Literatursalon Donau

Schlagwort: Literatur

Virtuelle Literaturwoche Donau 2020. Lesung Walle Sayer, Teil 2

„In Walle Sayers Gedichten begegnen wir einer Welt, die noch in ihrer Erdenschwere etwas Lichtes und Schwebendes besitzt, und die für Augenblicke von allem Werkeln und Machen erlöst ist. Mitten am hellichten Tag darf sie von sich selbst ausruhen und zu einem Stillstand gelangen, bei dem uns nur die leise Frage umtreibt, ob nicht viel mehr die Dinge uns als wir die Dinge ansehen.“
Karl Heinz Ott über Walle Sayers Miniaturen

 

Wir freuen uns, daß Walle Sayer uns einige seiner herrlichen Texte zum Lesen zur Verfügung gestellt hat. Die „Lesung“ also ist nun Ihnen überlassen, lieber Leser!

Seine Bücher findet man > HIER
Und > HIER kann man ihn erleben in „Lesenswert“ mit Denis Scheck

Prosagedichte von Walle Sayer

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Literatur unter Bäumen #2: Lieder des Utopischen

Die dritte Auflage unserer sommerlichen Literaturbegegnungen unter freiem Neu-Ulmer Himmel verspricht drei Mal die Begegnung mit unabhängigen Verlagen und ihren Köpfen.
Lyrik, Reisebericht, Literaturblog und eine „Gesellschaft der Schlaflosen“ erwarten Sie.
Dazu wie immer gute Livemusik und ein reich gedecktes Bücherbuffet.

Der zweite Abend mit Lyrik unter freiem Himmel:

11. Juli 2019 . 19:30
Lieder des Utopischen: Ein Abend mit dem Verlagshaus Berlin

Odile Kennel & Alexander Graeff
Andrea Schmidt, Verlegerin und Gestalterin
Auf dem Schwal
Musik: Maria Schmidt-Deiss

»Keine Lyrik ist auch keine Lösung!«, sagt das Team vom Verlagshaus Berlin, einem feinen Independent-Verlag für Lyrik und Illustration. Zusammen mit den beiden Autor_innen Odile Kennel und Alexander Graeff spricht Verlegerin Andrea Schmidt über Sprache und Wirkmacht von Gedichten und die Autor_innen lesen aus ihren aktuellen Bänden. In den Texten von Odile Kennel lässt sich Sprache nicht bändigen, sie wird zum begehrenden Körper, der sich das Gegenüber einverleibt. Alexander Graeff fragt in seinen Texten, wie man in einer voreingestellten Welt, in der uns nichts anderes übrig bleibt, als die Sprache der Älteren zu dekonstruieren, zu einer eigenen Stimme findet.

MUSIK:
Maria Schmidt-Deiss begleitete uns schon in der Saison 2018 – das war so schön, daß wir sie auch in diesem Jahr nicht missen wollten. Eine klare Stimme, eine Gitarre, und schon zaubert uns die junge Sängerin mit Ulmer Wurzeln in urbane Traumecken, lässt uns einen Moment die Zeit vergessen und einfach den Moment genießen.

https://www.facebook.com/literaturbaeume/

Hoch überm Weltenrand: Unsere Münsterturmlesung mit Philipp Weiss

Hoch hinaus: Münsterturmlesung mit Philipp Weiss
Sonntag, 5. Mai 2019, 19:30 Uhr

AM WELTENRAND: Philip Weiss im Münsterturm – Münsterturmlesung
In Zusammenarbeit mit der Münstergemeinde Ulm
Moderation: Wolfgang Schütz, Augsburger Allgemeine
Musik: Maria Schmidt-Deiss
Eintritt 16 € (nur VK) inkl. Münsterturmkarte
Ulmer Münster, Treffpunkt: 19 Uhr am Haupteingang
* Keine Toilette vor Ort *

„Als wäre ich nirgendwo zu Hause. Als stünde ich immerzu auf der Schwelle, zwischen den Dingen, den Räumen, den Menschen. Die Glücklichen, die niemals über einen Weltenrand gestürzt sind …“

Philipp Weiss‚ furioses Debüt ist ein 1000seitiges Erlebnis in fünf Bänden. Roman, Epos, Enzyklopädie, Rausch. Kühn und sinnlich durchleuchtet Weiss Aufstieg und drohende Selbstzerstörung der Menschheit. Ein imposantes Werk, das zeigt, was ein Roman alles kann. „Es ist nichts Geringeres als der geglückte Versuch, die Komplexität der Welt, in der wir leben, erzählbar zu machen“ jubelte der ORF.

:: Leseprobe

Rückblick: Literaturwoche 2014

Buchpremieren bei der Literaturwoche

Autor Axel Roitzsch, Preisträger des LiteraturUpdate und Autor u. a. beim Stellwerck-Verlag, wird am 3. Juli exklusiv Vorpremiere seiner Novelle „Der Redner“ feiern (erscheint 14.07.2014 bei Stellwerck).
Als Ort für diese Buchpremiere haben wir uns die STIEGE Ulm ausgesucht. Ein Ort öffentlicher Kunst-Interventionen und derzeit die originellste Open-Air-Bar im Kreis.
An diesem Abend wird auch Autorin Pauline Füg lesen – nachdem sie am Nachmittag ihren Schreibworkshop in der Griesbadgalerie angeboten hat! Und wir hören von Verlegerin Christine Ott (Stellwerck-Verlag), warum das Verlegen dieser Tage so besonders lohnenswert ist!

Analoge Gegenwelten

Josef Feistle, Künstler, Schriftsteller, Fotograf, Kunstpädagoge und wahrscheinlich noch eine ganze Menge mehr…, wird uns am 22. JUNI (19 Uhr) die Ehre geben. Der Weißenhorner hat viele Talente. Allen voran das intelligente Unterhalten und das Transportieren tiefsinniger Gedanken, und zwar durch die Hintertür. Wer ihn einmal live erlebt hat, will mehr.
Das sympathische Multitalent lebt in einem selbst restaurierten und denkmalgeschützten Haus und schreibt als Autor seine Werke mit der klassischen Schreibmaschine und verweigert sich konsequent der modernen Technik. So besitzt er weder Computer noch Handy, wahrscheinlich auch keine Mikrowelle. Seine Bücher verkauft er auch an keinen kommerziellen Verlag, sondern gibt sie in Zusammenarbeit mit dem Weißenhorner Heimatmuseum heraus.
Auf FREE FM kann man ihn schon mal hören: LINK

Piefkes mit Palmenblick & Meister der komischen Kunst

Der Verlag Antje Kunstmann aus München spielte mit „Der kleine Erziehungsberater“ auf der Klaviatur einer gebeutelten Generation und zelebrierte Sprachwirrnisse mit dem köstlichen Erzählband „Der weiße Neger Wumbaba“. Wofür aber dieser Münchner Verlag besonders bekannt ist – zu recht – das ist die großartige Serie „Die Meister der komischen Kunst“.  Einige dieser Meister der Komischen Künste stellen bei der Kulturbuchhandlung aus – und werden mit Originalarbeiten dabei sein, die man käuflich erwerben kann. Wer ist dabei? ATAK, Hauck & Bauer, Arezu Weitholz und Wolf Erlbruch.

Am 7. Juli wird es im botanischen Garten Literaturtheater geben: Mit Blick auf das Palmenhaus raunzen, granteln und „filoschofiern“ Walter Baco und Florian L. Arnold. Wagemutiges und Wahnwitziges zwischen Literatur und Theater, Improvisation und Sinndrechselei. Wir hoffen auf gutes Wetter, so daß wir „Open Air“ spielen können – und den Zuhörern und -schauern nicht die Puste ausgeht.

Unerwartete Gäste und Momente

Und dann ist er da, dieser Moment, wo sich Zufall und Wunsch kreuzen: Samy Wiltschek empfahl mir im Frühjahr das neue Buch von Silvia Trummer – Vierhändig (Wolfbach). Eine aus kurzen Passagen von Lyrik und Prosa gesponnene Elegie auf eine verschwundene Kindheit. Hinreißend knapp, bildreich, poetisch tief.
Ende Juni dann die überraschende und erfreuliche Nachricht, daß die Autorin ihr Buch am 1. Juli zur Spezialausgabe der „Ersten Seite“ vorstellen wird.

Und auch eine weitere Perle verlegerischer Arbeit können wir an diesem Abend kredenzen: Dieter Sanders (bei Mirabilis erschienenes) Buch „Fritz Picard – Ein Leben zwischen Hesse und Lenin“ – eine Schatzkiste für Literaturliebhaber, in der sich Namen wie Herrmann Hesse, Erich Mühsam, Walter Mehring und Else Lasker-Schüler finden. Allesamt Freunde dieses Fritz Picard.

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