Literatursalon Donau

Schlagwort: Künstlerhaus Ulm

Bildergalerie Lesung Silke Knäpper

Wir freuen uns, diese schönen Bilder von der Buchpremierenlesung im Künstlerhaus Ulm mit Silke Knäpper am 5. 10. 2018 zu präsentieren. Großer Dank an Guido Gerlach, Ulm.

Silke Knäpper, 1967 in Ulm geboren, legt mit „Das Lieben der Anderen“ ihren dritten Roman vor – einen veritablen Krimi rund um Helen, eine Frau im Dunkeln, eine heimliche Beobachterin. In einer Märznacht sieht sie eine Frau gegenüber vom Balkon stürzen. Bevor die Polizei eintrifft, sieht Helen noch einen Mann, der sich auf die Tote zubewegt, kurz innehält und davoneilt. Und Helen ist fest entschlossen, diesem Mann näher zu kommen. Damit bricht sie aus ihrem Leben, das „keine Höhen und Tiefen“ kennt, endgültig aus. Knäpper entwirft einen in dichter Sprache verfassten „Seelenkrimi einer Stalkerin“.

Zur Premierenlesung vertiefte Cellistin Anne Schumacher zusammen mit Sibylle Schleicher die literarische Spannung. Florian L. Arnold führte durch den Abend.

 

Buchpremiere: „Das Lieben der Anderen“ von und mit Silke Knäpper

Buchpremiere: „Das Lieben der Anderen“ von und mit Silke Knäpper
05.10.2018 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Künstlerhaus Ulm, Ochsenhäuser Hof
in Kooperation mit Aegis Literatur und dem Literatursalon Donau e. V.
Musik: Anne Schumacher am Cello, Sibylle Schleicher an der singenden Säge.

Preis: 7 €

In einer Märznacht stürzt eine Frau vom Balkon, eine andere wird Zeugin. Unfähig die Polizei zu alarmieren, steht diese wenig später am Fenster ihrer Wohnung und beobachtet, wie ein Mann aus dem Nachbarhaus tritt, sich auf die Tote zubewegt, kurz innehält und davoneilt.

Seine Silhouette, seine eleganten Bewegungen, sie würde ihn sofort wiedererkennen, denkt sie. Und sie spürt, wie eine Art Motor in ihr anspringt, eine verloren geglaubte Energie, die sie früher einmal zu Höchstleistungen anzuspornen vermochte.
Als die Spurensicherung eintrifft, ist ihr Entschluss längst gefasst. Sie wird diesem Mann näher kommen.

HEUTE: Ein großes postmodernes Spiel

21. 4. 2018, 19:30 Uhr
Zurab Karumidze & Stefan Weidle: Dagny oder Ein Fest der Liebe
Ort: Künstlerhaus Ulm im Ochsenhäuser Hof
Musik: Slendro

Fast wäre es leichter aufzuzählen, was in diesem Roman nicht vorkommt, denn Zurab Karumidze hat alles in seinen Roman der Künstler und Kunstgestalten gesteckt, dessen er nur irgend habhaft werden konnte. Dabei schenkt er uns eine schillernde zentrale Figur: Dagny Juel. Die gab es wirklich, sie wurde am 4. Juni 1901 in Tiflis von einem nicht erhörten Liebhaber erschossen. Dagny Juel war Norwegerin, sie lernte früh Edvard Munch kennen und wurde sein Modell (etwa für die berühmte „Madonna“). Zurab Karumidze und sein Verleger und Übersetzer Stefan Weidle stellen uns den Roman vor.

Musikalisch führt uns die Basler Gruppe „Slendro“ mit seidigen Klängen zwischen Jazz und Funk in ferne Welten. Das ist seidig, bekannt und auf sehr angenehme Weise fremdartig.

Eintritt: 12/10 €

Luftveränderung!

Man hat nicht immer Glück. Mit Zurab Karumidze und seinem Verleger und Übersetzer Stefan Weidle haben wir hochkarätige Gäste am 21. 4. zur Literaturwoche zu Gast. Aber der ursprüngliche Auftrittsort „Internationale Botschaft“ in der Ulmer Stadtmitte ist nicht länger zugänglich.
Daher ziehen wir mit der Lesung um ins schöne Künstlerhaus Ulm, Ochsenhäuser Hof, wo wir vor den Buchrollen von Round-not-Square eine schöne Kulisse für Karumidzes fabelhaften Künstler-Roman „Dagny“ haben werden!

Runde Bücher – ab 5. 4. 2018 in Ulm!

Die Neuerfindung der Buchrolle – so lautet der Slogan des Berliner Startups, dass tatsächlich ein Printmedium kreiert hat, das es so in der heutigen Zeit nicht gibt. Rund nicht eckig, eine Rolle und kein gebundenes Werk. Der Berliner Verlag hat den Büchern alle Ecken und Kanten zumindest rein optisch abgewöhnt – die „Buchrollen“ dieses tollen Indieverlags aber haben es in sich: großartige Autoren wie Hendrik Jackson und Larry Yust schreiben für Ioan Brumer und Antonia Stolz, alle Bücher sind hervorragend durch Künstler gestaltet und in einer einzigartigen Technik auf bis zu 20m langen Bahnen gedruckt. Und noch etwas: Auch wenn die Rolle zusammengerollt ist, sieht sie verdammt gut aus – ein elegantes Designobjekt, das in jedem Bücherregal auffällt.
Eröffnung am kommenden Donnerstag um 19 Uhr im Künstlerhaus.
… Warum haben Bücher nochmal kanten?

 

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