deren Erhaltung: „Als es darum ging, daß das Grab in Dießen am Ammersee aufgelöst werden sollte, sträubte sich in mir alles. Also habe ich das Grab übernommen um es zu erhalten“.

Jörg Sundermeier las unter anderem aus dem Buch „Das Leseleben“ des 1927 geborenen Georgiers Giwi Margwelaschwili. Eine editorische Glanzleistung: Jedes der 1500 Exemplare dieses Buches ist einzigartig. In jedem sind die Texte und Illustra­tionen in neuer Reihenfolge miteinander kombiniert. Jedes Unikat ist fortlaufend nummeriert. Denn es geht um die Frage, wie die fiktionale Welt eines Buches entsteht. Wer führt das Leseleben? Der Lesende? Die Buchfigur – die auch ohne den Leser existiert und sich entwickelt. Oder am Ende gar die Buchstaben, etwa das „O“, das von zwei „T“s erdrückt wird?
Sundermeier sprach ebenfalls über Georg Kreisler. Der Verbrecherverlag publizierte das einzige Bändchen mit Lyrik des Wiener Satirikers. Interessante Fußnote: „Er hat verboten, daß aus diesen Versen Vertonungen gemacht werden. Er selbst wollte die Gedichte auch nicht vertonen“, erklärt Sundermeier. Kreisler war 83, als er seinen ersten Gedichtband mit Sundermeier vorstellte.

Zuletzt betrat als Gast der Verleger und Publizist Markus Hablizel die Bühne. Mit seinem Hablizel-Verlag setzt er fort, was Weidle und Sundermeier seit vielen Jahren verlegerisch umsetzen: Die Idee eines inhabergeführten Verlages, der von einer vertrauensvollen und langfristigen Zusammenarbeit von Autor und Verlag lebt. So entstehen richtig gute Bücher.

19:30 Uhr.
Der Abend beginnt.
45 Gäste im Gewächshaus des Botanischen Gartens, die noch nicht wissen, daß sie zweieinhalb Stunden lang gebannt an den Lippen der Verleger hängen werden.

15. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Heute abend im
Botanischen Garten der Universität Ulm
* bei jedem Wetter! *

HEUTE, Montag, 15. Juni, 19:30 Uhr lernen wir im Botanischen Garten der Universität Ulm die beiden Verleger Stefan Weidle und Jörg Sundermeier kennen. Stefan Weidle widmet sich mit seinem Verlag der Literatur der 20er und 30er Jahre und Übersetzungen fremdsprachiger Gegenwartsliteratur. Die Kunst erhält in Form von Kunstkatalogen einen Raum, sowie bei der Umschlagsgestaltung durch Künstler.
Jörg Sundermeier gründete seinen Verbrecher-Verlag, weil er vom manischen Leser zum Publizisten werden wollte.
Zwei herausragende Verlegerpersönlichkeiten unterhalten sich amüsant und unzensiert über Autoren, Buchmarkt und die Entdeckerfreude des Verlegers an wiederentdeckten Klassikern und Literatur der Zukunft.
Ein Überraschungsgast komplettiert die Gästeliste des Abends.

Montag, 15. Juni 2015, 19:30 Uhr  |  Verbrecherverleger und Entdeckerfreuden: Stefan Weidle und Jörg Sundermeier
Ort: Botanischer Garten der Uni Ulm, Gewächshaus
* Veranstaltung findet auch bei typischem Ulmer Wetter statt! *
Eintritt: 6 / 4 €
Facebook: LINK

Weidle & Sundermeier im Botanischen Garten Ulm am 15. 6. 2015 um 19:30 UHR

Weidle & Sundermeier im Botanischen Garten Ulm am 15. 6. 2015 um 19:30 UHR

 

14. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Worte von Marco Kerler zu „Schöne Aussichten“

Am 14. 6. waren wir in der vollbesetzten „Schneiderei“ in Ulm mit „Münch & Sauer“ zu Gast. Ein großartiger, politisch-satirischer Kabarettabend. Marco Kerler, Autor aus Ulm, hat seine Eindrücke festgehalten. Zu finden auf unserer „Beiträge“-Seite (LINK)
Wir freuen uns auch, daß Literaturblogger Jan Haag, dessen Seite CON=LIBRI wir einem aufmerksamen Blick empfehlen möchten, über den Abend der Arno-Schmidt-Gesellschaft schrieb. Auch diesen Text finden Sie in den „Beiträgen“.

 

13. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Schöne Aussichten
mit „Münch & Sauer“

Wer kann mit Worten und Formulierungen treffender arbeiten wie Kabarettisten?
Mitten ins Schwarze treffen mit ihrem querköpfigen Kabarett Hanna Münch und Heike Sauer. Sie lassen ihren Blick schweifen, nicht schleifen.
Morgen, 14. Juni um 19:30 Uhr im Café „Schneiderei“ in Ulm (Schillerstraße 1/4)

 

13. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Arno Schmidt
und „Applausordnung“

Bernd Rauschenbach und Susanne Fischer von der Bargfelder „Arno-Schmidt-Stiftung“ stellten die Korrespondenzen des eigenwilligen Autorengenies vor, die man im Buch “Und nun auf, zum Postauto!” nachlesen kann. Darin versammelt: Briefe von Arno Schmidt an Max Ames, Alfred Andersch, Max Bense, Gerda Berger, Walter Boehlich, Heinrich Böll, Jörg Drews, Heinrich Dröge, Heinz Jerofsky, Lucy Kiesler, Ernst Krawehl, Ernst Kreuder, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Rudolf Walter Leonhardt, Jürgen Manthey, Wilhelm Michels, Else Murawski, Claus Nissen, Bernd Rauschenbach, Jan Philipp Reemtsma, Hans Riebesehl, Eberhard und Dorothea Schlotter, Clara Schmidt, Johannes Schmidt, Siegfried Unseld, A. Paul Weber, Hans Wollschläger u. a.
Wir erfuhren an diesem Abend, warum Arno Schmidt und Martin Walser nie mehr zu Freunden wurden und mit welch warmen Worten Schmidt seinen Kollegen Hans Wollschläger tröstete, als dessen Erstling von der Presse nur veralten aufgenommen wurde. Zuletzt auch eine interessante Fußnote: Schmidt, der sich immer wieder durch finanziell prekäre Situationen bringen mußte, bekam 1977 von Jan Philip Reemtsma das großzügige Angebot einer Unterstützung – wahlweise als monatliche Zahlung oder als Einmalzahlung. Schmidt bezog diese Förderung auf ein ganz spezielles Buchprojekt, den „Lilienthal“ – der auch in den letzten beiden Lebensjahren Schmidts nicht mehr aus dem Fragmentstadium herauskam.
Am Freitag, 13. 6. las Bernd Rauschenbach aus seinem eigenen Prosawerk „Applausordnung“ – der Mensch als Tier, das auftritt.
[TEXT: Arnold]

>> Und nun auf, zum Postauto! Suhrkamp Verlag 2013. 296 Seiten. ISBN 978-3-518-80370-7

 

10. 06. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – Eröffnung mit Tex Rubinowitz

Dünn, quirlig, mit lebendig blitzenden Augen und erstaunlicher Gestik gesegnet ist dieser Tex Rubinowitz, 1961 geborener Wahl-Wiener und Sieger des renommierten Bachmannpreises 2014 in Klagenfurt. Zur Literaturwoche Ulm 2015 hatte sich Initiator Florian L. Arnold diesen Autor und Zeichner als Eröffnungsgast gewünscht; ein Wunsch, der nun in der Museumsgesellschaft Ulm in Erfüllung ging. Wortreich, mit voluminöser Gestik und eindrucksvoller Mimik, hielt es den Mann nicht auf dem bereitgestellten Stuhl. Um sich in dem von Neugierigen überfüllten Saal der Museumsgesellschaft Ulm Gehör zu verschaffen, stieg Rubinowitz auf einen Stuhl – und blieb fast den ganzen Abend über dort. Er ließ keinen Platz für Eröffnungszeremonien, Formalitäten, Konventionen. Man kann es ihm nicht verübeln: Als Autor, Zeichner und Musiker hat schließlich seinen Ruf als Außenseiter und charismatischer Unangepasster zu verteidigen. Das ist ein Fulltime-Job mit einem Bachmann-Preis in der Tasche, 53 wechselvollen Jahren auf dem Buckel und einer ehrenden Ausstellung im Wiener Museum „Leopold“.

Aus seinen Büchern „Irma“ und „Die Sieben Plurale von Rhabarber“ las der Autor ein wenig vor. Wenig. Lieber erzählte er Schnurren und Anekdotisches rund um die Entstehung der Bücher, machte Witze und Wortspiele; wenn Rubinowitz auf der Bühne steht, sollte man besser auf alles gefasst sein. Ein paar mag es gegeben haben, denen der Abend nicht gefiel. Das Gros der Gäste wußte den unkonventionellen und begabten Erzähler freilich zu schätzen, der zuletzt fleißig Bücher signierte oder mit kleinen Zeichnungen verzierte.
Beispiele seiner Begabung als Karikaturist und Cartoonist zierten die Wände der Museumsgesellschaft – zu sehen sind diese mit klarem Strich skizzierten Cartoons bis 1. Juli im Foyer der Ulmer Stadtbibliothek unter dem Titel „Wollen wir uns Nichtduzen?“ (LINK)

Bei der Literaturwoche Ulm, die sich über fast drei Wochen erstreckt, wird es um die kleinen, um die unabhängigen Verlage gehen, denn: „Diese Verlage veröffentlichen Literatur noch, weil sie an die Literaten glauben, und nicht an den Profit.“
[TEXT: Arnold]

>> Presse-Spiegel

 

30. 05. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – die Ausstellungen

Literatur gewinnt immer durch das schön gestaltete Buch. So legen wir bei der diesjährigen Auflage der Literaturwoche auch Wert auf kleine Präsentationen schöner buchgrafischer Werke.
Ab 1. Juni sind in der Neu-Ulmer TAT-Gallery Arbeiten und Bücher des innovativen und verspielten Jajaverlags zu sehen. Die Eröffnung findet am 1. 6. um 19 Uhr statt. Die Bücher kann man bei Jastram (Schuhhausgasse, Ulm) erwerben – und findet dort auch eine Reihe amüsanter Kleinigkeiten und Non-Book-Gags von Jaja.

Ab dem 3. Juni zeigt das Café Schmizz am Judenhof in Ulm eine Auswahl von Thomas-Pynchon-Zeichnungen des Zeichnergenies Max Häring aus Giengen. Härings Zeichnungen spinnen die psychedelisch-bildmächtigen Welten des mythischen amerikanischen Autors kongenial weiter – wir freuen uns, daß der Künstler in die Bresche der Ausstellung mit Werken des Klakverlags springt und uns seine unnachahmliche Kunst zum Buch zeigt. (bis 10. 7. 2015).
>> FLYER zum Download

Nicht zuletzt wird die schon zum Eröffnungsabend gezeigte Cartoonkunst von Tex Rubinowitz ab 11. Juni im Foyer der Stadtbibliothek Ulm zu sehen sein. Rubinowitz‘ Figuren sind scheinbar einfach gezeichnet – aber hinter der klaren Linie und den lakonischen Sprüchen verbirgt sich saftige Satire und melancholischer Wahnwitz!

 

14. 05. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – das Programm

Die Literaturwoche Ulm wirft einen Blick auf kleine und unabhängige Verlage.
Was passiert dort, wo Verleger und Autoren noch ganz nah zusammen arbeiten?
Wer sind die Literaturmacher und -klassiker von Morgen?
Mit unseren Kooperationspartnern stellen wir ungewöhnliche neue Autoren und Verleger, eigenwillige Verlagsprogramme und Wortkünstler vor.
LINK zum Flyer (ISSUU)

 

Übersicht

Di., 09. Juni, 19:30 Uhr,
Eröffnung – mit TEX RUBINOWITZ
Eröffnung der Ausstellung mit Zeichnungen von Tex Rubinowitz
Museumsgesellschaft Ulm

Do., 11. Juni, 19:30 Uhr
Ein Abend für Arno Schmidt – mit Bernd Rauschenbach und Susanne Fischer,
Kulturbuchhandlung Jastram

Fr., 12. Juni,
Ein Abend mit Bernd Rauschenbach
19:30 Uhr, Kulturbuchhandlung Jastram

So., 14. Juni,
„Schöne Aussicht“: Literaturkabarett, 19:30 Uhr,
Café „Schneiderei“

Mo., 15. Juni, 19:30 Uhr
Stefan Weidle und Jörg Sundermeier,
Botanischer Garten der Uni Ulm

Di., 16. Juni, 19:30 Uhr,
Hablizel: small parts isolated and enjoyed,
Wiley-Kiosk, Neu-Ulm

Mi., 17. Juni, 19:30 Uhr,
Jaja auf Stiege,
Stiege Ulm

Do., 18. Juni, 19:30,
LiteralottoSpezial mit Markus Hablizel, Birgit Böllinger und Josef Feistle
Café ANIMO!

Fr., 19. Juni, 19:30 Uhr
Johann Martin Miller,
Stadtbibliothek Ulm

Sa, 20. Juni, 20 Uhr
Brett im Schtoi, Pfaffenhofen a. d. Roth:
Teatro Caprile: Wassertrompeter und Dienstfische

So., 21. Juni, 19:30 Uhr
Teatro Caprile: Wassertrompeter und Dienstfische 2,
Stadtbibliothek Ulm

Di., 23. Juni, 19:30 Uhr
KLAK-Verleger Jörg Becken,
Griesbadgalerie

Fr., 26. Juni, 19:30 Uhr
Dieter Sander & Mirabilis Verlag
Haus der Begegnung Ulm

 

 

29. 03. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – die Mitwirkenden, Teil 1

Folgende Stationen werden unsere diesjährige Entdeckungsreise in die Welten unabhängiger Verlage begleiten:
– Museumsgesellschaft Ulm
– Griesbadgalerie Ulm
– Stadtbibliothek Ulm
– „Stiege“ Ulm
– Botanischer Garten der Universität Ulm
– Kulturbuchhandlung Jastram
– Wiley-Kiosk, Neu-Ulm

Wir freuen uns, daß folgende Verlage bislang zugesagt haben:
Mirabilis-Verlag
Jaja-Verlag
Hablizel-Verlag
Weidle-Verlag

Unser Eröffnungsgast am 9. Juni ist Tex Rubinowitz, der über seine Tätigkeiten als Autor und Karikaturist schreibst und uns seinen neuen Roman IRMA vorstellen wird.

 

29. 01. 2015 ///////////

Literaturwoche 2015 – mit TOBISCH!

Der Berliner Jaja-Verlag von Annette Köhn wird uns bei der Literaturwoche 2015 die Ehre geben – nachdem wir 2014 wegen der übermächtigen „Konkurrenz“ durch das Fußball-WM-Finale zurücksteckten. Zu den Dingen, auf die wir uns sehr freuen, gehört auch das neueste Jaja-Werk, der Tobisch. Anette besucht uns im Juni mit vielen neuen Büchern und einem fabelhaften meisterlichen Comicwerk: Tobisch – gezeichnet von Joachim Brandenberg.

Man nehme: Eine alte Kurzgeschichte des virtuosen O. Henry, einen talentierten und gewieften Comic-Autor mit seinen modernen Werkzeugen der Bildbearbeitung, sowie viel Rafinesse und Sorgfalt. Und man bekommt: Eine Literaturadaption in Form einer ästhetisch geradezu überrealistischen Graphic Novel.
Die Geschichte handelt vom deutschen Einwanderer Tobisch, der auf der Suche nach seiner verschollenen Verlobten die ganze Stadt mit handgezeichneten und ausführlichen Steckbriefen tapeziert.
Über die wird Johann, ein weiterer Einwanderer aus Deutschland auf Tobisch aufmerksam und nimmt sich seiner an. Er versucht ihm zu helfen, aber auch von seinen Sorgen abzulenken, was bei dem durchweg manisch wirkenden Tobisch nicht recht gelingen will. Die beiden geraten in einen Strudel der Ereignisse, von einem Besuch auf Coney Island, über die Prophezeiung einer Wahrsagerin, neuer Bekanntschaften mitsamt Verständigungsproblemen und konträren Beweggründen, bis schließlich Tobisch seine Geschichte selbst zu Ende dichtet.

AKTUELL sucht dieses großartige Projekt noch Unterstützer auf STARTNEXT – wir bitten euch, nehmt diese Möglichkeit einer Unterstützung ernst und helft, ein einmaliges Comicbuch in die Welt zu bringen!

TOBISCH-Video

 

14. 01. 2015 ///////////

LiteraLotto startet!

Am 16. Februar startet in der Ulmer „Kulturbuchhandlung Jastram“ (LINK) das neue Literatur-Mitspielformat LiteraLotto. Mehr aktuell auf der Blogseite und auf Facebook.

 

 

04. 12. 2014///////////

Ideensammeln für 2015, Teil 2 – ein Gast aus Wien …

Wir sind mitten in der Planung für die nächste Literaturwoche und freuen uns, schon mal die Eröffnung am 9. Juni 2015 mit einem ganz besonderen Gast bekannt geben zu können: Tex Rubinowitz wird uns in Ulm die Ehre geben, als Autor und Karikaturist. Tex Rubinowitz, der in Hannover geboren wurde und in Wien lebt, hat den 38. Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Seine „wilde, schöne und sehr seltene Liebesgeschichte“ mit dem Titel „Wir waren niemals hier“ überzeugte die Jury in Klagenfurt – die humorige Texte traditionell eher nicht in die engere Auswahl läßt.

Seine Cartoons erscheinen unter anderem im Wiener Stadtmagazin Falter, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und im Satiremagazin Titanic. Er veröffentlichte zahlreiche Texte im Blog „Riesenmaschine“.

Na, das geht doch schon gut los …

Euer Literaturwoche Ulm-Macher Florian L. Arnold

 

06. 09. 2014///////////

Ideensammeln für 2015 – die nächste Literaturwoche gewinnt Form

Dieses Jahr ließen wir uns wenig Zeit – die nächste Literaturwoche wird dafür um so ruhiger geplant. Und doch haben wir schon die ersten Ideen auf dem Tisch und freuen uns, daß mit der Stadtbibliothek Ulm ein weiterer Kooperationspartner gefunden ist. Wieder werden wir mit der „Stiege Ulm“ und dem Theater Neu-Ulm zusammenarbeiten, und auch für den Spielort „Botanischer Garten der Universität Ulm“ formieren sich gerade konkrete Ideen.

Ein paar schöne Meldungen unserer diesjährigen Teilnehmer möchte ich an dieser Stelle gerne weitergeben: Der Würuburger Stellwerck-Verlag hat es geschafft und die Villa „Jungnickl“ anmieten können, um dort ab kommendem Winter Lesungen, Poetry-Slams und auch Performances und Ausstellungen anbieten zu können. Eine tolle Initiative, die Nachahmer finden sollte! LINK

Am 9. Oktober findet auch wieder unser CHAOSLESEN statt. LINK
Das haben wir mit Autorin Renate Hartwig ein „lebendes Gästebuch“, das sich vor Kontroversen und Krisen nicht scheut und als die „Mutter Courage“ unter den deutschen Sachbuchautor(inn)en gilt.
Am 6. November und am 4. Dezember steigen dann die Chaoslesen-Ausgaben im letzten Quartal. Wer mehr erfahren möchte, schaut bitte immer wieder mal auf dieser Seite und auch auf der Facebookseite der Literaturwoche nach!

 

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