Literatursalon Donau

Schlagwort: Literaturwoche Donau 2017

Wir sagen Danke!

Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Unterstützern, Sponsoren, unzähligen Helfern und den Verlegern und Autoren bedanken, es war eine wunderbare Zeit.
Wir sagen vielen Dank an das grandiose Publikum!

Wir freuen uns, daß die Presse unsere Veranstaltungen sehr aufmerksam verfolgte, so daß auf unserer Website nun ein schöner Rückblick aus Artikeln zur Verfügung steht!

Dank Kathrin Häckert haben wir auch eine schöne Foto-Dokumentation, die es ebenfalls auf unserer Website gibt.
… und hier eine sicherlich noch wachsende Liste von interessanten Lese-Empfehlungen der Autoren.

Wir sagen Danke – freuen uns auf ein Wiedersehen – und wünschen rundum einen gelungenen Sommer und ein erfolgreiches (Literatur-)Jahr!

 

Herzliche Grüße von den Machern der Literaturwoche Donau,

Florian L. Arnold, Rasmus Schöll
& Team: Kathrin Häckert, Marco Kerler, Klaus Rinkel

Presse-Resümee

Auch die Presse blickt zurück auf unsere Literaturwoche Donau 2017 – und kommt zu einem recht einhelligen Ergebnis:
„Familiäre Atmosphäre: Das Lese-Festival sprach mehr Menschen an als erwartet“, schreibt die Neu-Ulmer Zeitung, und darf verkünden: „Für die nächste, die sechste Kulturwoche im kommenden Jahr, wollen Arnold und Schoell noch etwas mehr bieten: eine kleine Buchmesse. Dort finden vor allem hochwertig gestaltete, qualitativ gut gemachte Bücher ihren Platz. (…)“

„Schön, wenn Neues nachhaltig entsteht: etwa ein kleines, gediegenes Literaturfestival in unserer oft besinnungslosen Zeit. Kein Schaulaufen der Autoren-Stars, kein Massenereignis, aber ein liebevoll organisierter Veranstaltungsreigen an oft überraschenden Orten“, schreibt Jürgen Kanold von der Südwestpresse.

Und auch Birgit Böllinger vom Blog „Sätze & Schätze“ hat ihr Resümee, zumindest das Abschlussfest betreffend: „(…) Für die „Literaturwoche Donau 2017“ wurde Feines aus allen Sparten der Literatur, insbesondere aus der Szene der unabhängigen Verlage, angerichtet. (…) Viel Liebe und „Herzblut“, das ist die Prise, das Geheimrezept, mit dem Florian & Rasmus die Literaturwoche mehr und mehr als unverzichtbares kulturelles Angebot in der Doppelstadt an der Donau etablieren.“

>> Pressespiegel Literaturwoche Donau 2017

Reisen Sie mit uns nach Tanger!

Do. 4. Mai, 19:30
Florian Vetsch, Boris Kerenski: Tanger Telegramm (Bilgerverlag)
Steinwerkstatt Vogel,  Wileystraße 21, Neu-Ulm
Eintritt 10* / 12 Euro

Florian Vetsch und Boris Kerenski nehmen Sie mit auf eine faszinierende Reise in eine Stadt, deren Name allein schon pure Poesie ist: Tanger. Die erste deutschprachige Textsammlung mit der Erinnerung an die „weiße Stadt“ Tanger. Während es in den spanischen, französischen, englischen und arabischen Sprachräumen längst Anthologien zu der weltliterarisch relevanten Stadt an der Meerenge von Gibraltar gibt, fehlte im deutschen Sprachraum bislang eine solche Textsammlung. Diese Lücke schließt das „Tanger-Telegramm“.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.02.2005

Ein Lesebuch, wie man es sich wünscht: voll lebenspraller Geschichten, vielseitig, schön aufgemacht, die einzelnen Beiträge gut eingebettet in einen editorischen Rahmen.
„Die Abenteurer und Literaten, die Exzentriker und die Gescheiterten, sie werden lebendig in den Texten bekannter und unbekannter Autoren (mit einem Schwerpunkt auf deutschsprachigen Texten). Viele davon sind hier erstmals veröffentlicht, also werden auch Tanger-Kenner noch fündig“. Dazu zahlreiche Collagen, alte Fotografien, Skizzen und Kalligraphien sowie ein Verzeichnis ausgewählter Literatur.
„Alles vorbildlich!“

Gehirnfasching mit radikalem Blech

Die Band buffzack der vier Münchner Musiker Andreas Unterreiner (Trompete/Flügelhorn), Lukas Jochner (Posaune), Florian Mayrhofer (Tuba) und Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug) präsentiert eine Musik, die sich stilistisch nur schwerlich in eine Schublade stecken lässt. Gewürzt mit einer Prise Humor und Poesie lassen die vier bunt gewandeten Herren eine Musik erklingen, die düstere Metal-Fans Arm in Arm verträumt schunkeln und betagte Damen (und Herren) die Musiker mit Feinrippunterwäsche bewerfen läßt. Voilá!

 

Stadtschreiber Marco Kerler (2)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Jetzt hat er uns einen zweiten Auszug aus seinem Prosatext zugeschickt, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird:

„So ist das mit Ohrwürmern, die können einem ein Loch in den Kopf fräsen, ihre Eier hinein legen und weil dann so viel Gehirn fehlt, beginnt man zu lächeln, die ganze Zeit.
Nur das Lächeln verstockt ihm, als er die Augen der Alten spürt, auf seiner Haut, in seinem Gesicht, wie sie ihn abtasten, begutachten, als wäre er ein Stück Fleisch beim Metzger, das sie am besten noch blutig verschlingen möchte. (…)“

Neue Fotos der Lese-Abende

Kathrin Häckert hat wieder fleißig fotografiert und so können wir unsere Galerie der Literaturwoche Donau 2017 um viele schöne neue Fotos bereichern.

Schaut doch mal rein:

Stadtschreiber Marco Kerler (1)

Unser Stadtschreiber, der Ulmer Lyriker Marco Kerler, hat sich seit Eröffnung der Literaturwoche mit seinem Notizbuch auf eine kleine Reise begeben – durch die Stadt, durch die Veranstaltungen der Literaturwoche, hinein ins freie Experiment mit der Sprache. Und in ein für ihn neues Feld, die Prosa.

Diesen ersten Textauszug seines Textes, den er zu unserem Abschlussfest am 6. 5. 2017 (15 Uhr) vorstellen wird, hat er uns übermittelt:

„Das Loch ist größer geworden, hebt und senkt sich, scheint zu atmen. Auch die Gestalt hat es verändert, nun trichterförmig, wartet und da beginnt eine dampfende Flüssigkeit sich ihren Weg zu bahnen, hinab in den Schlund. Zögerlich dreht sich der Trichter, wird schneller. Die Flüssigkeit strudelt, hinterlässt ein Geräusch, ein Gluckern, ist verschwunden. Wird Schwärze von Tageslicht geschlagen.“

Der lange Sonntag der Literatur!

Heute, am 30. April, feiern wir mit guter Literatur in den Mai. Um 16 Uhr begrüßen wir Fee Katrin Kanzler und Tina Walz vom Hörbuchverlag „Der Diwan“ in der Stadtbücherei Neu-Ulm. Anschließend gehen wir zur Stadtbibliothek Ulm, wo wir uns mit Kirsten Fuchs gemeinsam wundern: „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig!“

So. 30. April, 16:00
Fee Katrin Kanzler und Tina Walz vom Hörbuchverlag „Der Diwan“ im Gespräch.
Stadtbücherei Neu-Ulm, Heiner Metzger Platz 1, Neu-Ulm
Eintritt: 6* / 8 Euro
Fee Katrin Kanzler als Doppelbegabung, die schreibt und zeichnet. Tina Walz, die Kanzlers jüngsten Roman „Sterben lernen“ in ein Hörbuch verwandelte. Ein entspannter Nachmittag mit Lesen, Hören, Schauen und Staunen.
:: Website FVA
:: Website Der Diwan, Hörbuchverlag

So., 30. April, 19:30
Kirsten Fuchs: Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig (Voland & Quist)
Stadtbibliothek, Vestgasse 1, Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro
Sie schreibt frech, charmant, fesselnd, ohne Hemmungen. Kirsten Fuchs schoß mit „Mädchenmeute“ in den 7. Himmel des Literaturbetriebs. Mit ihrem neuen Buch „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig“ (Voland & Quist) stellt sie Klischees auf den Prüfstand und läßt Körper vor Glück wackeln.
„Ich lache ausgelassen. Meine Oberschenkel wackeln dabei vor Glück. Glücksfleisch ist das.“
:: Leseprobe
:: Kirsten Fuchs: Interessanter einkaufen
:: Website Kirsten Fuchs

Heute: Mirko Bonné und Carolin Callies

Do. 27. April, 19:30
Mirko Bonné: Feuerland
& Carolin Callies: Fünf Sinne & nur ein Besteckkasten
(Schöffling & Co.)
Venet-Haus Galerie, Bahnhofstraße 41, Neu-Ulm
Eintritt: 8* / 10 Euro

Bei der Leipziger Buchmesse erhielt der Frankfurter Verlag „Schöffling & Co.“ den Kurt-Wolff-Preis 2017. „Seit fast einem Vierteljahrhundert erschließt der Verlag mit untrüglichem Gespür und nicht nachlassender Neugier“ immer wieder neue Autoren für die deutsche Gegenwartsliteratur in Lyrik und Prosa, teilte die Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene in Leipzig mit. Immer wieder erweist sich Schöffling somit als idealer Verlag gerade für jene Leser, die sowohl verkannte und übersehene Schätze der Vergangenheit wie auch qualitätvolle Gegenwartsliteratur entdecken möchten.

Diese Entdeckungslust soll sich heute Abend in der schönen Kunstgalerie Venet Haus Galerie in Neu-Ulm aufs Publikum übertragen!

Mit Mirko Bonné und Carolin Callies haben wir zwei Autoren der jungen Schöffling-Garde zu Gast bei der Literaturwoche. Mirko Bonné präsentiert in seinem Prosaband „Feuerland“ Episoden aus der Grenzregion zwischen Wirklichkeit und Phantasie.

Carolin Callies erfindet in ihrem Lyrik-Debüt „seltsame Geschichten“ z. B. vom „Wohnen in einer Obstschublade“. Uns schrieb sie als Vorbereitung des Abends diese Zeilen:

„gib mir kompost & ich tu das für dich & wenn das hier endet,
der tag blumig war, voller falter & tafeln,
dann mach ich eine buchhaltung in salbei auf. ist längt ein versäumnis.“

Beide Autoren erscheinen beim renommierten Verlag „Schöffling & Co.“, der soeben mit dem Kurt Wolff Preis ausgezeichnet wurde für seine unermüdliche Förderung und Entdeckung neuer Talente.
:: Website Mirko Bonné
:: Website Carolin Callies
:: Leseprobe „Fünf Sinne …“
:: Verlagshomepage

 

HEUTE: Anna Kim, Die große Heimkehr

Mi. 26. April, 19:30
Anna Kim: Die große Heimkehr (Suhrkamp)
Museumsgesellschaft, Neue Str. 85, Ulm
Eintritt frei

Wir freuen uns, Anna Kim mit ihrem neuen Roman zu Gast zu haben!

Seoul, im April 1960. Johnny Kim, seine Geliebte Eve Moon und sein bester Freund aus Kindertagen Yunho Kang sind auf der Flucht vor der berüchtigten Nordwest-Jugend, einer antikommunistischen, paramilitärischen Schlägertruppe im Dienst der Regierung Südkoreas. Diese steht kurz vor dem Zusammenbruch, seit Wochen geht die Bevölkerung gegen den autokratischen Präsidenten Rhee auf die Straße. Gemeinsam wagen Johnny, Eve und Yunho die illegale Überfahrt nach Japan und finden Unterschlupf und Arbeit im koreanischen Viertel Osakas. Doch schon bald werden sie von ihrer Vergangenheit eingeholt: Ein Mädchen ist verschwunden, und der Verdacht fällt auf Johnny …
Das Buch erzählt von den Folgen der Teilung der koreanischen Halbinsel und den Anfängen des heutigen Nordkorea, als die Gewaltherrschaft Kim Il Sungs noch in den Kinderschuhen steckte. Und es stellt sich der Frage: Wem gehört Geschichte? Den Siegern, die Archive verschließen und Dokumente schwärzen? Oder dem Einzelnen, der seine Erfahrungen von Verlust und Verlorenheit an andere weitergibt, Verlierer wie er selbst?

Rezensionen zum Buch finden Sie auf Perlentaucher.de
… und HIER gibt es eine Leseprobe.

Ihr Debüt „Anatomie einer Nacht“ überzeugte als bildmächtige und kunstvoll komponierte große Erzählung. Auch mit ihrem neuen Roman „Die große Heimkehr“ verbindet Kim sozialkritische Töne, Zeitgeschichte und einen unverwechselbaren Erzählklang, von dem Leser wie Feuilleton gleichermaßen begeistert sind.
Moderation: Lena Grundhuber
Musik: Ivan Antonic (Konzert)

Eröffnung der Literaturwoche Donau 2017: „Unter Weissen“

Heute ist Mohamed Amjahid bei uns zu Gast!
Wir eröffnen die Literaturwoche Donau 2017 mit dem ZEIT-Journalisten Mohamad Amjahid und seinem Buch „Unter Weissen“. Er beschreibt in seinem Buch den Alltagsrassismus in Deutschland und spricht über die Privilegien, die für weite Teile der Gesellschaft gelten – jedoch nicht für alle Menschen hierzulande.

HIER ein Bericht des ZDF (Link)

Mo. 24. April, 19:30
Mohamed Amjahid: Unter Weißen (Hanser Berlin),
Museumsgesellschaft, Neue Str. 85, Ulm
Eintritt frei

Wie erlebt jemand Deutschland, der dazugehört, aber für viele anders aussieht? MohamedAmjahid, Sohn marokkanischer Gastarbeiter und als Journalist bei der „Zeit“, wird täglich mit der Tatsache konfrontiert,  dass er nicht-weiß ist.
Grußwort: Iris Mann, Kulturbürgermeisterin Stadt Ulm
Moderation: Dagmar Engels
Projektion: Andreas Hauslaib

Bücher, Bücher …!

Wir haben mal (fast) alle Bücher zusammengestellt, die bei der diesjährigen Literaturwoche vorgestellt werden. Auf den verlinkten Seiten finden Sie alles über die Bücher, Leseproben, Autoreninfos. Natürlich können die Bücher bei allen Veranstaltungen der Literaturwoche erworben werden – die gut sortierten Büchertische sollten da keine Wünsche offen lassen!

„Ein absolut verlockendes Programm“

„Am liebsten würde ich ab dem 24. April meinen Wohnsitz für einige Tage von Augsburg nach Ulm verlegen – bietet doch die „Literaturwoche Donau“ vom 24. 4. bis zum 7. Mai ein absolut verlockendes Programm.“

Birgit Böllinger vom schönen Literaturblog SÄTZE&SCHÄTZE empfiehlt die Literaturwoche Donau. Und die hat ihr Angebot 2017 auf literarische Feinschmecker und Literaturvielfraße eingestellt. Fasten? Nicht bei uns. Es ist angerichtet!#

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